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Christian83
Gast
Hallo zusammen,
ohje, wo fang ich am besten an.
Am besten schildere ich zuerst mal kurz meine aktuelle Lage:
Ich bin 31 Jahre, und lebe zusammen mit meinem Hund und meinen zwei Katzen in einem eigenen Haus. Jedes Wochenende ist mein 5 jähriger Sohn bei mir, welcher aus einer damaligen Beziehung stammt. Dieses Thema ist aber abgehakt und soweit auch geklärt.
Aktuell geht es mir um meine kürzlich dahingeschiedene Beziehung mit meiner 26 jährigen Exfreundin. Diese hat mich vor einigen Wochen verlassen. Sie war sehr gut zu mir und meinem Sohn. Wir waren nun fast drei Jahre zusammen. Vor ca. genau einem Jahr hatte sie sich schon einmal von mir getrennt. Wir zogen wahrscheinlich zu schnell zusammen. Es hatte sich einfach angeboten, da sie ihren Beruf aufgegeben musste und wieder zurück in ihre Heimat und meine Gegend zog. Wir waren zu diesem Zeitpunkt einen Monat getrennt und nachdem sie sich eine eigene Wohnung nahm lief es besser und wir kamen auch wieder zusammen. Der Zustand der getrennten Wohnung hielt bis heute an. Wir sprachen aber schon wieder vom Zusammenziehen, Heiraten, Kinder bekommen... Sie war nun für ca. 7 Wochen in Reha wegen Angst und Panikstörungen. Was wohl auch der Grund für die damalige Trennung war bzw. vermutlich auch für die jetzige. Am Wochenende nach der Reha trennte sie sich von mir. Als Grund machte ich Ihre Störung aus. Jetzt steh ich hier und bin alleine. Richtige enge Freunde habe ich nur wenige da ich mich immer Voll und Ganz auf meine neue kleine Familie konzentriert habe. Mit meiner Ex habe ich zwar noch Kontakt, jedoch fühle ich mich sehr oft leer und hilflos. Ich hoffe dass die Beziehung nicht endgültig abgeschlossen ist.
Jedoch habe ich das starke Gefühl dass es so ist. Viel machen kann ich auch nicht. Richtig drüber reden funktioniert aufgrund ihrer Störung auch nicht. Alles was ich in Richtung "neue Chance" angehe empfindet sie als Drucksituation welches wieder Panik und Angst auslöst und ihr quasi wieder den Grund der Trennung vor Augen führt. Es ist also ein Teufelskreis. Ich habe auch keine Ahnung was ich noch machen soll. Mein Freund gab mir als Tipp sie leben zu lassen und darauf zu hoffen dass sie mich vermisst und von selbst wieder kommt. Erstens fällt mir das aber sehr schwer und zweitens durchbricht es diesen Teufelskreis nur kurzfristig. Sobald sie sich wieder meldet Entfacht in mir das Feuer der Hoffnung und unsere Treffen lenke ich unbewusst in Richtung "neue Chance" und der Kreislauf beginnt von vorne. Richtig abschließen gelingt mir aber auch nicht. Dafür sehe ich die Beziehung als noch nicht endgültig gescheitert. Ich habe auch große Probleme meinen Tagesablauf zu bestreiten. Direkt nach dem Aufwachen beginnt in mir das Gefühl der Leere zu wachsen. Dies steigert sich dann im Laufe des Tages bis die Unruhe und die Traurigkeit in mir unerträglich wird. Erst gegen Abend wenn ich mit meinem Freund telefoniere geht es mir wieder besser und ich kann in eine Zukunft blicken. Wenn auch eine ungewisse Zukunft. Vor allem habe ich Angst vorm Alleinsein. Nicht unbedingt das Alleinsein keinen Partner mehr zu finden, sondern das Alleinsein mit meinen Gedanken.
Dies ist so ein unerträgliches Gefühl. Vor allem die Wochenenden sind in meinen Gedanken eine absolute Qual. Ich kann meinem Sohn kaum gerecht werden, da ich eine ständige innere Unruhe verspüre. Ich weis einfach nicht mehr weiter. Der Liebeskummer ist extrem hart. Vor allem als Mann werde ich deshalb oft belächelt. Aber ich kann gegen meine Gefühle nichts machen. Ich hoffe ich konnte alles relativ verständlich niederschreiben. Wenn es teilweise etwas chaotisch ist bitte ich um Entschuldigung, aber genau so sieht es in meinem Kopf aus.
Was ich mir hier erwarte? Keine Ahnung um ehrlich zu sein. Vielleicht Rat und Tipps? Vielleicht eine neue Liebe? Vielleicht neue Bekanntschaften? Das wäre natürlich interessant. Vielleicht finden sich hier ja noch mehr "Alleinerziehende" oder auch natürlich kinderlose mit denen man sich mal treffen und auch austauschen kann. Vielleicht sogar mit Treffen im Raum Südwestpfalz. Denn das würde ich mir für meine Wochenenden wünschen. Vor allem auch wegen meinem Sohn. So könnte ich Ihn beschäftigen und mich selbst ablenken. Ich lass es jetzt einfach mal auf mich zukommen und schaue mal was passiert.
Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht beantworten.
ohje, wo fang ich am besten an.
Am besten schildere ich zuerst mal kurz meine aktuelle Lage:
Ich bin 31 Jahre, und lebe zusammen mit meinem Hund und meinen zwei Katzen in einem eigenen Haus. Jedes Wochenende ist mein 5 jähriger Sohn bei mir, welcher aus einer damaligen Beziehung stammt. Dieses Thema ist aber abgehakt und soweit auch geklärt.
Aktuell geht es mir um meine kürzlich dahingeschiedene Beziehung mit meiner 26 jährigen Exfreundin. Diese hat mich vor einigen Wochen verlassen. Sie war sehr gut zu mir und meinem Sohn. Wir waren nun fast drei Jahre zusammen. Vor ca. genau einem Jahr hatte sie sich schon einmal von mir getrennt. Wir zogen wahrscheinlich zu schnell zusammen. Es hatte sich einfach angeboten, da sie ihren Beruf aufgegeben musste und wieder zurück in ihre Heimat und meine Gegend zog. Wir waren zu diesem Zeitpunkt einen Monat getrennt und nachdem sie sich eine eigene Wohnung nahm lief es besser und wir kamen auch wieder zusammen. Der Zustand der getrennten Wohnung hielt bis heute an. Wir sprachen aber schon wieder vom Zusammenziehen, Heiraten, Kinder bekommen... Sie war nun für ca. 7 Wochen in Reha wegen Angst und Panikstörungen. Was wohl auch der Grund für die damalige Trennung war bzw. vermutlich auch für die jetzige. Am Wochenende nach der Reha trennte sie sich von mir. Als Grund machte ich Ihre Störung aus. Jetzt steh ich hier und bin alleine. Richtige enge Freunde habe ich nur wenige da ich mich immer Voll und Ganz auf meine neue kleine Familie konzentriert habe. Mit meiner Ex habe ich zwar noch Kontakt, jedoch fühle ich mich sehr oft leer und hilflos. Ich hoffe dass die Beziehung nicht endgültig abgeschlossen ist.
Jedoch habe ich das starke Gefühl dass es so ist. Viel machen kann ich auch nicht. Richtig drüber reden funktioniert aufgrund ihrer Störung auch nicht. Alles was ich in Richtung "neue Chance" angehe empfindet sie als Drucksituation welches wieder Panik und Angst auslöst und ihr quasi wieder den Grund der Trennung vor Augen führt. Es ist also ein Teufelskreis. Ich habe auch keine Ahnung was ich noch machen soll. Mein Freund gab mir als Tipp sie leben zu lassen und darauf zu hoffen dass sie mich vermisst und von selbst wieder kommt. Erstens fällt mir das aber sehr schwer und zweitens durchbricht es diesen Teufelskreis nur kurzfristig. Sobald sie sich wieder meldet Entfacht in mir das Feuer der Hoffnung und unsere Treffen lenke ich unbewusst in Richtung "neue Chance" und der Kreislauf beginnt von vorne. Richtig abschließen gelingt mir aber auch nicht. Dafür sehe ich die Beziehung als noch nicht endgültig gescheitert. Ich habe auch große Probleme meinen Tagesablauf zu bestreiten. Direkt nach dem Aufwachen beginnt in mir das Gefühl der Leere zu wachsen. Dies steigert sich dann im Laufe des Tages bis die Unruhe und die Traurigkeit in mir unerträglich wird. Erst gegen Abend wenn ich mit meinem Freund telefoniere geht es mir wieder besser und ich kann in eine Zukunft blicken. Wenn auch eine ungewisse Zukunft. Vor allem habe ich Angst vorm Alleinsein. Nicht unbedingt das Alleinsein keinen Partner mehr zu finden, sondern das Alleinsein mit meinen Gedanken.
Dies ist so ein unerträgliches Gefühl. Vor allem die Wochenenden sind in meinen Gedanken eine absolute Qual. Ich kann meinem Sohn kaum gerecht werden, da ich eine ständige innere Unruhe verspüre. Ich weis einfach nicht mehr weiter. Der Liebeskummer ist extrem hart. Vor allem als Mann werde ich deshalb oft belächelt. Aber ich kann gegen meine Gefühle nichts machen. Ich hoffe ich konnte alles relativ verständlich niederschreiben. Wenn es teilweise etwas chaotisch ist bitte ich um Entschuldigung, aber genau so sieht es in meinem Kopf aus.
Was ich mir hier erwarte? Keine Ahnung um ehrlich zu sein. Vielleicht Rat und Tipps? Vielleicht eine neue Liebe? Vielleicht neue Bekanntschaften? Das wäre natürlich interessant. Vielleicht finden sich hier ja noch mehr "Alleinerziehende" oder auch natürlich kinderlose mit denen man sich mal treffen und auch austauschen kann. Vielleicht sogar mit Treffen im Raum Südwestpfalz. Denn das würde ich mir für meine Wochenenden wünschen. Vor allem auch wegen meinem Sohn. So könnte ich Ihn beschäftigen und mich selbst ablenken. Ich lass es jetzt einfach mal auf mich zukommen und schaue mal was passiert.
Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht beantworten.
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