Zitat von Ralitsa:Hallo,
eine Frage an die, die seit einigen Monaten getrennt sind, also nicht mehr akut leiden:
Hattet ihr einige Monate später eine Art von "Spätfolgen"
bei euch bemerkt?
definitiv ja.
Zitat:Sprich: ihr dachtet, dass ihr über den Berg seid emotional und habt wegen des nicht mehr beschäftigens mit dem Thema "Trennung, Erinnerung und üble Erlebnisse" und dann kommt es doch wieder.
körperliche Nähe ist für mich ein akutes Problem, sobald sich mir ein Mann auch nur in irgendeiner Form nähert reagiere ich reflexartig und entziehe mich auch wenn ich es garnicht will, ich nehme es aber nun so an, vielleicht legt es sich , vielleicht auch nicht.
Die Personen die mich kennen wissen es und gehen dementsprechend mit mir um, sprich Begrüssungsumarmungen oder so werden nur ganz flüchtig wahrgenommen oder weggelassen.
Zitat:Ihr habt das Gefühl, dass das Erlebte euch negativ verändert hat, dass ihr eure Fröhlichkeit, Lebenslust und Unbeschwertheit nicht mehr so erleben könnt oder empfinden könnt wie früher und das macht euch traurig, gar depressiv und ihr befürchtet, dass das ein Dauerzustand werden kann?
war eine lange Zeit bei mir so, ich denke das ich viel eingebüßt habe in den letzten Monaten, was meine Ausstrahlung angeht, sprich Wirkung auf Andere z.B , ist mir im Moment aber auch mehr als recht, denn wenn ich eins nicht ab kann, dann angeschaut oder angesprochen zu werden.
Ich bin noch ein Stück "tiefer" geworden in meinen Ängsten und Sorgen und gehe anders damit um, aber nicht negativ wie ich finde, denn sie gehören nunmal zu mir dazu und ich verarbeite über sie, mit der Zeit kommt man aber mit diesem "neuen Ich" ganz gut klar.
Zitat:Eventuell sich zu einer post-traumatischen Störung entwickeln kann?
ich spüre Ansätze von aktiver Verbitterung und hinterfrage nahezu Jeden, Vertrauen wie ich es früher entwickelt habe, werde ich so wohl nie mehr empfinden können, ob Das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.
Zitat:Seit 5 Tagen erlebe ich so etwas, dabei dachte ich, dass ich über den Berg bin

erklärte mir meine Therapeutin so, dass es im Leben eben immer auf und ab geht und Du Dich nun wohl einfach sehr viel bewusster wahrnimmst als früher und Dich das irritiert, ist wie bei einem Kleinkind Das vom Krabbeln ins Laufenlernen kommt, sehe es als Weiterentwicklung und akzeptiere Dich erstmal so wie Du bist, wenn Etwas nachhaltig negativ bleibt ( oder Du es so empfindest ) kannst Du immer noch entscheiden wann Du stark genug bist daran zu arbeiten.
LG
Knappi