Schade.eine trauruge Geschichte

Ehemaliger User

Nun ist's Gelaufen......
Die Frau die ich liebte hat sich verabschiedet.
Ihre Prioritäten lagen leider weit weg von den meinigen und ich wollte das so nicht mehr ertragen.
Es tut weh mitansehen zu müssen wie jemand mit einem Gefühl umgeht das als Liebe bezeichnet wird.
Wo lagen die Denkfehler?
Was ist schief gelaufen, eigendlich hatte doch so ziemlich alles gepasst bis auf-----ja, bis auf die Prioritäten die man setzt wenn man liebt.
Oder ich habe die falschen , kann auch sein----dann hätte es sowieso nicht funktioniert.

Lernen was wichtig ist-für sich selber.
Lernen den Partner zu Akzeptieren.
Lernen zu Reden-ohne Vowrwurf.
Lernen zu sehen was beide wollen.
Wissen was der andere will, klare Definition, soweit das möglich ist.

Alles Wunderbare Dinge, doch müssen sie auch von Beiden so umgesetzt werden, oder?

Was nützt es wenn beide Lieben und einer sich mehr und mehr in sein eigenes Leben zurückzieht
ohne Rücksicht auf den verlust des Partners. Eine Form des Egoismus die eher tötlich ist als nützlich - Egoismus mag in gesunder Form ja wichtig sein aber 7 Jahre Ehe werden nicht so einfach weggestellt, nein - sie werden durch das ändern des Verhaltens Ersäuft, bis nichts mehr geht.

Ich schreibe dies als Warnung für alle die in einer ähnlichen Situation stecken und merken das etwas in der Partnerschaft nicht stimmt. Macht eure Herzen auf und seht in euch. Haltet an der Liebe fest, Geld und Macht sind schön und gut, und natürlich auch wichtig. Selbstverwirklichung ist auch ein muß.
Dennoch sollte man nie aus den Augen verlieren was einem die Liebe geben kann.
Liebe ist mächtiger als das Schwert.
-Wenn man es wirklich will- :'(

24.04.2003 06:36 • #1


Ehemaliger User


Hallo ParaDox,

ich gebe Dir recht, eine Beziehung scheitert, wenn einer nur nimmt und der andere hauptsächlich gibt. Die Liebe führt nur dazu, daß unerfahrene "Beziehungslehrlinge" das nicht erkennen und dieses Spiel sich bis zur Sättigung ausweitet. Ist dann einer satt, versucht er, seinen Hunger woanderst zu stillen, oder - ist der Esel satt, geht er auf´s Eis...

Ich habe es gemacht, wie Du beschreibst. Ich habe die Liebe gesehen und die Vorteile daraus - auch wenn es schon lange keine erwiderte Liebe mehr gab. Nur DAS wollte ich oder konnte ich noch nicht erkennen.
Ich bin mir sicher, daß eine wesentlich stärkere Ausprägung meiner Selbstverwirklichung entweder das Treiben schneller beendet hätte (und ich nicht so viel "Zeit verloren hätte") oder dazu geführt hätte, daß die Beziehung gehalten hätte.

Und wie Du merkst, schreibe ich in der Vergangenheitsform.

Dein Aufruf ist sicherlich gut gemeint, doch die meisten, die sich hier im Forum bewegen, haben leider (oder Gott sei Dank) schon abgeschlossen. Es bleibt nur, Deine Tipps für die "hoffentlich neue" Zukunft zu nutzen.

25.04.2003 14:04 • #2


Ehemaliger User


Wir leben nicht, um Albträumen zu erliegen und uns damit abzufinden, daß manche Ziele unerreichbar sind.
Wir sind nicht hier, um am Scheitern zu scheitern und unsere Resignation zu schlechter Letzt als Lebensklugheit auszugeben.
Wir leben, um unsesre Träume zu erfüllen und das scheinbar Unmögliche zu verwirklichen.
Wir haben die Chance über uns hinauszuwachsen und unsere Beschränkungen tief unter uns zurückzulassen beim Aufstieg ins Höchste der Gefühle.

Weniger zu wollen wäre falsche Bescheidenheit.

Leben ist die Kunst, unsichtbaren Zeichen zu folgen, unhörbaren Worten.
Ein geplanter Weg ist wie eine Mauer vor perfekten Momenten.

25.04.2003 17:10 • #3




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