lucky123
Gast
wenn meine Ehe die Trennungszeit und den Exfreund währenddessen überleben soll,
bei mir liegt das über zwei Jahre bzw. über ein Jahr zurück,
ist das Konstruktive, die Weiterentwicklung der Ehe oder Beziehung,
und das Abhaken des Exfreundes oder der Affäre als abgeschlossene, nicht lebensfähige Wunschvorstellung.
Diese Erfahrung innerhalb dieser
Geschichte diente NUR der
Selbstbestätigung, weil nämlich keine saubere umfassende Trennung oder Scheidung der Fall
war.
Mich schuldig zu bekennen befreit mich und ermöglicht mir, mir diesen Weg der Selbstbestätigung selbst zu verzeihen.
Ob mein Mann mir verzeihen kann, ist dann seine Sache, und ich kann
nach vorne sehen, ohne Belastung meinerseits in der weitergeführten
gemeinsamen Ehe oder Beziehung.
Mit Selbstbestätigung durch eine
Affäre oder einen Exfreund in der nicht endgültigen Trennungszeit,
macht man sich der Untreue schuldig.
Dies kann verständlich und menschlich passieren, und der oder die Untreue muss sich nicht fertig machen,
doch man muss sich klar machen, dass die Verantwortung für Untreue der hat, der diese begeht,
und nicht der, mit dessen Beziehungsschwierigkeiten Du es soweit hast kommen lassen.
Untreue ist, wie ein Foul im Sport, mit der roten Karte nur für den Untreuen zu belegen.
Denn für Beziehungs- oder
Eheschwierigkeiten ist eine Affäre keine Lösung, so wenig wie der oder die Betrogene an einer Affäre mitschuld ist.
Diese klaren Worte verdeutlichen mir, die Beziehung während der Trennungszeit, ohne endgültig getrennt zu sein, war ein
Selbstbestätigungstrip von mir, und für Selbstbestätigung hätte es auch andere Wege gegeben !
VLG