Zitat von Annre: klar, eine narzisstische Persönlichkeit ist zu etwa 50% genetisch bedingt.
Sie ist eine der am stärksten genetisch bedingten Persönlichkeitsstörungen, so etwas weiss man, wenn man sich mit Narzissmus beschäftigt.
Quellen?
Wer solche wüsten Behauptungen in den Raum stellt, sollte sie auch vernünftig belegen können.
Hast Du wirklich nicht mehr auf der Pfanne, ebony, als nur irgendwelche Top-Suchergebnisse von Google hier einzukopieren? Immerhin bleibt Kollege Claas-Hinrich Lammers ebenfalls den Nachweis für seine Behauptung schuldig. Ich gehe noch weiter sage, dass das Wunschdenken der biologischen Psychiatrie ist, weil es viel einfacher ist, den Genen die Verantwortung in die Schuhe zu schieben, statt am verklärten Bild der heiligen Familie zu rütteln.
Nehmen wir mal scherzeshalber an, es wäre tatsächlich so - wo bitte schön kann ich im Hirn die neurobiologische Grundlage für Narzissmus finden?
Auf welchem Chromsom und welchem Allel ist das Narzissmus-Gen verortet?
Ist der Erbgang dominant-rezessiv oder vielleicht ein bisschen komplizierter?
Wo kann ich die Konkordanzraten und Erblichkeitsschätzungen aus einschlägigen Zwillingsuntersuchungen nachlesen?
Menschen, die so einen Blödsinn verzapfen, verwechseln Genetik mit z.B. den Effekten transgenerationaler Übertragung, die ggf. epigenetisch (also auch nur unter bestimmten Umweltbedingungen) vermittelt sein können.
Es gibt ein paar Untersuchungen einer Forschergruppe aus der Berliner Charité, die im MRT strukturelle Unterschiede bei verschiedenen Hirnstrukturen zwischen Personen mit niedriger und hoher Ausprägung auf der Narzissmus-Dimension finden. Wenn Du in Statistik aufgepasst hättest, wüsstest Du, dass das nichts als Korrelationen sind, die nicht, aber auch rein gar nichts über Kausalitäten aussagen.