xxKokosnuss87xx
Gast
Hallo,
ich (31) beschäftige mich derzeit mit dem Gedanken, ob ich Ende nächsten Jahres (also Ende 2019) mit meinem Freund (37) zusammen ziehen soll.
Ich möchte hier schreiben, weil ich mir Antworten von Menschen erhoffe, die mir vielleicht weiter helfen können.
Der gemeinsame Zusammenzug steht ja oft irgendwann in einer Beziehung zur Debatte.
Mit meinem Freund bin ich seit 4 Jahren zusammen und auch wir haben uns jetzt damit auseinander gesetzt, wobei er da eher die treibende Kraft ist.
Natürlich sehe ich auch die positiven Aspekte eines gemeinsamen Haushalts, aber dennoch bin ich auch kritisch und möchte meine Bedenken einfach nicht völlig zur Seite schieben.
Klar ist, dass ich meinen Freund liebe, aber ich weiß auch, dass sich Beziehungen durch einen Zusammenzug massiv ändern können.
Ich habe hier in diesem Forum schon Horrorgeschichten gelesen, dass Paare nach 3 Monaten in der gemeinsamen Wohnung die Trennung beschlossen haben, obwohl sie vorher 6 oder 7 Jahre zusammen waren. Ich habe große Angst, dass mir das auch passiert, denn woher soll ich jetzt schon wissen, wie es sich auswirken wird, wenn wir uns jeden Tag sehen?
Zur Zeit ist es so, dass wir uns überwiegend nur am Wochenende sehen, und wir sind uns auch beide einig, dass in einer gemeinsamen Wohnung jeder ein zusätzliches Zimmer braucht, damit man sich auch aus dem Weg gehen kann.
Dennoch habe ich Angst, dass die viele Nähe etwas verändern könnte, auch wenn es natürlich richtig ist, dass man in einer Beziehung irgendwann einen Schritt weiter gehen sollte um diese zu festigen.
Und was ist, wenn es nicht funktionieren sollte?
Dann wäre meine jetzige Mietwohnung, die ich sehr mag und spottbillig ist, weg. Und eine vergleichbar billige Mietwohnung würde ich im Leben nicht bekommen (meine Wohnung ist mitten im Grünen, und da mein Vermieter reich ist, ist die Warmmiete von 450 Euro für 60m2 gleichbleibend seit 10 Jahren, und das wird sich voraussichtlich auch nicht ändern). Soll ich das riskieren?
Was sind eure Gedanken dazu?