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Coco_004
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Hallo ihr lieben Unbekannten.
Ich (w, 24) komme mit meiner Situation im Moment überhaupt nicht klar.
Am Sonntag ist mein lieber Opa verstorben. Es war mehr oder weniger absehbar, auch wenn es bis zum Schluss noch Hoffnung gab. Wir standen uns sehr nahe und ich habe ihn wirklich über alles geliebt. Nun ist er fort und ich und meine ganze Familie sind natürlich in großer Trauer.
Und als ob das nicht genug wäre, hat mich mein Partner nach ca. 6 Monaten Beziehung am Dienstag verlassen. Es war so. Ich habe schon gemerkt dass er mit dem Thema Tod und Trauer nicht gut umgehen kann, aber wir hatten viel telefoniert und er hat mir zugehört. Am Dienstag dann wollte er mich besuchen kommen. Irgendwann schrieb er dass er nicht kommen wird und dass es ihm leid tut. Auf meine Frage nach dem Warum meinte, er könne nicht so für mich da sein wie es bräuchte auch wenn er es will. Danach folgten Diskussionen. Ich war sehr verletzt, da ich mir seinen Beistand so sehr gewünscht hätte. Ich habe zu ihm auch gesagt, dass ich gar nicht viel benötige. Nur eine Hand die meine hält und ein offenes Ohr. Und er könnte doch versuchen für mich da zu sein. Alles vergebens. Dann habe ich auch noch versucht ihn anzurufen. (was ich mittlerweile bereue)
Irgendwann kam dann, es sei das Beste einen Schlussstrich zu ziehen, er würde vorbei kommen und mir meine Sachen bringen und seine abholen. Als er dann da war haben wir beide nur noch geweint. Er sagte Sachen wie, dass er ein erbärmlicher Mensch sei, dass es ihm alles so leid tut und ich das nicht verdient habe. Dass er so gerne für mich dagewesen wäre, aber es einfach nicht konnte. Er hat mich in den Arm genommen und immer wieder gesagt wie sehr er mich liebt und so weiter. Ich hab auch nur viel geweint, konnte es aber glücklicherweise sein lassen ihn anzuflehen. Nach ettlichen Tränen ist er dann gegangen. Er hat mir noch geschrieben dass er nun zuhause ist und hat sich selbst weiter nieder gemacht. Ich hab dazu nicht viel gesagt. Er schrieb noch, dass ich nie vergessen soll dass er mich liebt. Am nächsten Tag schrieb ich ihm dann, dass es besser wäre, wir würden jetzt erstmal mindestens 2 Wochen nichts voneinander hören und schreiben, weil es das alles noch viel schlimmer und schmerzlicher macht und ich außerdem auch Kraft für die Trauer und die Organisation um meinen Opa bräuchre. Daraufhin sagte er dass es eine gute Idee wäre und er mich wunschgemäß nicht kontaktieren wird und ich mich aber immer melden kann.
Vielen Dank fürs lesen. Ich weiß im Moment überhaupt nicht mehr weiter. Ich kann an nichts anderes mehr denken als meinen Opa und ihn. Ich weiß auch im Moment nicht, wozu ich diese 2 Wochen einberaumt habe. Vielleicht in der Hoffnung ich würde es bis dahin schaffen wütend und sauer auf ihn zu sein. Weil das bin ich seltsamer Weise gar nicht. Vielleicht schieb ich auch nur einen Teil des Trennungsschmerzes vor mich hin und belüg mich, da nach diesen 2 Wochen für mich alles noch nicht so "entgültig" ist.
Ach es ist ein Graus und ich kann mit nicht im entferntesten vorstellen wie ich das alles bewältigen soll.
Liebe Grüße
Ich (w, 24) komme mit meiner Situation im Moment überhaupt nicht klar.
Am Sonntag ist mein lieber Opa verstorben. Es war mehr oder weniger absehbar, auch wenn es bis zum Schluss noch Hoffnung gab. Wir standen uns sehr nahe und ich habe ihn wirklich über alles geliebt. Nun ist er fort und ich und meine ganze Familie sind natürlich in großer Trauer.
Und als ob das nicht genug wäre, hat mich mein Partner nach ca. 6 Monaten Beziehung am Dienstag verlassen. Es war so. Ich habe schon gemerkt dass er mit dem Thema Tod und Trauer nicht gut umgehen kann, aber wir hatten viel telefoniert und er hat mir zugehört. Am Dienstag dann wollte er mich besuchen kommen. Irgendwann schrieb er dass er nicht kommen wird und dass es ihm leid tut. Auf meine Frage nach dem Warum meinte, er könne nicht so für mich da sein wie es bräuchte auch wenn er es will. Danach folgten Diskussionen. Ich war sehr verletzt, da ich mir seinen Beistand so sehr gewünscht hätte. Ich habe zu ihm auch gesagt, dass ich gar nicht viel benötige. Nur eine Hand die meine hält und ein offenes Ohr. Und er könnte doch versuchen für mich da zu sein. Alles vergebens. Dann habe ich auch noch versucht ihn anzurufen. (was ich mittlerweile bereue)
Irgendwann kam dann, es sei das Beste einen Schlussstrich zu ziehen, er würde vorbei kommen und mir meine Sachen bringen und seine abholen. Als er dann da war haben wir beide nur noch geweint. Er sagte Sachen wie, dass er ein erbärmlicher Mensch sei, dass es ihm alles so leid tut und ich das nicht verdient habe. Dass er so gerne für mich dagewesen wäre, aber es einfach nicht konnte. Er hat mich in den Arm genommen und immer wieder gesagt wie sehr er mich liebt und so weiter. Ich hab auch nur viel geweint, konnte es aber glücklicherweise sein lassen ihn anzuflehen. Nach ettlichen Tränen ist er dann gegangen. Er hat mir noch geschrieben dass er nun zuhause ist und hat sich selbst weiter nieder gemacht. Ich hab dazu nicht viel gesagt. Er schrieb noch, dass ich nie vergessen soll dass er mich liebt. Am nächsten Tag schrieb ich ihm dann, dass es besser wäre, wir würden jetzt erstmal mindestens 2 Wochen nichts voneinander hören und schreiben, weil es das alles noch viel schlimmer und schmerzlicher macht und ich außerdem auch Kraft für die Trauer und die Organisation um meinen Opa bräuchre. Daraufhin sagte er dass es eine gute Idee wäre und er mich wunschgemäß nicht kontaktieren wird und ich mich aber immer melden kann.
Vielen Dank fürs lesen. Ich weiß im Moment überhaupt nicht mehr weiter. Ich kann an nichts anderes mehr denken als meinen Opa und ihn. Ich weiß auch im Moment nicht, wozu ich diese 2 Wochen einberaumt habe. Vielleicht in der Hoffnung ich würde es bis dahin schaffen wütend und sauer auf ihn zu sein. Weil das bin ich seltsamer Weise gar nicht. Vielleicht schieb ich auch nur einen Teil des Trennungsschmerzes vor mich hin und belüg mich, da nach diesen 2 Wochen für mich alles noch nicht so "entgültig" ist.
Ach es ist ein Graus und ich kann mit nicht im entferntesten vorstellen wie ich das alles bewältigen soll.
Liebe Grüße
