FabianK
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es ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Meine Freundin, die ich seit November kannte und die ich als meine erste große Liebe empfunden habe, hat sich von heute auf morgen von mir getrennt. Es gab nie ein Anzeichen. Die fast 4 Monate Beziehung waren für mich nahe an der Perfektion und wir waren schon sehr eng verbunden. Wir haben uns zwar nur am Wochenende gesehen, aber sie liebte mich wirklich. Das habe ich gespürt.
Grund der Trennung war ein Gespräch mit ihrer besten Freundin, die in Kürze mit ihrem Freund, ebenfalls nach 3 Monaten Beziehung, zusammenziehen will. Danach hat sie sich scheinbar das erste Mal wirklich Gedanken um uns gemacht, obwohl wir vorher schon öfter darüber gesprochen haben, wie es wäre, zusammen zu wohnen in Zukunft und wie wir uns ein gemeinsames Leben vorstellen. Sie sieht über Nacht einfach zu viele Hindernisse und Punkte bei mir, die sich ändern müsste, damit Sie in einem Alltag glücklich wäre. Ihr Gefühl reiche nicht aus, darüber hinweg zu sehen. Die Punkte sind teilweise richtig, aber leicht änderbar in meinen Augen (wie z.B. ein derzeit verschiedener Schlafrhytmus), andere Dinge bedürfen wohl einer Therapie bei mir. Es sei ihr wichtig, dass ich es selbst will und selbst erkenne und nicht für sie mache usw.
Gestern war sie bei mir, um mir die vorab mitgeteilte Trennung per E-Mail persönlich zu erläutern.
Das Treffen lief so, dass ich sie in einigen Punkten beruhigen konnte, ihr mitgeteilt habe, dass ich willig bin aus Eigenantrieb, die Dinge in Angriff zu nehmen, ich aber bisher einfach nur zu bequem war und wir uns ja erst seit 3 Monaten kennen.Ich habe gemerkt, wie sie geschwankt hat, ob sie mir noch eine Chance geben soll. Wobei Chance bedeutet, etwas zu ändern an meiner Lebenseinstellung , nicht immer alles negativ zu sehen und meine Jugend zu verarbeiten. Am Ende ist sie doch gefahren und blieb bei Ihrer Entscheidung.
Als Sie zuhause ankam, war sie wieder am schwanken und blieb bei ihrer Entscheidung.
Heute morgen war ich bei ihr und
habe nochmal versucht, etwas zu bewirken. Sie müsse sich nicht entscheiden jetzt. Sie kann am Dienstag mit zu dem Gespräch gehen , weil die Dame auch Beziehungsberaterin ist, und ich gebe ihr die Zeit sich das alles anzuschauen und dann zu entscheiden, was sie macht und ob ihre Zweifel für ein zukünftiges Zusammenleben schwinden. Sie und ich hätten dann nur gewinnen können.
Nein , auch das wollte sie nicht. Sie hat so starke Zweifel an ihrem Gefühl, es hätte einen Bruch gegeben bei ihr in ihrem Gefühlen für mich. Sie empfindet zwar noch etwas, aber es reicht nicht mehr.
Dann sollte ich gehen.
Ich habe doch gar nichts falsch gemacht
ich habe sie auf Händen getragen und hätte alles für sie getan. Ich weiß, dass ich über kurz oder lang meine negative Grundeinstellung ändern muss und leide auch darunter. Allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass ich an den Wochenenden negativ war. Im Gegenteil, es war unser gemeinsames Wochenhighlight, dass uns durch den Alltag trug. Es trifft mich sehr hart, keine Möglichkeit mehr zu haben, etwas zu ändern. Ich hätte mir einfach mehr Offenheit gewünscht, wenn sie Zweifel hat, mich darauf anzusprechen.
Ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte . Letzte Woche um diese Uhrzeit war noch alles in Ordnung
