Sternschnuppe-2.
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wollte einfach mal meinen Frust von der Seele schreiben. War mit meinem Freund 5 Jahre zusammen und führten die letzten 3 Jahre eine Fernbeziehung (ca. 200km Entfernung). Wir sprachen des öfteren über Zusammenziehen und Kinder. Doch er ist ein Mensch, der sich nur schwer binden kann, meinte aber, er könne sich das vorstellen. In letzter Zeit zog er sich irgendwie zurück, was mir aber erst jetzt richtig bewusst wurde. Dann wurde ich schwanger (nicht geplant, aber zumindest von meiner Seite auch nicht ungewollt). Der Test, den ich bei ihm zu Hause durchführte war positiv. Der Schock bei ihm war groß. Aber er nahm mich in den Arm und meinte wir schaffen das. Doch nach einer schlaflosen Nacht, in der er sich wahrscheinlich viele Gedanken machte, bat er mich am nächsten morgen die Wohnung zu verlassen. Er meinte, er kann das nicht und die Liebe sei nicht groß genug. Zunächst meldete er sich nicht bei mir. Meine ersten Gedanken zur Abtreibung kamen auf. Kann ich denn auch ein Kind alleine groß ziehen? Ich meldete mich einige Tage später und wir trafen uns. Dort sagte er mir mehrfach ins Gesicht, dass er mich nicht liebt, dass er das Kind nicht möchte und dass ich das Kind abtreiben soll. Letztendlich ist das meine Entscheidung, sollte ich das Kind behalten, will er das Kind trotzdem nicht. Wie konnte ich mich so in einem Mann täuschen.
Aktuell habe ich schon meinen Beratungstermin bzgl. Abbruch der Schwangerschaft hinter mir. Ich zweifel aber so stark und weiß nicht, was ich machen soll. Ich wurde von diesem Mann so enttäuscht und verletzt. Aber kann ich das Kind behalten - Ich hatte mir es gewünscht - Aber alleine? Das ist schwer. Keine Ahnung. Soll ich Montag zum Arzt gehen und abtreiben?
