Liovano
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Denn eigentlich ist ihr Angebot einer Freundschaft doch ein gutes. Bedingt!
Da gab es ein Ereignis - ihr Mann hatte ihr eine Riesenszene in ihrer gemeinsamen Whg gemacht,
da ist sie dann vor lauter Angst zu Bekannten in die Nachbarwohnung geflüchtet. Von dort aus hat sie mich verständigt, ich war unterwegs, aber innerhalb 10 min bei ihr in der Nachbarwohnung.
Natürlich hatte ich mich gesorgt, und hab dann ein paarmal in Anwesenheit ihre Hand gehalten - in Anwesenheit
der Nachbarn. Tja, und das hatte am nächsten Tag zur Folge:
Das ginge so nicht, ich müsse mein Verhalten ändern, sonst wäre es sofort vorbei, ich könne ja sehen, wie sie
das mit ihrem Mann mache, das ziehe sie durch.
Aber ich wäre nun einmal so, das am Abend vorher, wäre halt ich gewesen, ich sie wolle mich nicht verändern.
Das sind natürlich zwei gegensätzliche Aussagen, die passen nicht zueinander.
Dazu kam dann - ich kann dir nur Freundschaft geben.
Und an der Stelle bin ich ausgestiegen.
Ich denke egal in welchem Verhältnis zwei Menschen zueinander stehen, ob Freundschaft, Liebe oder was weiß ich,
es sollte doch so sein, dass man sich mit Respekt und Achtung begegnet.
Und bestimmt nicht so, dass einer Vorgaben macht und der andere zu folgen hat.
In diesem Moment unserer Unterhaltung, es war noch nicht mal eine Diskussion - ging mir durch den Kopf, was probiert sie da jetzt, soll ich für die Fehler, die ihre beiden Ehemänner an ihr begangen haben den "Kopf" hinhalten.
Letzteres mag etwas übertrieben klingen, aber in diese Position wollte ich mich erst gar nicht hineinbringen.
Und da sah ich auch keine Freundschaft mehr, welche Art von Freundschaft wäre das gewesen?
