NZX
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Momentan beschäftigt mich die Situation des Single Dasein nachdem ich mich vor ein paar Monaten getrennt habe.
Mir geht es soweit gut und hab mein Leben relativ gut im Griff, nur ab und zu kommen halt ein paar Fragen auf.
Zur Geschichte:
Ich M,32 und Sie 23 sind Juni 2022 zusammen gekommen.
Anfangs zögerlich von meiner Seite aus wegen dem Altersunterschied, jedoch wollte dem ganzen auch eine Chance geben.
Die Beziehung war bis 2023 normal. Die üblichen Sachen. Verbrachte Zeit, unternham einige Sachen, Streitigkeiten oder halt Meinungsverschiedenheiten. Das übliche eben.
2023 entschieden wir uns zusammenzuziehen. Wir wollten es einfach was ernster machen und hatte und natürlich auch gefreut.
Ich kündigte meine Wohnung und zog ihr zu liebe in ihre Gemeinde.
Jedoch wurde es ab dort immer schwieriger.
Die Streitigkeiten wurden immer mehr aber auch die Entfernung zwischen uns beiden.
Wir haben keine guten Gespräche mehr miteinander geführt und auch die Intimität war absoluter 0 Punkt.
Auf Nachfrage wieso bekam ich nach Wochen die Antwort, dass sie psychisch nicht in der Lage sei. Wiedersprüchlich fand ich dann aber ihren auftretenden Wunsch eine Familie zu gründen.
April 24 habe ich die Beziehung beendet. Es hat beiden Seiten nicht mehr gut getan und wir waren beide unglücklich.
Zwischenzeitlich bin ich woanders untergekommen, da ich eine Wohnung suchen wollte und nicht wie in einer WG leben wollte. Beide sollten zur Ruhe kommen und sich Gedanken machen.
In der Zeit haben wir sehr viele Nachrichten ausgeschaut, Gespräche geführt usw. Wir waren damit beschäftigt festzustellen woran es gescheitert ist.
Oft kam von ihr, dass sie sich geändert hätte, nun wüsste was falsch war etc. Und ob wir es nicht wieder versuchen können. Diese Frage kam oft und ich verneinte es.
Auch ich machte mir Gedanken. Stellte fest, welche Ansichten von mir nicht gut waren oder auch Verhaltensmuster, wollte aber keine weitere Chance weil ich den Schritt der Trennung schon gemacht habe.
Wir haben uns dennoch regelmäßig gesehen. Sprachen viel.
Juli fand ich eine Wohnung, sie bot mir an gemeinsam zu streichen, was wir dann auch taten.
Bis dahin alles ganz gut bis auf die Tatsache, dass wir ja getrennt waren.
Einige meiner Sachen habe ich bei ihr gelassen was für mich okay war.
Jedoch stand der Aspekt des Geldes im Raum. Von gemeinsamen Anschaffungen schuldet sie mir natürlich die 50% jedoch weigert sie sich das zu zahlen. Stand jetzt.
Nun zum eigentlichen.
Unser Bekannten und Freundeskreis überschneidet sich zum Teil.
Auf einer Veranstaltung von vor 2 Wochen wo wir beide anwesend waren verhielt sich das so, dass wir plötzlich kein Wort miteinander sprachen. Das war zwar auch okay jedoch kam die Familie ihrerseits auf mich zu und kannte nur dieses eine Thema. Also die Trennung und das weshalb.
Habe mich auch normal unterhalten und vernünftig darauf geantwortet.
Nun ist es so, dass ich oft konfrontiert werde mit Sachen, welche zerpflückt werden.
Sprich anfangs war das Reden normal, mittlerweile werde ich nur noch als das schwarze Schaaf dar gestellt oder schlecht gemacht.
Ich habe ihre Kreise und die Gemeinde respektiert und auch keine pikanten Details ausgepackt. Jedoch denke ich mir, dass das alles nicht sein muss.
War ich da irgendwie zu blauäugig?
Ist es nun so weil ich alles beendet habe und nichts mehr zugelassen habe, dass ich nun schlecht gemacht werde damit sie es besser und einfach hat ?
Würde mich da über ein paar Anregungen freuen!