Henry0815
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Nachdem ich nun einen Monat lang versucht habe komplett allein damit klarzukommen suche ich nun hier mal nach ein paar Ratschlägen.
Also, Ich (m30) wurde nun vor einem Monat von meiner Verlobten (23) verlassen.
Ich will jetzt auch nicht groß auf den 5 Jahren die wir zusammen waren rumreiten, ich sage einfach mal im allgemeinen lief unsere beziehung super. Klar hier und da mal unstimmigkeiten und kleinere streitigkeiten, aber nie was großartig ernstes, also insgesamt immer sehr harmonisch.
Wir haben viel miteinander durchgemacht (todesfälle in familien und freundeskreisen, alltägliche probleme wie stress auf der arbeit usw), viel unternommen, also wurde es auch nie großartig langweilig, sie sagte mir auch immer wieder wie toll alles sei.
Vor einem halben Jahr ging ich dann den nächsten schritt und machte ihr zum 4 einhalb jährigen einen antrag, denn ich möchte mein leben mit dieser wundervollen frau verbringen und ich wusste das auch sie sich einen antrag wünscht. Sie nahm den antrag also freudestrahlend an und machte es auch sofort überall im familien und freundeskreis bekannt das wir nun verlobt sind.
Vor einem Monat passierte es dann (15.4.2020), sie war von 2 freunden eingeladen worden auf einen gemütlichen abend zum quatschen bei ein paar Gerstenkaltschalen (man kennt einander schon länger). Für mich kein problem da ich wusste ich kann ihr immer vollstens vertrauen. Als ich sie dann am nächsten tag abgeholt habe war sie traurig, sagte mir das es wohl auch nicht nur bei ein paar B. blieb und das sie mir etwas beichten müsse. Im verlauf des abends ist es wohl irgendwann dann passiert und man habe sich ein mal geküsst. Sie sagte aber auch direkt mit dabei das sie sofort ein schlechtes gewissen hatte und sich auch direkt beschissen gefühlt hat und sich dachte ''oh nein was habe ich da gerade getan? Das hätte nicht passieren dürfen.''
Klar war ich im ersten moment entsetzt aber ich sagte ihr auch sofort das ich wegen eines kusses unter Alk. den sie mir ja auch von sich aus direkt gebeichtet hat, nicht unsere beziehung riskieren und gar wegschmeißen werde.
Wir fuhren dann zu mir nach hause und sie machte sich den ganzen tag weiter gedanken, fühlte sich schlecht deswegen und machte sich vorwürfe. Ich nahm sie in den arm, beruhigte sie und sprach ganz ruhig mit ihr. Am abend sahen wir dann noch einen film zusammen und sind dann arm in arm eingeschlafen. Am nächsten tag sage sie zu mir das sie erst einmal für ein oder zwei tage nach hause fahren wird um den kopf etwas frei zu bekommen und zuhause ein wenig zu helfen.
Am Tag darauf schrieb sie mir dann wir müssten noch einmal reden und es wäre ihr wichtig also trafen wir uns. Sie sagte mir dann wieder wie leid ihr das ganze tut und das es nicht hätte passieren dürfen und das sie das gefühl habe das es niemals hätte passieren dürfen wenn da noch 100% liebe wäre (sie redet dinge oft schlimmer als sie sein müssten) und das sie sich sch. fühlt, mich sehr liebt aber sich vorkäme als würde sie mich verarschen wenn sie nun nach der sache weiter mit mir zusammen bleiben würde und beendete es
Wir haben seitdem noch immer viel kontakt per WhatsApp und sie ruft mich auch des öfteren an, fragt mich zu meiner meinung in verschiedenen angelegenheiten, erzählt mir von arztterminen die sie hat usw, sie erzählt mir quasi alles was so passiert. Allerdings haben wir uns nun (stand heute 27.5.2020) seit fast 2 wochen nicht mehr gesehen, sie hat seit der trennung immer wieder starke schmerzen im magenbereich, kopf und gliederschmerzen und ziemliche kreislaufprobleme, ist auch schon umgekippt und sowas.
Ich weiß nun echt nicht wie ich das ganze weiter verstehen soll. Wenn ich es von meinem hoffnungsvollen kopf her sagen müsste, würde ich sagen das es alles irgendwie mit der trennung zutun hat und das wir uns schon fast 2 wochen nicht gesehen hat daran liegt das es ihr wehtut mich zu sehen und das schlechte gewissen sie noch immer plagt und sie eventuell wollen würde das es wieder so ist wie es war, sie sich aber ausbremst wegen ihres kleinen fehltrittes.
Ich sagte ihr auch das sie wie schon immer, jederzeit bei mir willkommen ist und das ich sie über alles liebe, den Wohnungsschlüssel hat sie ebenfalls weiterhin am schlüsselbund.
Ich hoffe es ist ist relativ verständlich geschrieben und das mir irgendwer mit rat zur seite stehen kann wie man nun handeln könnte oder dergleichen, denn ich weiß echt nicht weiter aktuell. Ich Liebe sie von ganzen Herzen, Sie ist einfach ein so wundervoller und toller mensch, ich möchte auch weiterhin mit ihr sein.
Vielen dank schonmal im vorraus.
