Zitat von Blind-Meg: Ich habe eher versucht, über den Sex wieder in emotionale Nähe zu kommen. Bzw das bisschen Nähe, was auf die Art stattfand, mitzunehmen und mich davon zu "ernähren"
Also, interessant.
Denn: Ich kenne daß anders herum.
Musst dies einst erleben, auch heute spüre ich dies noch.
Ja, ja...
Bitte, verschont mich jetzt mit "Bindungsangst" gibt es nicht.
Also, oft ist es so, Sex ist das einzige was man nahezu bedingungslos bekommt.
Ein sensibler, tendenziell anhänglicher Mensch leidet wirklich dadurch, nur für Sex benutzt zu werden, so kann man fühlen.
Der Partner emotional nicht erreichbar. Wie bekannt, das übliche Distanz/Nähe Debakel.
Bindungsängstliche sind speziell geübt. Über Sex nehmen sie sich die Nähe, die sie brauchen. Sind oft leidenschaftliche Liebhaber. Während dem Akt, klar, alles ist durch den Akt überdeckt. Aber ab der ersten Sekunde danach ist es vorbei.
Man ist alleine.
Ganz schrecklich dieses Gefühl.
Es quält einen darum nicht weiter, weil man nämlich zeitnah alleine im Bett liegt.
Mit viel Glück bis morgens, aber Frühstück?
Körperlichkeit bekommt man darum, sie hat ja auch was davon. Sie hat die Macht zu kommen, zu gehen wann sie will.
Hat die Kontrolle.
Mitunter das schrecklichste, was ich jeh ertragen musste.
Habe mich bis heute nicht vollständig erholt.