leunenschmidt
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Vielleicht könnt ihr aber verstehen, dass es einfach nervig und auch wirklich deprimierend ist, wenn man immer, wenn man das erzählt, nur Kontra zu hören bekommt, welche Probleme es geben kann, und dass es doch viel sicherer und einfacher ist hier zu bleiben. Die medizinische Versorgung allen voran.
Und das ist nunmal leider typisch deutsch.
Wenn euch euer Kind erzählt "ich will Chemie studieren", erwidert ihr dann auch sowas wie "oh, das ist aber ein schweres Fach und ich kenne 5 Leute die das nicht gepackt haben, überleg dir das nochmal"?
Und ich weiß ja nicht, warum mein gesundheitlicher Zustand überhaupt zur Debatte steht? ich war mal letztes Jahr eine zeit lang krass am A*rsch, ja. Na und? ich habe keinen dauerhaften "eingeschränkenden Gesundheitszustand".
Es gibt mehrere Wege, die ich versuchen kann und das werd ich tun. Ich habe finanziell keinerlei Sorgen und kann Jahre ohne Arbeiten überbrücken, wenn nötig.
Gut, ich möchte gestehen: woher solltet ihr wissen, inwieweit ich mich ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt habe?
Es triggert mich wohl eher deshalb, weil man echt nichts anderes zu hören bekommt, auch nicht aus dem Freundeskreis.
da kommt dann noch die subjektive Meinung dazu: "was will man da, es ist viel zu heiß und alles ist giftig". Natürlich von Leuten, die noch nie dort waren...