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Tag 6 und kein bisschen besser :(

C

Christian
Mitglied

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11
Mitglied seit:
So.
Heute ist tag 6 der Trennung angebrochen und es ist nicht besser. Immer noch Heulen und die selbsterkenntniss das man es ganz einfach besser machten konnte macht mich fertig.
Mittlerweile habe ich ab und zu schon Probleme damit hier am Pc zu sitzen denn ich merke jetzt öffter das sogar beim schreiben schon meine Finger ab und zu verkrampfen. Mein Herz rast dann immer wie wild und einmal konnte ich sogar nicht aufstehen um mir etwas zu trinken holen um es bisschen zu lindern momentan. Es war ein Gefühl als währe ich gelämt gewesen...konnte die beine nicht mehr bewegen zum aufstehen und ich lies alles herunter hängen in der Hoffnung das es vorbei geht. Sogar sprechen konnte ich nicht mehr. Nur mehr irgendwie stammeln. Komisch aber als ich da so im Bürosessel war dachte ich an Stephen Hawking der in einigen Fotos genau so im Stuhl saß wie ich gerade.
Dachte sogar das es das nun gewesen sei und es sich warscheinlich so anfühlen muss. Sofort dachte ich an die schöne Zeit zurück mit ihr und es ging mir besser komischerweise. Es half irgendwie.
Naja...neuer trauriger Tag...und heulen angesagt. traurig
Wie macht ihr das? Was macht ihr z.b. um etwas essen zu können? Ich habe es versucht aber kann einfach nicht richtig essen. Ich weis zwar das ich essen sollte aber es geht einfach nicht. Hat jemand ein rezept oder so?

#1


K
Lieber Christian,

was Du momentan durchmachst und durchleidest, dürfte vollkommen normal sein, und ich denke, sehr, sehr vielen hier im Forum ging und geht es genauso... essen, schlafen, Songs hören, irgendwas machen, Haushalt oder so... das geht am Anfang beinahe nicht... oder gar nicht... und 6 Tage sind nichts für einen solch schmerzhaften Verarbeitungsprozess! Schau', bei mir sind's nun schon "etwas" länger als 6 Tage... seit Mai! Und ich konnte auch heute nicht eine einzige Minute schlafen... tue mich immernoch sehr schwer mit arbeiten, Haushalt, Radio hören tut oft weh...

Du solltest Dir die Zeit lassen, die Du brauchst, um irgendwann wieder in Dein Leben hineinzukommen... die wirst Du wirklich brauchen... die einen verarbeiten schneller, andere brauchen mehr Zeit... setz' Dich nicht selbst noch zusätzlich unter Druck.Wenn Du nicht essen kannst, lass' es bleiben, usw. es wird in dem Augenblick das Richtige für Dich sein...

Mir hilft es, hier viel zu schreiben...


Viele liebe Grüsse,

Karma

#2


A


Tag 6 und kein bisschen besser :(

x 3


C
Da hast du irgendwie recht Karma.
Habe so etwas noch nicht erlebt..möchte es auch nie wieder erleben.
Naja...trinken geht ja einigermaßen. Werde heute in den Supermarkt gehen und Vitaminzeugs...Müllermilch...und sowas holen damit ich wenigstens ein bisschen etwas zu mir nehme. O-Saft , Milch und Kaffe sind warlich kein Ersatz zum essen.
Hoffentlich muss ich nicht heulen im Markt... weinen / tränen

#3


ba_
Lieber Christian,
Mir gings exakt genauso wie dir die trennung war im april und ich habe seitdem noch immer nicht zu mir gefunden. Es dauert seine zeit anscheinend und man muss auch diese situation versuchen anzunehmen sogut es eben geht. Es gab dann einige zwischenfálle in der zeit zwischen trennung und jetzt die mich wieder sehr zurückgeworfen haben. Falls du das gefühl hast, es geht wirklich nicht mehr, du kommst im prozess nicht weiter, dann hast du die möglichkeit dir professionelle hilfe zu holen. Ich mache das auch und gehe morgen zu einer lebensberaterin. Das reden unf erzählen allein macht ja auch den kopf frei, nur nicht hinunterschlucken das ist sehr schlecht.
Irgendwann wird alles wieder gut knuddeln
Lieben gruß

#4


C
Selbst wenn!
Es sind Schmerzen, die du erlitten hast. Wenn es dir schlecht geht, zeig deinen Schmerz ruhig. Du musst ja nicht damit hausieren gehen, aber wenn Menschen sehen, dass es dir nicht gut geht ist das ok.
Du musst dich nicht schämen. Wir tun es aber, dies aber völlig unbegründet.

Sechst Tage ....ich hab fast jeden Tag geheult. Ich hatte den Vorteil, dass ich abgelenkt war. Aber auch nach 9 Wochen gibt es Zeiten, in denen ich unendlich traurig bin. Wo ich zwar heulen möchte, es aber nicht mehr kann.
Ich liebe noch immer. Nicht mehr so schmerzhaft, aber immer noch.
Es wird weniger. Jeden Tag ein wenig.
Versuch vor allem die Trennung zu akzeptieren. Du bist jetzt an einem Punkt, wo du das darfst.
Am Anfang wollen wir das nicht wahrhaben, verdrängen. Das ist ein Schutzmechanismus, der uns vor dem Zusammenbruch bewahrt. Aber langsam ist es wichtig den Schritt zu akzeptieren.
Wenn du den gegangen bist, wirst du weiter nach vorne schauen können.
Schreib deine Ängste und Sorgen hier rein.
Wir kennen das, verstehen dich, sind für dich da!
Halt die Ohren steif!
Carslon

#5