Knox
Gast
Mein Freund hat mich wahrscheinlich längst vergessen bzw. verteufelt, keine Ahnung, es gibt ja keinen Kontakt mehr.
So langsam stirbt denn auch die Hoffnung. Es ist klar, dass er in sein Leben zurückgekehrt ist und sich nicht mehr darum kümmert, was mit mir ist.
Und jetzt habe ich etwas bemerkt, das mir Sorgen macht - ich fürchte, ich will nicht loslassen. Für mich war das eine ganz große Sache. Und je mehr Zeit vergeht, desto klarer wird ja, dass es vorbei ist. Und jetzt habe ich ein bisschen das Gefühl, dass ich meine Trauer festhalte. Als letzte Verbindung zum geliebten Menschen. Lieber Trauer als Leere?
Ist das normal? Ein letztes verzweifeltes Aufbäumen und Festhalten wollen? Kennt Ihr das auch?

