gäst
Gast
ich (26) wurde von ihr (28) sitzen gelassen, das ist nun zwei wochen her. angedeutet hat sich es wohl schon früher, es war für mich aber ein schock da es für mich sehr plötzlich kam. eine woche zuvor bat sie mich um eine auszeit von einer woche die sie zum nachdenken brauchte, auch wenn ich es für keine gute idee hielt gab ich nach und gewährte ihr diese woche. nach der auszeit kam sie dann vorbei und sagte es ist schluss, sie kann nicht mehr. auf meine verzweifelten versuche an diesem tag eine zweite chance zu erbetteln blockte sie ab, es sei zu spät. ich ging dann ein paar tage in mich und habe sie dann angerufen, in einem kurzen sachlichen gespräch erklärte ich ihr, das ich sie noch liebe und um sie kämpfen werde, auch indem ich mich jetzt um mich kümmere und mich ändere. die bitte um ein gespräch negierte sie vier tage späte per mail, da sie mir nicht noch einmal persönlich so weh tun kann und bat mich meine persönlichen dinge aus der wohnung zu holen. vor einer woche tat ich dies auch und lies meinen schlüssel zurück, an diesem tag war sie extra nicht in der wohnung.
jetzt noch zu den rahmenbedingungen die ich für wichtig halte: wir haben seid ca. 6 monaten zusammengelebet, sie hat depressionen und ist in behandlung, zudem war sie arbeitslos und hatte schon eine stationäre psychotherapie. ich habe immer zu ihr gehalten und sie aufgebaut. im letzten monat habe ich mich immer mehr zurückgezogen und konnte später keinerlei zuneigung mehr zeigen, weder küssen noch umarmen noch ich liebe dich sagen, was auch ihr grund für die trennung war. einen grund für meine reaktionen konnte ich ihr die ganze zeit nicht nennen weil er mir selbst nicht klar war, heute weis ich, das ich selbst unter vielem gelitten habe und vieles mich kraft gekostet hat. ihre krankheit, gemeinsame wohnung nicht in der heimat, neuer job, mehrere tage die woche unterwegs, . Ich arbeite nun an mir selbst und werde auch professionelle hilfe suchen. das sie mich in einer für mich schweren phase hat sitzen lassen zieht mich runter und macht es mir echt schwer mich aufzupäppeln, aber das kann der einzige weg sein. ich hoffe zudem noch, dass wenn ich meine probleme im griff habe wir wieder eine gemeinsame grundlage schaffen können und ich für sie wieder da sein kann. was denkt ihr darüber?
