herzschmerz1986
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Mein Partner und ich sind seit etwas mehr als 2 Jahren ein Paar. Schon relativ früh in der Beziehung war er Feuer und Flamme für die Idee gemeinsam das Haus meiner Großeltern zu renovieren (was schon ein umfassendes Projekt wäre - das Haus wurde in den 60ern gebaut). Ich war anfangs noch zurückhaltend bzw bin ich eher der pessimistische, vorsichtige Typ, nach und nach und auch mit fortdauernder Beziehung fand ich die Idee aber immer besser und realistischer.
Heute hätte es dann eigentlich zum Treffen mit meinem Vater kommen sollen (es ist sein Elternhaus, er ist der Eigentümer) um sich über den Preis zu einigen. Als wir dann alle vor Ort waren, meinte mein Freund er hätte eine andere, viel bessere Idee: ich soll mal allein einziehen und er würde dann regelmäßig zu Besuch kommen.
Objektiv betrachtet ist das wohl gar keine so schlechte Idee. Wir könnten eine Art Zusammen leben light testen, ich wäre wohntechnisch das erste Mal in meinem Leben wirklich selbstständig und könnte alles so gestalten wie ich wollte (inkl Besuch von Gästen). Trotzdem fühlt es sich für mich wie ein Rückzug seinerseits an, quasi durch die Blume.
Ich habe nun große Zweifel an der Beziehung, ob das überhaupt noch Sinn macht mit uns beiden oder ob es einem "langsamen Ausbluten" gleich kommt.
Da ich dazu neige, eher das Negative hervorzuheben, wollte ich mal fragen, wie ihr diese Situation einschätzt.
Abgesehen davon hilft es sehr, das alles aufzuschreiben, dabei kann man die Gedanken und Gefühle gleich etwas ordnen. Grüße aus Österreich
Das sind nicht die besten Voraussetzungen für eine gemeinsame Immobilie.