G
Geo54
Gast
Guten Abend an alle,
Vielleicht könnt ihr mir helfen, mir über einiges klar zu werden. Ich versuche mit mir ins Reine zu kommen aber ständig plagen mich Zweifel ob ich nicht mit meiner Vorgehensweise, die einem Parforce-Ritt gleicht, nicht überreagiert habe.
Ich habe nachdem mein Mann mir eröffnet hat, dass er seit 4 Jahren eine Beziehung hat und jetzt die Scheidung wünscht, meine ganze Erfahrung, Energie, und Wissen, dazu verwendet, diese Scheidung wie gewünscht so schnell wie möglich durch zu drücken. Unter gewissen Voraussetzungen -wie bei uns es der Fall ist- ist es durchaus möglich eine Scheidung innerhalb von 1-3 Monaten zu erwirken. Nach dem derzeitigem Sachstand bin ich Ende Oktober bis Anfang November geschieden.
Doch jetzt habe ich Zweifel ob es richtig war. Warum habe ich alles widerstandlos hingenommen? Hätte ich mir mehr Zeit lassen sollen? Hätte ich in Ruhe abwarten sollen? Aber was abwarten? Kämpfen sollen? Kämpfen um was? Um einen Mann der mich 4 Jahre lang hintergangen und belogen hat, auch wenn er sagt, dass er nur Rücksicht auf mich genommen hat? Würde ich so weit gehen, ihn zurück zu nehmen, wenn seine Geliebte ihre Drohung war macht und sich von ihm trennt? (Blöde Frage, jetzt ist er doch frei)
Ich habe tausende von Fragen und eine stelle ich mir immer wieder: 'Habe ich das alles wirklich für ihn gemacht? Wie lange wäre ich noch so neben ihm her getrottet und hätte mit ihm gelebt als ob nichts wäere? Wie bequem war diese Beziehung für mich geworden, dass ich mich nicht mehr gewundert habe über sein Benehmen? Wieso konnte ich keine Anzeichen entdecken ? Wieso bin ich so fertig, dass mein Arzt meinte möglicherweise eine Klinikeinweisung wäre vielleicht ratsam?
Ist es normal, dass sich meine Gefühlslage ständig ändert? Wird es besser, wenn ich das Scheidungsurteil in Händen halte? Kommt der Fall ins tiefe Loch erst noch? Er hat mir angeboten, dass er immer für mich da sein werde? Soll ich ihn beim Wort nehmen, es ausnutzen und ihn anrufen? Oder soll ich ihn in Ruhe lassen?
Ich zwinge mich hier zu schreiben, mit Freunden und Kollegen was zu unternehmen, suche Unterstützung bei meiner Familie und versuche dunkle Gedanken von mir zu weisen. Doch alles ist zwecklos. Ständig kreisen meine Gedanken um ihn. Wo er ist, was er tut, ob es ihm gut geht, ob er zufrieden ist, ob er glücklich wird mit ihr, ob sie ihn wirklich liebt? Ständig greife ich zum Telefon aber dann lege ich es wieder hin. Der einzige KOntakt sind Emails wegen der Scheidung und die halte ich ziemlich neutral und kurz.
Vermittle ich ihm mit meinem Benehmen, das Gefühl, dass ich ihn nicht lieben würde und es mir ganz recht ist, dass wir uns scheiden lassen, obwohl ich am liebsten schreien, schimpfen und fluchen würde?
Vielleicht habt ihr Antworten? Ich drehe mich momentan im Kreis.
Vielleicht könnt ihr mir helfen, mir über einiges klar zu werden. Ich versuche mit mir ins Reine zu kommen aber ständig plagen mich Zweifel ob ich nicht mit meiner Vorgehensweise, die einem Parforce-Ritt gleicht, nicht überreagiert habe.
Ich habe nachdem mein Mann mir eröffnet hat, dass er seit 4 Jahren eine Beziehung hat und jetzt die Scheidung wünscht, meine ganze Erfahrung, Energie, und Wissen, dazu verwendet, diese Scheidung wie gewünscht so schnell wie möglich durch zu drücken. Unter gewissen Voraussetzungen -wie bei uns es der Fall ist- ist es durchaus möglich eine Scheidung innerhalb von 1-3 Monaten zu erwirken. Nach dem derzeitigem Sachstand bin ich Ende Oktober bis Anfang November geschieden.
Doch jetzt habe ich Zweifel ob es richtig war. Warum habe ich alles widerstandlos hingenommen? Hätte ich mir mehr Zeit lassen sollen? Hätte ich in Ruhe abwarten sollen? Aber was abwarten? Kämpfen sollen? Kämpfen um was? Um einen Mann der mich 4 Jahre lang hintergangen und belogen hat, auch wenn er sagt, dass er nur Rücksicht auf mich genommen hat? Würde ich so weit gehen, ihn zurück zu nehmen, wenn seine Geliebte ihre Drohung war macht und sich von ihm trennt? (Blöde Frage, jetzt ist er doch frei)
Ich habe tausende von Fragen und eine stelle ich mir immer wieder: 'Habe ich das alles wirklich für ihn gemacht? Wie lange wäre ich noch so neben ihm her getrottet und hätte mit ihm gelebt als ob nichts wäere? Wie bequem war diese Beziehung für mich geworden, dass ich mich nicht mehr gewundert habe über sein Benehmen? Wieso konnte ich keine Anzeichen entdecken ? Wieso bin ich so fertig, dass mein Arzt meinte möglicherweise eine Klinikeinweisung wäre vielleicht ratsam?
Ist es normal, dass sich meine Gefühlslage ständig ändert? Wird es besser, wenn ich das Scheidungsurteil in Händen halte? Kommt der Fall ins tiefe Loch erst noch? Er hat mir angeboten, dass er immer für mich da sein werde? Soll ich ihn beim Wort nehmen, es ausnutzen und ihn anrufen? Oder soll ich ihn in Ruhe lassen?
Ich zwinge mich hier zu schreiben, mit Freunden und Kollegen was zu unternehmen, suche Unterstützung bei meiner Familie und versuche dunkle Gedanken von mir zu weisen. Doch alles ist zwecklos. Ständig kreisen meine Gedanken um ihn. Wo er ist, was er tut, ob es ihm gut geht, ob er zufrieden ist, ob er glücklich wird mit ihr, ob sie ihn wirklich liebt? Ständig greife ich zum Telefon aber dann lege ich es wieder hin. Der einzige KOntakt sind Emails wegen der Scheidung und die halte ich ziemlich neutral und kurz.
Vermittle ich ihm mit meinem Benehmen, das Gefühl, dass ich ihn nicht lieben würde und es mir ganz recht ist, dass wir uns scheiden lassen, obwohl ich am liebsten schreien, schimpfen und fluchen würde?
Vielleicht habt ihr Antworten? Ich drehe mich momentan im Kreis.
