Pelops1
Gast
Meine Trennung, ich bin der der verlassen wurde, ist jetzt ca. 2 Monate her.
Ich habe genau wie ihr die erste Zeit schwer gelitten.
Auch für mich brach eine Welt zusammen als meine Beziehung zu Ende ging.
Mein Weg damit umzugehen war ganz offensiv, habe alle Gefühle die auf mich einströmten hingenommen und akzeptiert, sie gelebt, mich durchströmen lassen.
Die Trauer und die Wut waren dabei die schlimmsten Gefühle die ich hatte.
Und ich habe wirklich sehr sehr gelitten.
Auch Dank der vielen wertvollen Tips,
kam ich an den Punkt, das ich das alles akzeptieren konnte.
Nach einem klärenden Gespräch mit meiner Ex-Partnerin konnte ich,
obwohl es sehr schwer war, meinen Freiden mit ihr und unserer
Partnerschaft machen.
Ja ich bin sogar soweit das ich dem Leben für diese schöne Zeit, die es
mir gegeben hat, dankbar bin.
Jetzt, nachdem ich also an den Punkt gekommen bin an dem ich wirklich
abgeschlossen habe, kommen Zweifel in mir auf.
Habe ich überhaupt lang genug getrauert?
Tue ich der schönen Zeit damit Unrecht, wenn ich schon jetzt (nach knapp 2 Monaten) nach vorn sehen möchte/kann?
Ist es nicht alles noch zu früh?
Kennt ihr solche Zweifel auch?
Was sagt ihr dazu?
Würde nicht so mancher von euch auch wünschen schon so weit gekommen zu sein?
Warum nur kommen dann Zweifel in mir hoch ob das so richtig ist?
Und jetzt zur wichtigsten Frage, die sich mir in der Zeit der Trennung
immer wieder gestellt hat.
Glaubt ihr, das wenn wir alle schon so schlimme Zeiten durchleben müssen, das dahinter ein tieferer Sinn liegt?
Das es sowas wie ein Schicksal gibt?
Das unser Leben gewissermaßen Prüfungen für uns bereit hält, an denen wir wachsen sollen, an denen wir reifer werden?
Das wir nachdem wir das alles überstanden haben, vieleicht sogar dafür
belohnt werden, bessere Menschen werden, uns selbst besser kennen und damit auch viel schönere Beziehungen führen können?
Wisst ihr ich bin 26 Jahre alt und diese Beziehung war für mich die
erste richtig ernsthafte, mit zusammen wohen, Zukunftspläne etc.
Wie sehen das die erfahreneren unter euch?
Hattet ihr solche Gedanken auch oder bin ich da auf dem Holzweg?
Und gibt es gar keinen tieferen Sinn dahinter oder ist es nur die
Konsequenz aus allem erlebten, die einen reifer werden lässt?
Git es einen Plan für uns?
Gibt es sowas wie Schicksal?
Was glaubt ihr?