×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

Therapie - Selbststabilisierung

H

Hilde
Mitglied

Beiträge:
58
Themen:
3
Danke erhalten:
4
Mitglied seit:
Hi - habt ihr Erfahrung mit Trennungsaufarbeitung durch Psychotherapie?
Was hilft Euch, wenigstens ansatzweise wieder so eine Art stabile Mitte zu finden? (dauerhaft sich als Häufchen Elend zu fühlen ist einfach sch....)
welche Kraftquellen kennt ihr (ggf. auch von früher)
welche "Seelennahrung" hilft Euch, euch besser zu fühlen?
ist sicher für jeden sehr individuell.
War heute bei einem Beratungsgespräch und habe so eine Art "Notfallplan" für die Feiertage besprochen:
Frage: Auf welche Ressourcen zur Stärkung kann ich zurück greifen?
Gespräche und gemeinsame Aktivitäten mit Freunden, Familie,
dieses Forum
"mir selber jeden Tag eine gute Tat tun":
Spaziergänge in der Natur - für mich selbst schön kochen (geht noch nicht)
zu schätzen wissen, was ich gerade tue! bewußt das Hier und Jezt erleben... das mag abgedroschen klingen- aber die Alternativen sind nicht besser: in der Vergangenheit herumzustochern (oder sich gar den Kopf zu zerbrechen, was Ex sich bei diesem oder jenen gedacht haben mag..) oder Ängste vor der Zukunft zu schüren ("bestimmt werde ich immer allein bleiben")
Vielleicht habt ihr auch ganz einfache Vorschläge, die jedem von uns hier helfen können...
Gruß an alle Hilde

#1


M
Zitat von Hilde:
...zu schätzen wissen, was ich gerade tue! bewußt das Hier und Jetzt erleben...

Genau, Achtsamkeit, jede Tätigkeit bewusst wahrnehmen. Ich lese gerade "Gesund durch Meditation" von Jon Kabat-Zinn, ist mir vom Oberarzt empfohlen worden. Nicht so trocken wie erwartet, aber mit Sinn und Verstand eingesetzt soll es sehr hilfreich sein.

#2


M
Zitat von Michael1266:
Zitat von Hilde:
...zu schätzen wissen, was ich gerade tue! bewußt das Hier und Jetzt erleben...

Genau, Achtsamkeit, jede Tätigkeit bewusst wahrnehmen. Ich lese gerade "Gesund durch Meditation" von Jon Kabat-Zinn, ist mir vom Oberarzt empfohlen worden. Nicht so trocken wie erwartet, aber mit Sinn und Verstand eingesetzt soll es sehr hilfreich sein.

Und noch etwas. Ich weiss ja nicht wo Du herkommst, aber ich bin zur Lebens- und Eheberatung der Kirche gegangen. Hab zwar nicht viel mit Kirche am Hut, aber da kannst Du nach Absprache mit ehrenamtlichen Psychotherapeuten reden, und die fragen auch nicht erst nach Überweisung und Krankenkarte, ist nämlich kostenfrei. Ich hatte Glück, bin an eine sehr nette Dame geraten und freue mich, obwohl der Anlass eben sehr traurig ist, auf unser nächstes Gespräch. Sie hat viele Lösungsansätze, wie Du an Dir selbst arbeitest, um das geschehene aufzuarbeiten. Viel Glück dabei, es dauert, wird aber irgendwann. Das hoffe ich für mich auch noch.

#3