@Blind-Meg
"Zu einer Beziehung gehören immer 2 - für das Wohl, wie für das Wehe!"
Meine Frage ging darauf hinaus - eigene Anteile am "Wehe" nicht nur (sich selbst) einzugestehen, sondern sie zu benennen, damit das Gegenüber AUCH mal entlastet wird, statt (meist) nur beschuldigt zu werden. Deine Anteile hier anzugeben - um Gottes Willen niemals. Deine Anteile für DICH klipp und klar zu benennen...darum geht es doch. "Wir"
als Leser können damit eh nix anfangen, da wir nicht wissen, ob das stimmt oder nicht.
Sex mit dem Partner...oder Sex mit dem AP - um (wieder) mehr Nähe zu bekommen - zu
wem (wieder) zu mehr Nähe zu kommen!? Sex als Kitt? Sex als "Wiedereinstiegs-Möglichkeit"? Als EINE Möglichkeit? "And the rest?" "Where did it come from - the rest!?"
Der Rest kommt ja auch nicht von alleine wieder in Gang.
Du schreibst, dass du froh warst, dass aus der Affäre "nix wurde!"
Zitat:Dass es mit dem AM nichts wurde, darüber bin ich, wie ich bereits sagte, sehr froh und dankbar.
An wem lag es - nur an IHM oder auch an dir!? Welche Anteile - wie verteilt? WAS haute auch mit der Affäre nicht hin?
AUCH durch eigene Unterlassung (von was auch immer), können Dissonanzen auftreten, die ggf. nicht mehr korrigierbar sind. Und dafür kann nicht das Gegenüber verantwortlich gemacht werden.
Aufarbeitung.... Ross und Reiter - und das muss nicht, darf nicht immer, alles öffentlich publiziert werden, weil das immer weitere Fragen "von außen" aufwirft. Dabei geht es nicht darum, "sich selbst (noch mehr) zu belasten", sondern eher darum, das Gegenüber ggf. zu entlasten.
Ich hab in meinem Leben viel Mist gebaut - im Umgang mit Menschen. Und den Mist - ich laste mir den Mist an, für den ich verantwortlich bin...auch wenn der Mist "von außen" ausgelöst wurde. "Mist" aus einer Aktion heraus.... "Mist" aber auch als Reaktion auf i-was gebaut zu haben. Ja.... ALLES gehört in die beiden Waagschalen - ohne Rücksichtnahme auf einen selbst.
Eine Affäre als Ausstieg aus einer Ehe zu sehen - durch die Affäre den Mumm zu entwickelt, entschlossen genug zu sein/zu werden: "Das war´s. Schluss jetzt, ich gehe!", OHNE die Absicht zu hegen, den AP beehren zu wollen... da gab es nen Betrogenen am Wegesrand.
Auch damit kann ein Betrug NICHT legitimiert werden... den Freibrief wird es nicht geben. Auf die Art aus einer EHE "zu kommen"/gekommen zu sein, wird sehr sehr häufig als "Entschuldigung" benutzt. NO, da die Betrogenen billigend als Kollateralschaden in Kauf genommen werden. Und was Betrogene durchmachen.... es gibt Threads, da schildern Betrogene, was das alles mit ihnen gemacht hat und auch, was das mit involvierten Kindern macht/gemacht hat.
Also.... Egoismen entscheiden - NICHT Vernunft und Weitsicht!
Ich würde das sicher nicht alles schreiben, wenn ich nicht selbst Teil einer Affäre gewesen wäre, der maßgeblichen Anteil am Betrug des EM der Frau meiner Affäre hatte.
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jetzt lese ich den Begriff "Ehrlichkeit" - viel beredet, viel beschrieben, von anderen eingefordert.... aber selbst eingebracht, gelebt? Gibt es DIE "Ehrlichkeit" schlechthin - oder ist es eher (nur) "weitestgehende Ehrlichkeit"... auch aus Gründen des Selbstschutzes?