anyway_paradise
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Kurz zu mir und ihm: Ich 28 Jahre, Er 32 Jahre und in einer extremen Trauerphase durch Tod der Mutter (letzter fam. Bezugspunkt) mit verbundener PTBS/ seit 2 Monaten nimmt er Antidepressiva
Ich war 5 Monate mit meinem Partner (m+m) zusammen und es gab reichlich turbulente Zeiten, in der wir trotzdem immer wieder zueinander finden konnten. Er kann ein wunderbarer Mensch auf Erden sein, jedoch machte nach einer gewissen Zeit sein misstrauisches Wesen und seine Eifersucht vieles kaputt. Er bat mich bereits am Anfang der Beziehung darum, offen und ehrlich zu sein. Das hatte ich allerdings so oder so vor, weil ich endlich mal im Leben was gescheites aufbauen wollte und da ist sowas fundamental wichtig. Ich erzählte ihm u.a. bei Zeiten, dass ich mit meinem besten Freund vor über 9 Jahren mal was hatte, wir aber seitdem nichts mehr hatten, wir durch miteinander Schlafen nicht die Freundschaft aufs Spiel setzen, uns gegenseitig mittlerweile grauenhaft finden und uns lieber am Leben erfreuen, dass wir uns gegenseitig aufbauen können, wenn einer von uns im Leben nicht mehr weiter wusste, oder kurz davor war, sich umzubringen. Als ich das damals erzählte, trennte er sich nach nur 3 Tagen Beziehung von mir . erst durch viel Zutun meiner Seite, kamen wir langsam wieder auf einen gemeinsamen Nenner. Ich habe für seine schwierige Lage sehr viel getan, es verpuffte aber meist mit seinen unberechtigten Vorwürfen und tat sehr weh. Wir haben trotz Corona wunderschöne und abwechslungsreiche Monate miteinander verbracht. Zur Problemlösung mit dem besten Freund, fiel ihm im Gespräch keine Lösung ein (vmtl. gewollt), als ich vorschlug von meinem Partner hingebracht und abgeholt zu werden, kam nur die Gegenfrage "Wieso?!" . also verständigten wir uns dabei, dass ich nach dem Besuch meines besten Freundes nachhause fahre. Diese Treffen waren gefühlt eine Tortur, weil er dennoch immer wieder gefühlskalt reagierte und sich einen sch. Dreck interessierte, ob ich dann überhaupt noch gut zuhause ankam.
Die eskalierte Situation:
Ich verabredete mich mit meinem besten Freund nachdem wir uns über 4 Wochen nicht gesehen hatten. Wegen der Entfernung (Stunde Fahrtzeit), haben wir uns u.a. auch wegen der Ausgangssperre und B. trinken dazu verabredet, dass ich doch bei ihm auf der Couch (getrennt voneinander) übernachte. Nun, mein Freund kam trotz der ganzen oben genannten Gründe und Einschränkungen nicht darauf klar und wollte sofort seine Wohnungsschlüssel abholen - egal wo und wie, hauptsache "jetzt und sofort". Meine Gegenreaktion lautete, dass ich am kommenden Tag meine Sachen abholen würde. Ich war sonst immer der Mensch, der sowas ruhig aussitzen lies und eher das Gespräch suchte. Auf konstruktive Gesprächsversuche reagierte er garnicht, er überlaß es einfach und wollte nur seinen Kopf durchsetzen. Die Übergabe meiner Sachen verlief äußerst kalt und kurz. Seitdem herrscht Funkstille (bald eine Woche). Es zerfrisst mich innerlich, weil ich diese Person sehr geliebt habe, wenn er nicht diese extreme Eifersucht an den Tag legte .
Wisst ihr, was man tun könnte, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen? Er war in den letzten 6 Monaten nicht in der Lage, meinen Freundeskreis kennenlernen zu wollen, allerdings kannte ich all seine Freunde und wurde liebevoll "eingebürgert". Ich überlege einen sehr langen Brief zu verfassen .