Madame_Chene
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Zitat von Arnika:Naja, dann triggern dich Verlustängste, was auch nur Versagensängste sind. Das selbe in Grün wie er, nur eine andere Facette davon. Also wärs ...
Hallo Arnika,
Ich wollte Dich noch einmal um Hilfe bitten. Du sagtest, ich kann meine Ängste selbst bearbeiten, ich weiß nur nicht wie. Vielleicht kannst Du mir einen Tipp geben?
Inzwischen ist meine Situation eine andere: seit etwas über vier Wochen sind wir zusammen.
Er hatte sich bei mir nach vier Wochen Trennung gemeldet und wollte nochmal reden (kurz nachdem ich hier im Forum das letzte mal war).
Dabei hat er sich sehr geöffnet, er hatte sich ausführlich Gedanken gemacht über uns, seine Ex-Beziehungen, die Parallelen und Muster und seine Ängste und ist zu dem Schluss gekommen, dass er ohne mich nicht leben will. Dass er jetzt mal über seinen Schatten springen und sich ernsthaft auf etwas einlassen muss, weil er mich sonst verliert. Dass er es offiziell machen will mit allem drum und dran: Familie, Freunde, Firma.
Die ersten zweieinhalb Wochen der Beziehung waren dann auch wunderschön: ruhig, angekommen, glücklich.
Seitdem verliere ich mich aber wieder in meinen Ängsten und das hin und her meiner Gefühle macht mich fertig.
Ich fühle mich nicht sicher mit ihm, habe ständig Angst, dass er es sich anders überlegt, und bin auch in meinem sonstigen Leben ein rohes Ei, fühle mich abgelehnt und unsicher.
Er gibt mir mit seinem Verhalten keinerlei Grund dazu.
Aber unsere Situation ist nach wie vor auch noch nicht ganz klar.
Es wissen die ersten Menschen in unserem Umfeld Bescheid. Aber die wichtigsten eben noch nicht.
Von meiner Seite kann ich es meinem Sohn immer noch nicht sagen, da die Scheidung von seinem Vater sich hinzieht und es dort auch gerade Streit gibt. Das belastet mich sehr.
Von seiner Seite, hat er sich noch nicht durchringen können, mit seiner Exfreundin zu sprechen, weil er noch nicht weiß, wie. Was ich gut verstehen kann: wenn er ihr die ganze Geschichte erzählt, weiß sie, dass zwischen ihr und mir nur ein paar Wochen lagen und sie wird mir die Schuld geben und die ohnehin schwierige Situation auf Arbeit weiter verkomplizieren.
Also müsste er ihr eine abgespeckte Version erzählen, um mich zu schützen, das fällt ihm aber schwer, weil er nicht lügen will. Ich will ihm da keinen Druck machen, aber merke, wie sehr mich das belastet.
Zu allem Überfluss hat nun auch noch unsere Personalerin ein Auge auf ihn geworfen und das verunsichert mich weiter.
In meinem Kopf wird das alles riesig: Gefühlt will plötzlich alle Welt was von ihm und ich sehe ihn ständig gehen.
Sprich, ich habe mich total von mir selbst entfernt und wackel emotional total rum. An einem Tag Wut, Trauer, Panik, Glück, Dankbarkeit, Wut, Trauer, etc. Dauerschleife.
Gleichzeitig merke ich natürlich, wie sehr mein Geeier die Beziehung belastet und will nicht so ein emotionales Wrack sein.
Meine Therapie hilft mir nicht wirklich weiter (jedenfalls nicht in dem Tempo, in dem ich das gerne hätte).
Wie komme ich aus diesen schlimmen Ängsten raus?
Liebe Grüße