E
Ehemaliger User
Gast
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitbetroffene,
Der Worte sind genug gewechselt,
lasst uns endlich Taten sehen.
(J. W. v. Goehte)
Wenn wir eines Tages soweit sind, haben wir das geschafft, was zu schaffen uns aufgetragen wurde. Wir wurden unfreiwillig in einen neuen Lebensabschnitt geführt und sehen teilweise den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Soviele Beiträge erfüllt von Tränen und Schmerz, sowenig Mut und Hoffnung!
Wie hoch auch immer der Wellengang ist, es gibt immer noch einen großen Vorrat von Wellen, die wir noch nicht durchquert haben.
Welche See wir auch immer befahren, es gibt noch soviele Ozeane die wir nicht kennen.
Welche Gefühle wir auch immer haben, es gibt immer noch welche, die wir nicht empfunden haben.
Es gibt immer wieder Tage, wo es einfach nicht hell werden will. Die Wolken ziehen vor die Sonne und wollen einfach nicht weichen. Der Wind, der sie vertreiben könnte, ist eingeschlafen. Und nun fängt es auch noch an zu regnen. Blitze zucken und der Donner ist ohrenbetäubend. Es ist nichts mehr anderes zu hören.
Warum ist es manchmal einfach nicht möglich, die Ohren nicht nur für den Donner zu öffnen? Warum finden wir manchmal nicht das Dach, das den Regen abhält? Warum gelingt es uns mitunter nicht, den Zauber des Windes zu sprechen, der die Wolken in Bewegung setzt?
Fehlt es nur an der Fähigkeit zu hören, zu sehen oder zu wissen? Oder fehlt es an Kraft, Mut und Ausdauer?
Was ist es, daß uns mitunter die Fähigkeiten vergessen lässt, die da in uns ruhen?
Es mag Euch etwas merkwürdig erscheinen, daß ich dies so schreibe, aber mich hat etwas nachdenklich gemacht. Gestern war ein Tag, der normal begann und auch so verlief, zumindest in der Normalität, wie sie sich neu einzustellen beginnt. Dann ging die Kurve nach unten. Wenn es nur bei mir so gewesen wäre, hätte ich gesagt: Gut, Du hängst mal wieder durch und lässt dich gehen. Du bist dumm genug das zuzulassen.
Tage dieser Art sind nicht so häufig, wie ich mir noch vor Wochen für mich erahnte. Die Ahnung trog und dafür bin ich dankbar, denn im Großen und Ganzen bin ich eigentlich viel weiter, als je vermutet.
Doch ich habe eine weitere Feststellung gemacht. Ich konnte noch mit einigen Leuten sprechen oder schreiben. Ich war an diesem Sonntag kein Einzelfall!
Das bringt mich zu den obigen Überlegungen.
Für mich hasse ich diesen Zustand. Wäre es ordentliche Trauer, so könnte ich das akzeptieren und würde sagen, gut, das gehört dazu.
Wäre es ein Schmerz, den man bestimmen kann, würde ich noch sagen, okay, auch das gehört dazu, das vergeht.
Noch eine ganze Reihe von Gefühlen ist akzeptabel und annehmbar.
Aber was ich bei mir nicht hinnehmen will, ist dieser sinnlose Schmerz. Dieser Schmerz nach dem Motto, das mir gestern noch eine liebe Person geschrieben hat: Mich hat ja keiner lieb.
Sich dem hinzugeben ist Humbug!! Mich haben Leute lieb, daß weiß ich!!!
Ich bin dann auch richtig sauer auf mich selbst, das ich da nicht selber wieder rauskomme.
Meistens gelingt es mir, solchen Gefühlen etwas entgegen zu stellen, was schön und rein ist, so klar wie ein Bergsee oder ein Kristal. Vor reinen und edlen Dingen fliehen böse Gedanken und Gefühle in der Regel. Doch manchmal ist mein Sinn einfach zu vernebelt. Meine Mitte hat sich weiter von mir entfernt, als sie es eh schon tat, und ich finde den Focus nicht.
Jetzt kommt die Preisfrage: Wie geht man gegen soetwas an? Was für Mittel nutzt ihr, wenn dunkle Stunden kommen, die hartnäckig genug sind?
Helft dem Nordlicht mal bei seinen Gedankengängen und gebt mal ein paar Vorschläge und ihr helft damit auch noch anderen.
Seid mir lieb gegrüßt.
