Grimmjoe
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Ich schreibe hier um mir einfach mal alles von der Seele zu schreiben.
Meine Freundin hat mit mir vor 2 1/2 wochen schluss gemacht, wir waren seit 3 Jahren zusammen und es war eine Fernbeziehung.
Wir haben uns über das Internet kennengerlenrt und ineinander verliebt, man muss dazu sagen das sie vorher schon einige Beziehungen hatte, doch meist haben ihre Freunde mit ihr schluss gemacht, teilweise sogar ziemlich hässlich in dem sie ihr nur eine SMS geschrieben haben. Sie war meine erste Beziehung und erste große Liebe allerdings glaube ich, ich hätte sie auch so sehr geliebt wenn sie nicht meine erste Freundin gewesen wäre.
Ich habe ihr auch mein bis dahin sehr verschlossenes Herz geöffnet, denn mein Vater ist gestorben als ich 10 Jahre alt war, ich habe ihr mein ganzes Vertrauen geschenkt und all meine Liebe und sie hat sie einfach weggeworfen ohne mit mir zu reden.
Die Gründe waren angebliches Auseinanderleben, keine gemeinsamen Interessen, was aber nicht stimmt und das weiß ich. Zusätzlich würden ihr 2 Jahre bis ich mit dem Studium fertig bin noch zu lange dauern und das auf einmal, es hätte immer einen weg gegeben und ich glaube einfach das sie beeinflusst worden ist und zu feige war.
Ich habe viele schöne Dinge mit ihr erlebt, die mir jetzt alle sehr weh tun wenn ich nur daran denke, ich war die erste Woche verzweifelt und wünschte mir so wie sie schluss gemacht hat, hätte sie mir doch am besten gleich einen richtigen Dolch durch mein Herz rammen können, das wäre wenigstens nicht so schmerzhaft wie das. Ich habe für sie alles gemacht oder ich hätte es in weitere Zukunft auch gemacht, weil ich sie so sehr geliebt habe, allerdings war das wohl mein größter Fehler. Denn nun stehe ich in einem Trümmerhaufen und sie kann ihr neu gewonnenes Leben nun weiter aufbauen, nur ohne mich den balast den sie jetzt gehabt hätte. Jetzt hätte ich ihre hilfe gebraucht.
Um das ein wenig zu erklären fange ich einmal an, als ich sie kennengelernt habe war sie noch nicht einmal ein Azubi, sie hatte eine schwere Kriese hinter sich und war in einem Berufvorbereitungsjahr und wurde dann als Auszubildenen genommen. Ich habe sie immer unterstüzt und mich kaum noch auf mein eigenes leben konzentriert, das ich mein Studium durchtrieben habe und ein neues anfangen musste, in dem ich nun auch wieder hinterherhänge. Nun hat sie ihre Ausbildung fertig und zusätzlich mal noch eine Schenkung von 25000 Euro einfach so von einer Tante bekommen und konnte sich ein neues Auto kaufen usw.
Zusätzlich dazu hat sich ihre Familie irgendwie nicht wirklich um sie gekümmert als es ihr so schlecht ging sondern hauptsächlich ich, sie wollte nach ihrer Ausbildung auch sofort hier zu uns ziehen und kaum war sie dann offener und wieder glücklicher und es bestand dann ja auch langsam die Gefahr das sie wegziehen könnte, hat ihre Familie und beste Freundin, so denke ich es mir sachen eingeredet das sie es eben nicht tut.
Jetzt wäre der Zeitpunkt gewesen, wo ich mich richtig auf mein Studium konzentrieren konnte, da ja soweit alles gepasst hat, sie hat mir auch immer gesagt das alles ok ist, sie war dann das Wochenende bevor sie mit mir Schluss gemacht hat auch noch bei uns und es war alles ganz normal. Sie war auf einen Jungessellinenabschied von einer bekannten eingeladen und dort hat sie dann auch erzählt was sie bei unserer Hochzeit alles will usw. Die woche war auch ganz normal am Sonntag Abend hat sie mir geschrieben und als ich ihr nicht sofort geantwortet habe hat sie sogar gefragt ob sie etwas falsch gemacht hätte und ich schreibe nein ich war nur gerade mit lernen beschäftigt. Am Montag abend ruft sie mich dann an und macht Schluss, ich konnte es nicht glauben und auch nicht verstehen.
Wir hatten im Oktober auch noch viel Geplant, ich wäre bei ihrer Mutter zum Geburtstag eingeladen gewesen, wir wären eine Woche in den Urlaub gefahren, auf die Hochzeit der bekannten gegangen und anfang November hätten ihre Eltern auch mal mein komplette Familie kennengelernt.
Die letzten Wochen waren für mich gar nichts, ich versuche mich auf mein Studium zu konzentrieren doch es fällt mir so verdammt schwer. Ich habe daraus gelernt das man sich nicht für seinen Partner aufgeben sollte, egal wie schlecht es ihm geht, man muss schauen das man sich nicht für diesen aufgibt.
Ich habe an diesem Abend noch alles von ihr aus meinen Augen entfernt, sowie den Kontakt mit ihr gemieden, ich hatte sie nur am Freitag in der gleichen Woche noch einmal Konfrontiert und das sie mir doch bitte die Wahrheit sagen solle.
Ich versuche damit klarzukommen das ein weiterer Mensch der mir wichtig war gestorben ist, denn nichts anderes ist sie für mich. Sie wird nicht wieder zurückkommen und ich werde ihr nicht nachrennen, da ich daran zerbrechen würde.
Ich will allerdings nicht alleine bleiben, ich bin auch kein Mensch der gerne alleine bleiben will, da ich vieles an einer Beziehung schätzen gelernt habe. Ich habe mich auf eine Internetplattform angemeldet und schreibe auf dieser auch mit einigen Frauen. Ich werde diesen aber allerdings nichts von meinen Problemen vorheulen, denn mit diesen muss ich klar kommen. Ich versuche auch keine Trostpflaster beziehung aufzubauen sondern ich suche einen neuen Menschen der mit mir den weg zu 2t gehen will, letztendlich wollte sie es nicht mit mir, nicht anders herum.
Mich würde nur Interessieren ob einer von euch die Antwort auf dieses plötzliche Verlassen hat, denn das ist eine Sache die ich nicht verstehe, vor allem nach den sachen die kurz davor passiert sind.
. Heute habe ich nach dem mittlerweile komplett getrennten Monat meinen Tiefpunkt erreicht. Ich nehme schon johanniskraut, Baldrian und neurexan allerdings muss ich immernoch sehr oft weinen und komme kaum voran, was bei mir auch daran liegt das ich zurzeit leider nichts habe um mich abzulenken
. Ich habe mein Studium in dem ich allerdings viel aufholen muss und die Kraft sehr langsam wieder kommt.