Luisa567
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Zwischen uns war immer eine starke Anziehung da, vor allem körperlich, aber emotional war es oft schwierig. Er konnte sehr liebevoll sein, hat gesagt er vermisst und liebt mich.
Wenn ich Grenzen gesetzt habe oder Dinge angesprochen habe, die mich verletzt haben, ist er schnell genervt gewesen, hat mich teilweise abgewertet („mimimi“) oder sich komplett zurückgezogen. Am Ende hat er mich wieder blockiert.
Was mich besonders beschäftigt: Er hat sehr offen gesagt, dass er Sex braucht, um Stress abzubauen, und dass er mich dementsprechend oft sehen würde. Das hat sich für mich irgendwann so angefühlt, als würde es ihm hauptsächlich um seine Bedürfnisse gehen.
Ich habe dann versucht, meine Gefühle zu kommunizieren, aber das wurde eher gegen mich verwendet (zu viel Diskussion, zu anstrengend etc.).
Jetzt bin ich total hin- und hergerissen: Einerseits weiß ich rational, dass das nicht gesund war. Andererseits vermisse ich ihn extrem – vor allem diese starke Anziehung, die ich so bei anderen Männern bisher kaum gespürt habe.
Parallel dazu habe ich jemanden kennengelernt, der wirklich lieb, respektvoll und stabil ist aber da fehlt mir bisher dieses „Feuer“, was mich zusätzlich verunsichert.
Meine Fragen wären:
Warum vermisst man jemanden so sehr, obwohl man weiß, dass es einem nicht gut getan hat?
Ist diese starke Anziehung ein gutes Zeichen oder eher ein Warnsignal?
Und kann sich Anziehung bei „ruhigeren“ Männern noch entwickeln, oder ist das eher ein Zeichen, dass es nicht passt?