Zitat von Fliesentisch: Weil der Nutzen nicht annähernd so groß ist wie du ihn aufbauschst. Im Gegenteil, sie macht sich abhängig von ihm. Du findest das goil, ist mir schon klar, aber objektiv betrachtet ist das ein großer Malus auf ihrer Seite.
Die hälfte der Miete einsparen und dafür doppelte Wohnfläche ist für dich kein großer Nutzen?
Die Abhängigkeit wäre auch gegeben, würde sie unentgeltlich bei ihm wohnen. Auch daher kein Argument in meinen Augen.
Zitat von Fliesentisch: Benny, jetzt lies doch mal. Offizieller Mietvertrag, nix kostenlos. Aber das geht ja nicht, dann müsste man Steuern zahlen. Diese zu sparen, extralegal zu sparen, nennt man dann ab und zu auch...
Der Sinn des Steuern sparen kommt ja nicht nur ihm zugute, sondern auch ihr. Sprich, sie zahlt weniger, er hat mehr vom Geld.
Natürlich könnte man eine offizielle Miete machen, und die Steuer einpreisen. Dann wären wir aber vermutlich bei 700 EUR im Monat.
Was völlig sinnbefreit wäre.
Zitat von Mira: Es entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen Mann und Frau.
Wie ich sagte, das Abhängigkeitsverhältnis besteht auch, wenn sie kostenlos wohnt.
Zitat von Mira: Endet die Beziehung, wird die Frau sich eine andere Bleibe suchen müssen.
Völlig richtig, würde aber auch im Falle eines offiziellen Mietvertrages der Fall sein.
Zitat von Mira: Es entsteht keine Win-Win-Situation, sondern eine Win-Lose-Situation.
Wo genau liegt die Lose-Situation, wenn man die Hälfte der Miete spart und dafür sogar in einem Haus wohnt?
Zitat von Mira: Ich würde das nur machen, wenn wir im Vorfeld einen Vertrag abschließen der besagt, dass ich im Fall einer Trennung im Haus bleiben darf. Mit ein paar Unterpunkten selbstverständlich. Ich darf mir ja auch nicht alles erlauben.
Sowas würde niemand mit gesunden Menschenverstand unterschreiben.
Was wäre denn im Fall, SIE trennt sich und hat einen Neuen. Dann müsste er ja zwangsläufig mit ihr und ihren Neuen in SEINEM Haus wohnen.
Das ist für mich ein Ungleichgewicht und Abhängigkeit.