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Wie entstehen Dom / sub Neigungen bzw Beziehungen

Tabea2721

Tabea2721
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Da ich eben über das Thema Dominanz gestoßen bin, versuche ich es einmal mit einem Thema, das bei mir gerade aktuell ist.
In früheren Beziehungen hat das Thema Dominanz im Sexuellen nie eine Rolle gespielt.

Nun lerne ich gerade einen Mann kennen, der das Thema Dom/ sub in Beziehungen gelebt hat.

Seine Neigung ist nach wie vor vorhanden, aber nicht mehr so stark ausgeprägt.

Meine Fragen zu denjenigen unter euch, die Erfahrungen, in welcher Form auch immer, mit dem Thema haben:

1)Wie gehen Männer (Frauen) mit einer bestimmten sex. Neigung das Thema Partnersuche an?
Erst die sexuellen Rahmenbedingungen abklopfen und dann schauen, ob es menschlich passt bzw sich etwas entwickelt?

2) Wie entwickeln sich diese Neigungen?
Merkt man/frau nach und nach, dass er/sie ws gerne bestimmender hätte?
Wenn man einmal seine Neigung kennt, ist ja alles klar zwinkern
Aber wie entsteht der Wunsch und wie etabliert man das in einer bisherigen "Vanillabeziehung"?

3) wie führt ein erfahrener Dom seine neue zukünftige Sub, sofern sie für das Thema offen ist, in diese Spielart ein?

Mag sein, dass diese Frage seltsam anmuten.
Ich weiss, jeder Mensch ist anders.
Beispiele und Erfahrungen interessieren mich dennoch.

Freue mich auf viele Sichtweisen

x 2 #1


P
Gegenfrage, was ist Dir wichtig in einer Beziehung ?

Was ist für Dich Liebe und Beziehung ?

Und Kindheit, Kindheitstraumatas die spiegeln sich in allen Facetten wieder, auch in Beziehungen und im Bett.

Gerade so SM-Geschichten und Co was mit Selbstabwertung/Selbstverletzung und Co zu tun haben oft. Da was Ungesundes nachempfunden, nacherlebt/nachgespielt wird.

x 1 #2


A


Wie entstehen Dom / sub Neigungen bzw Beziehungen

x 3


Spreefee
Muss meinem Vorschreiben bestätigen.

Alle Arten vonS.die anders sind, als die wie mancher sie als abnormal bezeichnen, entstehen in der Kindheit.

#3


S
Da gibt es einige Facetten....
Eine dominant/devote Vorliebe ist etwas völlig anderes als eine sadistisch/masochistische Vorliebe.
unterwürfig bedeutet Lust an der Unterwerfung, masochistisch bedeutet Lust am Schmerz. Im Gegenzug bedeutet dominat, Lust am aktiven Unterwerfen, Sadismus Lust am Zufügen von Schmerz.

Bei der Partnersuche geht es doch zunächst um eine allgemeine Anziehung, bei der erst danach ausgelotet wird, wie man s@xuell harmonieren kann. Besagte Neigungen sind oftmals auch auf das Bett begrenzt und nicht auf den alltäglichen Umgang übertragbar.

x 1 #4


E
Erstaunliche Sichtweisen die ich hier lese. Ich stimme insofern zu, daß es schwarz und Weiß geben mag. Jedoch liegen dazwischen immer noch unendlich viele Graustufen.

Simply

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U
Ich bin der Überzeugung, dass ausgeprägte Neigungen in dem Bereich angeboren sind, oder sich zumindest schon zu Beginn der sexuellen Reifung entwickeln. Ähnlich wie bei gleichgeschlechtlicher Anziehung weiß man schon sehr früh, wo und zu wem es einen zieht und muss es nicht erst ausprobieren, damit die Sehnsucht da ist.
In diesem Fall wäre man in Beziehungen ganz ohne entsprechende Elemente auf Dauer extrem unglücklich und es wäre ein fester Bestandteil der Partnersuche. Es gibt eigene Partnersuch-Börsen und Treffen um Partner zu finden bei denen man sicher sein kann, dass sie Verständnis dafür haben. Man kann es auch bei "normalen" Dating-Börsen probieren, das ist dann aber selten von Erfolg gekrönt. Obwohl ein bisschen damit spielen mag mittlerweile eigentlich jeder, weil 6ualität (Gott sei Dank) ganz allgemein weniger von Tabus behaftet ist.

Man kann natürlich auch im Nachhinein durch ausprobieren herausfinden, dass einem dieses oder jenes gefällt. In dem Fall entwickelt sich das vermutlich innerhalb der Partnerschaft und spielt bei der Partnersuche kaum eine Rolle.

In jedem Fall gibt es da keine "Einführung" oder Ähnliches, außer das ist bereits Teil der 6uellen Beziehung, im Sinne einer Erziehung. Es unterscheidet sich soweit nicht von jeder anderen Partnerschaft, in der man erst harausfinden muss (sollte) was dem/der anderen so gefällt.

x 1 #6