Yakkul
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ich habe hier schon einige Geschichten und Ratschläge von euch gelesen und wollte jetzt mal fragen, ob jemand so ähnlich leidet, wie ich es im Moment tue.
Seit der Trennung (also ab dem 3. Tag etwa) bin ich wie gelähmt. Ich kann nicht weinen und lasse auch kaum zu, an etwas trauriges zu denken. Klar grüble ich nebenbei manchmal über die Beziehung nach und was ich ihm zu sagen hätte, aber ich liege z.B. nicht hoffnungslos auf dem Bett. Obwohl es Momente gab, wo ich einfach gerne losgeheult hätte, aber es geht nicht.
Ich habe auch ein ganz schönes Vermeidungsverhalten. Ich höre wenig Musik (weil wir das meiste zusammen gehört haben oder ich die Musik von ihm habe). Selbst die online Radios, die mir gefallen, spielen irgendwann "seine Songs" und dann muss ichs aus machen.
Alle Dinge, die ich von ihm habe, stehen unberührt in meinem Zimmer. Ich weiß, dass es ein sehr schmerzvoller Schritt ist, sie zu entfernen (zumal manche Dinge so schön sind, dass ich sie nicht weg tun will) und deshalb packe ich es nicht an.
Eigentlich hatten wir uns auf ein klärendes Gespräch geeinigt (bin damals einfach aus seinem Zimmer gelaufen), aber jetzt will ich mich damit irgendwie auch nicht auseinandersetzen. Mir anhören, was ich falsch gemacht habe, um ihm darauf zu sagen, was er meiner Meinung nach alles falsch gemacht hat. Ich habe Angst, dass es mich wieder berührt und ich anfange zu heulen, obwohl ich bisher immer sehr selbstbewusst auftrete (kann auch an den Tabletten liegen, die ich nehme).
Die Trennung ist jetzt übrigens etwas über 2 Wochen her.
Kennt ihr dieses Gefühl, irgendwie gelähmt zu sein? Wie wirft man das ab? Oder ist das in Ordnung so?
Liebe Grüße, Yakkul