MB1984
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ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben. Ich habe schon einige Texte gelesen und häufig gedacht, dass kommt mir alles leider plötzlich bekannt vor
Meine vermeintlich Heile Welt liegt in Scherben vor mir. Ich hoffe hier etwas Unterstützung und Hilfe beim verarbeiten zu bekommen.
Ich fange mal von vorne an.
Ich bin 34 Jahre alt, war 17 Jahre mit meinem Mann zusammen , seit 3 Jahren verheiratet.
Wir sind erst im mai umgezogen, in ein haus mit meinen Eltern (zur Miete).
Mein erster Schicksalsschlag traf mich völlig unvorbereitet im Juli. Mein Papa Starb plötzlich an einem Herzinfarkt. Aus unserer Familienidylle wurde ein Trauerhaufen. Meine Eltern waren 40 Jahre zusammen. Mein Mann hat ebenfalls gelitten weil er eine starke Bindung zu meinem Papa hatte. Nun waren meine Mutter, mein Mann und ich plötzlich alleine.
Anfang dieser Woche kam mein Mann abends nach Hause und es sprudelte nur so aus ihm raus. Er könne so nicht weitermachen, er wäre unglücklich, keine Gefühle mehr für mich. Er würde sich seit Wochen damit quälen, schlaflose Nächte, Magenschmerzen das volle Programm. Ich denke ich habe es in meiner Trauer um meinen Papa vielleicht nicht bemerkt.
er hat recht, wir haben uns voneinander entfernt in den letzten Monaten. Aber ich hatte gedacht es wird auch wieder bergauf irgendwann gehen. scheinbar nicht.
Alle bitten und bettel versuche helfen nicht. Er will nicht mehr und möchte auch nicht aus Mitleid mit mir zusammen sein.
Er ist nach dem Gespräch zu einem Freund gefahren und schläft dort.
Wir haben Kontakt, schreiben und telefonieren. Er versucht zu helfen wo es geht und beantwortet mir alle meine Fragen.
Er hatte nun Wochen sich mit dem Gedanken anzufreunden und ich bekomme es einfach vor den Kopf Geknallt. Es ist unglaublich hart. Und das vor Weihnachten wo ich eh schon Angst hatte da es das erste Weihnachten ohne meinen Papa sein wird
Jetzt sind meine Mama und ich alleine in einem Riesen haus wo wir vor 4 Monaten noch zu viert gewohnt haben.
schei. 2018
Grüße Maja