dominik
Gast
ich schreibe heute zum ersten mal in so einem Forum, weil ich merke, dass es viele gibt die ähnlich fühlen und es auch einmal heilsam ist zu hören, dass ein Schmerz auch weniger werden kann. Meine Geschichte ist wie ich finde ein wenig verrückt. Wir sind noch verheiratet und haben vier Kinder (3,6,8,11). Meine Frau ist im herbst 2011 zu einem esoterischen Seminar zum Thema Selbstliebe gefahren und kam im Grunde nie wieder. Die Person die wieder kam, war ein anderer Mensch. Sie sagte zu mir sie könne nicht mehr mit mir zusammenleben. und seit dem bis Frühjar 2012 bin ich zerbrochen und durch tiefe Täler gegangen. Ich habe lange um unsere Ehe gekämpft, bis ich nicht mehr konnte. Sie will alleine leben ohne Mann. Sie sagt sie bruache niemanden weil sie alles für ihr Glück in sich hat und Gott in ihr wohnt. Sie hatte sich auch in den Seminarleiter verliebt, aber das scheint sich wieder gegeben zu haben. Wir gehen nun in ein Trennungsjahr, die Kinder bleiben bei mir und sie zieht 200 km weit weg, in die Nähe ihrer Eltern, die wie sei es ausdrückte ihre "geistige Familie" sind. Was die Sexualität angeht, so hatten wir bis November ein erfülltes Sexleben und jetzt sagt sie sie fühlt auch da keine Lust mehr, sie alles irgendwie spiritualisiert. Noch schlimmer ist der Schmerz, den ich fühle, meinen und den der Kinder. Manchmal habe ich Hoffnung ich werde glücklich, manchmal auch mit ihr, aber immer mehr merke ich, dass es vielleicht keinen Weg mehr zurück gibt und das tut mir tierisch weh und ich muss viel weinen. Die Tränen sind seit 7 Monaten mein Begleiter. Wird das mal besser. Ich liebe meine Frau noch und begehre sie und manchmal würde ich sie auf den Mond schießen wollen. Sie sagt mir immer ich liebe nicht richtig, ich will nur besitzen und ich müsse auch die bedingungslose göttliche Liebe zulassen und mehr Vertrauen ins Leben haben, dass alles gut wird. Ihr Glück ärgert mich. Und wenn sie so was sagt, denke ich, das kann nicht sein alle leiden (ich und die Kinder) und sie sucht ihr Glück im allein sein. Ihr ist es nicht leicht gefallen die Kinder loszulassen. Sie ist keine schlechte Mutter und eine gute Frau gewesen. Ich wünsche mir einfach einen freien Blick auf die Zukunft und Hoffnung, das auch ich wieder glücklcih sein kann. Das im Schnelldurchlauf. ich merke ich mache ihr viele Vorwürfe, suche die Schuld für meinen Schmerz bei ihr, bie dem Seminarleiter, bei der esoterischen Weltanschauung. Sie sagt, ich solle aufhören zu richten,. aber wie kann ich das? Es ist in mir. Ich weiß das Vergeben, heilen kann. Aber es fällt mir schwer. Würde mich freuen was von euch zu hören.
