ViolaLilia
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nun habe ich schon einiges versucht, um meine Trennung zu verarbeiten. Obwohl das nicht die erste Trennung ist, die ich erlebe, sind die Begleiterscheinungen erschreckend heftig. Von Schock über Verzweiflung bis hin zu Panikattacken. Und was mich noch zusätzlich beunruhigt, ist, dass ich eigentlich ein lebensfroher Mensch war, mit einer positiven Lebenseinstellung. Daher habe ich vor zwei Monaten, alles mögliche in getan, um mich abzulenken, nach vorne zu blicken und zu verarbeiten. Darunter ein Wellneswochenende alleine, Meditation, zwei Wochen Urlaub genommen, Ernährung umgestellt, mit Freunden gesprochen und getroffen, sogar die Telefonseelsorge in den schlimmsten Momenten kontaktiert etc. Auch wenn ich an die Zukunft denke, verspüre ich keine Angst, aber eine tiefe Trauer und ich kann es einfach nicht glauben, was alles passiert ist.
Ich bin zwar ein geselliger Mensch, aber ich konnte und mochte auch gern mal alleine sein. Nun ist es kaum auszuhalten. Ich spreche über die Beziehung, um den Heilungsprozess nicht zu unterdrücken, jedoch schmerzt es immer wieder auf‘s neue. Auf der anderen Seite habe ich noch große Hoffnungen und auf der anderen Seite, sehe ich ein, dass ich alleine da stehe, die bereit ist, um die Beziehung zu kämpfen. Und im Grunde möchte ich gerne alles annehmen, was kommt, ich brauche nur eine Gewissheit, eine Art Halt, die mir Zuversicht gibt, wann dieses Auf und ab und dieses Gefühl von Desillusionierung aufhören.
Über das Teilen eurer Erfahrungswerte würde ich mich sehr freuen und danke schon mal im Voraus.