Nordlicht
Der Worte sind genug gewechselt,
lasst uns endlich Taten sehen.
(J. W. v. Goehte)
Wenn wir eines Tages soweit sind, haben wir das geschafft, was zu schaffen uns aufgetragen wurde. Wir wurden unfreiwillig in einen neuen Lebensabschnitt geführt und sehen teilweise den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Soviele Beiträge erfüllt von Tränen und Schmerz, sowenig Mut und Hoffnung!
Wie hoch auch immer der Wellengang ist, es gibt immer noch einen großen Vorrat von Wellen, die wir noch nicht durchquert haben.
Welche See wir auch immer befahren, es gibt noch soviele Ozeane die wir nicht kennen.
Welche Gefühle wir auch immer haben, es gibt immer noch welche, die wir nicht empfunden haben.
Es gibt immer wieder Tage, wo es einfach nicht hell werden will. Die Wolken ziehen vor die Sonne und wollen einfach nicht weichen. Der Wind, der sie vertreiben könnte, ist eingeschlafen. Und nun fängt es auch noch an zu regnen. Blitze zucken und der Donner ist ohrenbetäubend. Es ist nichts mehr anderes zu hören.
Warum ist es manchmal einfach nicht möglich, die Ohren nicht nur für den Donner zu öffnen? Warum finden wir manchmal nicht das Dach, das den Regen abhält? Warum gelingt es uns mitunter nicht, den Zauber des Windes zu sprechen, der die Wolken in Bewegung setzt?
Fehlt es nur an der Fähigkeit zu hören, zu sehen oder zu wissen? Oder fehlt es an Kraft, Mut und Ausdauer?
Was ist es, daß uns mitunter die Fähigkeiten vergessen lässt, die da in uns ruhen?
Es mag Euch etwas merkwürdig erscheinen, daß ich dies so schreibe, aber mich hat etwas nachdenklich gemacht. Gestern war ein Tag, der normal begann und auch so verlief, zumindest in der Normalität, wie sie sich neu einzustellen beginnt. Dann ging die Kurve nach unten. Wenn es nur bei mir so gewesen wäre, hätte ich gesagt: Gut, Du hängst mal wieder durch und lässt dich gehen. Du bist dumm genug das zuzulassen.
Tage dieser Art sind nicht so häufig, wie ich mir noch vor Wochen für mich erahnte. Die Ahnung trog und dafür bin ich dankbar, denn im Großen und Ganzen bin ich eigentlich viel weiter, als je vermutet.
Doch ich habe eine weitere Feststellung gemacht. Ich konnte noch mit einigen Leuten sprechen oder schreiben. Ich war an diesem Sonntag kein Einzelfall!
Das bringt mich zu den obigen Überlegungen.
Für mich hasse ich diesen Zustand. Wäre es ordentliche Trauer, so könnte ich das akzeptieren und würde sagen, gut, das gehört dazu.
Wäre es ein Schmerz, den man bestimmen kann, würde ich noch sagen, okay, auch das gehört dazu, das vergeht.
Noch eine ganze Reihe von Gefühlen ist akzeptabel und annehmbar.
Aber was ich bei mir nicht hinnehmen will, ist dieser sinnlose Schmerz. Dieser Schmerz nach dem Motto, das mir gestern noch eine liebe Person geschrieben hat: Mich hat ja keiner lieb.
Sich dem hinzugeben ist Humbug!! Mich haben Leute lieb, daß weiß ich!!!
Ich bin dann auch richtig sauer auf mich selbst, das ich da nicht selber wieder rauskomme.
Meistens gelingt es mir, solchen Gefühlen etwas entgegen zu stellen, was schön und rein ist, so klar wie ein Bergsee oder ein Kristal. Vor reinen und edlen Dingen fliehen böse Gedanken und Gefühle in der Regel. Doch manchmal ist mein Sinn einfach zu vernebelt. Meine Mitte hat sich weiter von mir entfernt, als sie es eh schon tat, und ich finde den Focus nicht.
Jetzt kommt die Preisfrage: Wie geht man gegen soetwas an? Was für Mittel nutzt ihr, wenn dunkle Stunden kommen, die hartnäckig genug sind?
Helft dem Nordlicht mal bei seinen Gedankengängen und gebt mal ein paar Vorschläge und ihr helft damit auch noch anderen.
Seid mir lieb gegrüßt.
Nordlicht