P
Philipp
Gast
Nun will auch ich meine Geschichte erzählen, zumindest die Kurzfassung:
Meine Freundin und ich sind mittlerweile seit 9 Monaten getrennt. Zur Chronolgie der Ereignisse:
Wir waren 4 Jahre zusammen und haben 2 davon zusammen gewohnt. Eines schönen Tages, ich hatte schon das ganze Wochenende ein merkwürdiges Gefühl im Bauch, schlug sie mir eine Beziehungspause vor. Ich verließ unsere Wohnung und habe sie seitdem nicht mehr gesehen.
Das letze halbe Jahr vor der "Pause" war ok, aber nicht gut. Sie hatte mich betrogen und ich konnte ihr nicht mehr vertrauen (Einzelheiten erspare ich mir). Ohnehin hatte sie es mit der Wahrheit nicht so. Ich bin in dieser Hinsicht ganz anders. Aufgrund ihrer Lügen und den Vorfällen in der Vergangenheit habe ich mich dazu hinreißen lassen, per Mail Schluss zu machen (die Mail war aber sehr liebevoll). Ich weiß. Mieser geht es - von meiner Seite aus - nicht, aber ich hatte wirklich keine Kraft mehr. Sie rief mich dann am selben Tag noch an und wir verabredeten, noch einmal über alles nachzudenken.
Während der Pause schlief sie dann wieder mit einem anderen. Ich erfuhr das von einem Freund und beendete die Beziehung am Telefon, am Telefon deshalb, weil sie mich nicht mehr sehen wollte. Sonst wäre ich zu ihr gefahren und hätte es ihr persönlich gesagt, da ich denselben Fehler (Mail) nicht noch mal machen wollte. Ich beendete die Beziehung, da ich ihr nicht mehr hätte vertrauen können. Mein Vertauen war ohnehin schon weg und dann noch die Sache während der "Pause". Tut mir leid. Für mich ist das das Allerletzte, auch wenn ich durch meine Mail selbst eine Teilschuld daran habe.
Es klappte dann nicht mit ihrem "Neuen" und sie kontaktierte mich noch einige Male. Ich war sehr abweisend (aber höflich) zu ihr, da ich wusste, dass es keinen Sinn mehr gemacht hätte. Ich habe sie aber sehr vermisst und tue es heute noch. Ein letztes Gespräch hat sie abgelehnt. Seitdem ist Funkstille...
Warum schreibe ich das alles? Ganz einfach. Weil ich Fragen habe:
1. Ist es normal, dass man jemanden vermisst, obwohl man weiß, dass dieser Mensch nicht gut für einen ist und es keine Chance auf eine gemeinsame glückliche Zukunft gegeben hätte?
2. Mir tut sehr weh, dass wir uns nicht "richtig" verabschiedet haben. Wie wichtig ist ein letztes Gespräch für die Verarbeitung einer Trennung - auch für sie selbst?
3. Warum hat sie mir ein letztes Gespräch verweigert? Ist es Standard, dass man den anderen nach über 4 Jahren bewusst verletzen will?
Danke für eure Antworten!
Meine Freundin und ich sind mittlerweile seit 9 Monaten getrennt. Zur Chronolgie der Ereignisse:
Wir waren 4 Jahre zusammen und haben 2 davon zusammen gewohnt. Eines schönen Tages, ich hatte schon das ganze Wochenende ein merkwürdiges Gefühl im Bauch, schlug sie mir eine Beziehungspause vor. Ich verließ unsere Wohnung und habe sie seitdem nicht mehr gesehen.
Das letze halbe Jahr vor der "Pause" war ok, aber nicht gut. Sie hatte mich betrogen und ich konnte ihr nicht mehr vertrauen (Einzelheiten erspare ich mir). Ohnehin hatte sie es mit der Wahrheit nicht so. Ich bin in dieser Hinsicht ganz anders. Aufgrund ihrer Lügen und den Vorfällen in der Vergangenheit habe ich mich dazu hinreißen lassen, per Mail Schluss zu machen (die Mail war aber sehr liebevoll). Ich weiß. Mieser geht es - von meiner Seite aus - nicht, aber ich hatte wirklich keine Kraft mehr. Sie rief mich dann am selben Tag noch an und wir verabredeten, noch einmal über alles nachzudenken.
Während der Pause schlief sie dann wieder mit einem anderen. Ich erfuhr das von einem Freund und beendete die Beziehung am Telefon, am Telefon deshalb, weil sie mich nicht mehr sehen wollte. Sonst wäre ich zu ihr gefahren und hätte es ihr persönlich gesagt, da ich denselben Fehler (Mail) nicht noch mal machen wollte. Ich beendete die Beziehung, da ich ihr nicht mehr hätte vertrauen können. Mein Vertauen war ohnehin schon weg und dann noch die Sache während der "Pause". Tut mir leid. Für mich ist das das Allerletzte, auch wenn ich durch meine Mail selbst eine Teilschuld daran habe.
Es klappte dann nicht mit ihrem "Neuen" und sie kontaktierte mich noch einige Male. Ich war sehr abweisend (aber höflich) zu ihr, da ich wusste, dass es keinen Sinn mehr gemacht hätte. Ich habe sie aber sehr vermisst und tue es heute noch. Ein letztes Gespräch hat sie abgelehnt. Seitdem ist Funkstille...
Warum schreibe ich das alles? Ganz einfach. Weil ich Fragen habe:
1. Ist es normal, dass man jemanden vermisst, obwohl man weiß, dass dieser Mensch nicht gut für einen ist und es keine Chance auf eine gemeinsame glückliche Zukunft gegeben hätte?
2. Mir tut sehr weh, dass wir uns nicht "richtig" verabschiedet haben. Wie wichtig ist ein letztes Gespräch für die Verarbeitung einer Trennung - auch für sie selbst?
3. Warum hat sie mir ein letztes Gespräch verweigert? Ist es Standard, dass man den anderen nach über 4 Jahren bewusst verletzen will?
Danke für eure Antworten!