Trennung, Scheidung alles steht auf dem Kopf

teddychen12

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Hallo zusammen,
ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Seit 5 Jahren steht mein Leben auf dem Kopf. Ich habe noch nie etwas geschenkt bekommen und musste mir immer alles erkämpfen. Nun fehlt mir einfach die Kraft dazu, denn es ist so vieles passiert. Vor ungefähr 20 Jahren lernte ich meinen Mann über das Internet kennen und wir zogen schon nach kurzer Zeit zusammen. 2009 habe wir dann geheiratet. Diesen Monat am 12 wurden wir geschieden. Vor 5 Jahren habe ich meinen Papa verloren, es ist verstorben und nur ein Jahr später habt mein Mann mich verlassen. Er hat mich gegen eine gesunde Frau eingetauscht die ihm das Blaue vom Himmel versprochen hatte, zumindest zu diesem Zeitpunkt. Das schlimme sie hat sich zu Beginn auch in mein Leben eingeschlichen und auf Freundin gemacht. Ich bin chronisch Krank, das war ich schon als wir uns kennenlernten und auf Hilfe für so einige Sachen angewiesen. Besonders wenn es darum geht, zum Arzt zu müssen oder einkaufen usw. Da ich kein Auto fahren kann, bzw. nur ein umgebautes und ich mir das nicht leisten kann.

An unserem 5 Hochzeitstag teilte er mir mit, das er eine andere Frau lieben würde und sie getroffen hat. Bei diesem Treffen von 2 Tagen haben sie ihre gemeinsame Zukunft geplant und das er mich nicht mehr lieben würde. Aber auch das er endlich leben wollte und ihm meine Welt zu klein sein. Er würde noch bei mir bleiben bis er eine neue Wohnung gefunden hat und solange noch für mich da sein. Mit seiner neuen Partnerin hätte er bereits gesprochen und wenn er ausgezogen ist würden sie mich beide zu Terminen fahren. Doch das funktionierte nicht, denn immer wenn er dann hier war, gab es Ärger denn sie hatte Angst er würde zu mir zurück kommen. Was ich nicht nachvollziehen kann, denn es war klar das es keine weitere Chance mehr gab, dies habe ich ihr auch geschrieben.

Wir zogen 2008 zu meinen Eltern, da wir es in der Mietwohnung nicht mehr aushielten. Dieses Haus gehört zur Hälfte meinem Bruder und meinen Eltern. Vor fünf Jahren musste meine Mama und mein Papa in Pflegeheim ziehen, wo meine Mutter auch noch lebt. Nun muss ich auch noch aus dem Haus ausziehen, da mein Bruder es verkauft hat. Somit verliere ich alles was mir halt gab. Mit meinem Bruder, mit dem ich mich immer sehr gut verstanden habe, gibt es seitdem auch nur noch Stress.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich sehe kein Licht mehr am Ende des Tunnels. Ich habe eine kleine EU-Rente, doch zu viel um Sozialhilfe oder Unterstützung zu bekommen. Ich war schon überall. Das schlimmste ist, ich fühle mich einsam und irgendwie wertlos. Es gibt nur noch meine Schwester, das Verhältnis ist auch nicht das Beste und meine Mama. Sonst habe ich niemand mehr. Sie fährt mich zum einkaufen, aber ansonsten versteht sie mich nur wenig. Ich sitze seit 4 Jahren rund um die Uhr im Haus fest und alle was ich habe ist mein PC. Ich weiß nicht wie ich eine Wohnung finden bzw. bezahlen soll. Überhaupt wie ich einen Umzug meistern soll usw. und für was? Ich mag nicht immer wieder von vorne anfangen und in einem noch kleineren Knast leben. Denn mehr wie ein Zimmer kann ich mir nicht leisten. Es kommen immer mehr Krankheiten dazu und mein Alltag wird immer schwieriger. Wo ist das Licht wofür es sich lohnt zu kämpfen, wenn einem den Boden unter den Füßen wegbricht und keiner helfen will?

21.07.2018 15:06 • #1


bardon


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Ein ordentliches Paket. Gibt es bei euch im Ort keine soziale Hilfseinrichtung für Menschen, die eben Hilfe brauchen? So eine Art Lebensberatung oder sozialer Dienst der Stadt? Das wäre jetzt zumindest schon mal ein Anfang um pragmatische Dinge zu regeln.

21.07.2018 20:13 • #2


teddychen12

teddychen12


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Leider nein. Der nächste ist 45 km entfernt, diesen habe ich kontaktiert, doch dort meinte man sie könnten mir nicht wirklich helfen und verwiesen mich an die Sozialstation. Dies ist ein ambulanter Pflegedienst die mir natürlich in diesen Bereichen nicht helfen können. Dann hab ich versucht einen Termin bei der Frauenbeauftragten zu bekommen, dort sollte ich meine Probleme per Mail schicken, was ich getan habe. Doch auf die Antwort warte ich heute noch, das ist fast 6 Monate her, Nach weiteren Anrufen dort, teile man mir mit das wäre kein Fall für sie. Auch auf dem Sozialamt konnte man mir nicht helfen. Die Aussage dort war: sie haben zwar zu wenig Geld zum Leben aber zu viel das wir ihnen helfen könnten. Ich drehe mich im Kreis, egal was ich mache und mich um Hilfe bemühe, bekomme ich keine. Hinzu kommen noch die Kämpfe mit der Krankenkasse um weitere Hilfsmittel usw.

21.07.2018 23:35 • #3




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