saskia82
Gast
ich lese hier schon länger mit, finde jedoch keine ähnliche Situation die meiner entspricht. Vielleicht kann mir trotzdem jemanden weiterhelfen.
Ich und mein Freund (beide mitte 30) führen seit 4 Jahren eine on/off Beziehung. Es ist immer wieder dasselbe, kommen wir zusammen ist anfangs alles gut, einer baut mehr Gefühle auf und schon ist der andere weg. Es ist dieses ständige etwas nachjagen was man nicht haben kann. Mal ist es er, mal bin ich es.
Ich kann unsere Beziehung auch gar nicht mehr ernst nehmen, zeitgleich weiss ich auch, dass wenn wieder mal was sein sollte wir aber auch wieder zueinander finden werden. Mich belastet die ganz Situation auch nicht mal mehr oder zumindest nicht so, dass ich in den klassischen Liebeskummer verfalle, wenn wieder mal ein Ende bevorsteht.
Es ist absolut unreif für unser Alter, aber ich für meinen Teil bin da wie ferngesteuert. Wir sind beide wohl auch nicht so unkompliziert. Ich hatte immer schon den Drang das zu erobern wovon ich im Vorhinein schon wusste, dass das Schwierigkeiten mit sich bringt. Es ist ein Segen und Fluch zugleich, ich bekomme das nämlich auch, aber nicht ohne Folgewirkung eben. Er wiederum muss auch irgend einen Knacks haben, da er es vor mir nie länger als 2 Jahre mit einer Frau ausgehalten hat. Dabei waren es auch ausschließlich immer Fernbeziehungen, da er schön seinen Freiraum hatte. In einer Beziehung Verantwortung übernehmen versetzt ihn in Panik, so mein Gefühl zumindest. Was noch hinzu kommt ist, dass ich ihn überhaupt nicht lesen kann. Anfangs dachte ich nämlich ich stecke in seinem Kopf und er in meinem, doch mit der Zeit merkte ich, dass das alles andere als der Fall ist.
Meint ihr dass sich das noch auf eine gesunde Basis einspielen kann?

