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Uhu
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Ich muß nochmal was loswerden, denn immer wieder fallen mir neue Puzzleteile auf, die zum Ende meiner Ehe geführt haben (können)
Kurz: Mein Mann hat mich nach 18 Jahren/ davon 6 Ehejahre verlassen. Für mich kam das Ende natürlich überraschend, denn in meinem Kopf war ja Heirat = zusammen bis zum Tod ( naja, man geht halt irgendwie davon aus, auch wenn´s mal kriselt, bin da großer Optimist!).
Ehrlich gesagt hat es ja auch schon mindestens 3 jahre gekriselt, weil er dauerarbeitslos, dauerbekifft und deshalb auch antriebslos war. Er sah sich als Hausmann ( tochter mittags was zu essen gemacht.. das wars) Jedenfalls habe ich dann öfter von Trennung gesprochen, weil ich seine Faulheit und Verantwortungslosigkeit nicht mehr ertragen konnte. Allerdings wollte ich ihn damit nur wachrütteln, damit er was tut.
Nach unserer Trennung jetzt fällt mir auf, daß er das letzte Jahr über sehr auffällig bemüht war, mir Selbstbewußtseinzu geben ( er ging mit mir joggen, wollte meine Bilder ausstellen, die ich male, hat Fotos von mir gemacht und aufgehängt usw.) Dabei war ich meiner Meinung nach die Stärkere in unserer Beziehung) Wie soll ich das im Nachhinein verstehen? Er hat mir unterbewußt suggeriert, daß ich mich Trennen soll, und dann doch selbst dieTrennung ausgesprochen. Wollte er ein reines Gewissen haben oder seine eigene Unzulänglichkeit überspielen? Mir ist schmerzlich bewusst geworden, wie lange er schon nicht mehr an unsere Ehe glaubte. Das ist so schmerzhaft! Gegangen ist er aber erst, als was "Neues" in Sicht war. Und so stur, wie er die Trennung durchzieht mit absoluter KS und eiseskälte ( als ob er sich auskennen würde mit Trennungen.. wir sind seit unserer Jugend zusammen und die ersten Partner jeweils!)
Es sind so viele Widersprüche und ich erkenne einfach nicht mehr den Mann, den ich mal geliebt habe! Und so sehr er mich verletzt hat, kann ich es trotzdem manchmal nicht wahrhaben, daß es tatsächlich aus ist mit uns. Ich will nicht mehr ungläubig sein, sondern endlich akzeptieren, aber wie? Wir sind seit 9 Wochen getrennt und immer wieder taucht so ein Gedanke auf, daß es mit der Neuen nicht lange gut gehen kann, oder er sich der Tragweite nicht bewußt ist, oder oder oder, dabei scheint er genau das richtige für sich getan zu haben.....Ich habe keine chance mehr, ihm meine ganzen Gedanken mitzuteilen! Und um das Wohl unserer Tochter muß ich mit ihm auskommen, wie soll das gehen?
Kurz: Mein Mann hat mich nach 18 Jahren/ davon 6 Ehejahre verlassen. Für mich kam das Ende natürlich überraschend, denn in meinem Kopf war ja Heirat = zusammen bis zum Tod ( naja, man geht halt irgendwie davon aus, auch wenn´s mal kriselt, bin da großer Optimist!).
Ehrlich gesagt hat es ja auch schon mindestens 3 jahre gekriselt, weil er dauerarbeitslos, dauerbekifft und deshalb auch antriebslos war. Er sah sich als Hausmann ( tochter mittags was zu essen gemacht.. das wars) Jedenfalls habe ich dann öfter von Trennung gesprochen, weil ich seine Faulheit und Verantwortungslosigkeit nicht mehr ertragen konnte. Allerdings wollte ich ihn damit nur wachrütteln, damit er was tut.
Nach unserer Trennung jetzt fällt mir auf, daß er das letzte Jahr über sehr auffällig bemüht war, mir Selbstbewußtseinzu geben ( er ging mit mir joggen, wollte meine Bilder ausstellen, die ich male, hat Fotos von mir gemacht und aufgehängt usw.) Dabei war ich meiner Meinung nach die Stärkere in unserer Beziehung) Wie soll ich das im Nachhinein verstehen? Er hat mir unterbewußt suggeriert, daß ich mich Trennen soll, und dann doch selbst dieTrennung ausgesprochen. Wollte er ein reines Gewissen haben oder seine eigene Unzulänglichkeit überspielen? Mir ist schmerzlich bewusst geworden, wie lange er schon nicht mehr an unsere Ehe glaubte. Das ist so schmerzhaft! Gegangen ist er aber erst, als was "Neues" in Sicht war. Und so stur, wie er die Trennung durchzieht mit absoluter KS und eiseskälte ( als ob er sich auskennen würde mit Trennungen.. wir sind seit unserer Jugend zusammen und die ersten Partner jeweils!)
Es sind so viele Widersprüche und ich erkenne einfach nicht mehr den Mann, den ich mal geliebt habe! Und so sehr er mich verletzt hat, kann ich es trotzdem manchmal nicht wahrhaben, daß es tatsächlich aus ist mit uns. Ich will nicht mehr ungläubig sein, sondern endlich akzeptieren, aber wie? Wir sind seit 9 Wochen getrennt und immer wieder taucht so ein Gedanke auf, daß es mit der Neuen nicht lange gut gehen kann, oder er sich der Tragweite nicht bewußt ist, oder oder oder, dabei scheint er genau das richtige für sich getan zu haben.....Ich habe keine chance mehr, ihm meine ganzen Gedanken mitzuteilen! Und um das Wohl unserer Tochter muß ich mit ihm auskommen, wie soll das gehen?