Lieben Dank für eure Meinungen dazu.
Zitat von T4U:Man kann es auf ein Minimum beschränken
Das werde ich! Wir haben uns gestern gesehen, gesprochen jedoch nicht. Hart ist es trotzdem, dass ich zu dieser Person von jetzt auf gleich keinen Bezug mehr habe, nicht mehr reden und nicht mehr an seinen Leben teilhaben darf.
Zitat von Nautica887:Ich denke auch, wenn immer so ein unsicheres Gefühl gegenüber dem Partner indirekt besteht, macht einen das Verhalten des anderen selbst nicht unbedingt sicherer
Ich glaube das ist tatsächlich das Problem. Nach der ersten Trennung war ich immer auf der Hut und habe auf kleinste Anzeichen geachtet. Immer wenn er schlecht drauf war, bin ich mit einem miesen Gefühl nach Hause gefahren und hatte Angst, womöglich wieder einen Brief vorzufinden. Denn ich konnte mich ja nicht darauf verlassen, dass er Probleme erst anspricht bevor er Konsequenzen zieht. Das hat sich bei mir auch körperlich ausgewirkt, was ihm letztendlich zu viel war. Zwei Tage bevor er die Auszeit brauchte hat er noch von Dingen in der Zukunft gesprochen. Eigentlich würden wir nächsten Dienstag in den Urlaub fliegen, die Flüge wurden annulliert, wahrscheinlich hat ihm das die Entscheidung der Trennung einfacher gemacht.
Zitat von Nautica887:Ja, auch das ist bei mir ähnlich. Ich war auch fröhlich, stand auf eigenen Beinen usw. nach der Trennung bin ich nun nur ein Schatten meiner selbst
Dann kann es jetzt eigentlich nur noch aufwärts gehen. Tut mir leid, dass auch du so etwas erlebt hast.
Zitat von Rosa-91:Der gaukelte dir etwas vor bis er dich sicher hatte und dann begann die Erniedrigung, weil er sich sicher war, dass du eh nicht gehen wirst.
Danke für deine Worte. Ich wehre mich dennoch vehement dagegen, dass die ganze Situation auf Berechnung und bewusster Manipulation seinerseits beruht. Ich glaube vielmehr an unglückliche Umstände und mangelnde Kompatibilität in wesentlichen Komponenten. Ich kann dieser Introvertierheit nicht angemessen begegnen, bin wahrscheinlich dafür zu dünnhäutig und fühle mich dann zu wenig gewertschätzt. Er war auch zwischen Beziehungen immer etwas länger alleine, er braucht niemanden und sucht sich schon gar nicht jemanden, nur um nicht alleine zu sein.
Zitat von Nautica887:Ich glaube, weil er der Sinn in meinem Leben war. Ja das ist bitter und darf nicht so sein, aber er war es eben damals.
So drastisch würde ich es bei mir jetzt nicht ausdrücken, ich habe zum Glück ein sehr zeitintensives Hobby und auch ein, wie ich jetzt festgestellt habe, super soziales Umfeld. Dennoch bin ich unendlich traurig, dass meine Bezugsperson, mein Vertrauter und ein Stück weit auch meine Zukunft weg ist. Das du das Gefühl hast das dir der Boden unter den Füßen weg gerissen wurde, glaube ich unter den Umständen gern.