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Liv0301
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Hallo ihr Lieben,
nach einer äußerst schmerzhaften Trennung (er hat mich mit einer Freundin betrogen) vor 6 Monaten habe ich einen Mann kennengelernt. Wir beide haben so ziemlich die selbe Geschichte zur selben Zeit erlebt. Der einzige Unterschied: er war wesentlich länger mit ihr zusammen. Mehrere Jahre und eigentlich auch frisch verheiratet.
Unser Dating hat super angefangen, wir haben viel gelacht über Vergangenes geredet und wirklich gefühlvolle Momente miteinander erlebt.
Die Initiative für Treffen kam immer von ihm. Während den Dates hat er immer mal wieder auf Zukünftiges angedeutet "Wenn ich derjenige sein sollte, den du wählst. ", "Wenn ich deine Eltern kennenlernen sollte. ". Auch als seine (noch) Frau geschrieben hat, war seine Reaktion mir davon zu erzählen und zu mir zu meinen "ich kann dir auch gerne zeigen, was wir geschrieben haben, ich hab keine Geheimnisse. ". Ich empfand das Verhalten schon fast wie in einer Beziehung, oder?
Dann hatten wir bei unserem letzten Date ein Gespräch über die Vorstellung unserer Zukunft und ich erzählte ihm von irgendwann Hochzeit, Kinder, Hausbau. Hierbei meinte er, dass er diese Zukunft gerade nicht sehen kann, da er diese Erfahrung mit der Hochzeit eben schon gemacht hat und so tief gefallen ist. Für mich auch völlig verständlich, wobei er nicht weiß "ob dieses Gefühl nicht irgendwann wieder kommt das alles zu wollen" und dass er eben ehrlich sein möchte und nicht möchte, dass ich in einem halben Jahr dann sage, warum er mir nicht vorher davon erzählt hat.
Nach diesem Gespräch war am Tag darauf auch alles super, viel Kontakt wie immer. Es war allerdings der erste Tag, an dem ich angefangen hab mich zu öffnen. Ich habe ihm zum ersten Mal geschrieben, dass ich ihn gerne sehen würde und gerne mit ihm kuscheln würde. Auch er wurde noch etwas offener in dieser Hinsicht. Das Treffen konnte aufgrund seines Jobs jedoch leider nicht stattfinden. Am nächsten Tag hatte ich aber so ein Bauchgefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Auf meine Nachfrage reagierte er so, dass er mir mitteilte, er hätte das Gefühl mir nicht das geben zu können, was ich will/erwarte. Er hatte das Gefühl, ich will das sofort. Natürlich habe ich es klar gestellt und gefragt, ob wir uns noch sehen, aber er hatte sich bereits mit einem Freund verabredet.
Am nächsten Tag kam die Nachricht, dass er gerade Zeit für sich braucht und ich es bitte nicht falsch verstehen soll, dass es nichts mit mir zu tun hat und ich das bitte verstehen soll.
Ich bin verwirrt und verletzt, da er in mir wirklich Gefühle ausgelöst hat und ich nicht weiß, was ich tun soll.
Ich muss natürlich auch dazu sagen, dass es zwischen uns sehr schnell vertraut wurde, ich sehr schnell bei ihm übernachtet habe etc. War er damit evtl. überfordert? Heißt das nun, dass alles beendet ist? Hat es mit seiner (noch) Frau zu tun, dass er sich zurück zieht oder mache ich mir umsonst Hoffnungen, dass es vorübergehend ist?
nach einer äußerst schmerzhaften Trennung (er hat mich mit einer Freundin betrogen) vor 6 Monaten habe ich einen Mann kennengelernt. Wir beide haben so ziemlich die selbe Geschichte zur selben Zeit erlebt. Der einzige Unterschied: er war wesentlich länger mit ihr zusammen. Mehrere Jahre und eigentlich auch frisch verheiratet.
Unser Dating hat super angefangen, wir haben viel gelacht über Vergangenes geredet und wirklich gefühlvolle Momente miteinander erlebt.
Die Initiative für Treffen kam immer von ihm. Während den Dates hat er immer mal wieder auf Zukünftiges angedeutet "Wenn ich derjenige sein sollte, den du wählst. ", "Wenn ich deine Eltern kennenlernen sollte. ". Auch als seine (noch) Frau geschrieben hat, war seine Reaktion mir davon zu erzählen und zu mir zu meinen "ich kann dir auch gerne zeigen, was wir geschrieben haben, ich hab keine Geheimnisse. ". Ich empfand das Verhalten schon fast wie in einer Beziehung, oder?
Dann hatten wir bei unserem letzten Date ein Gespräch über die Vorstellung unserer Zukunft und ich erzählte ihm von irgendwann Hochzeit, Kinder, Hausbau. Hierbei meinte er, dass er diese Zukunft gerade nicht sehen kann, da er diese Erfahrung mit der Hochzeit eben schon gemacht hat und so tief gefallen ist. Für mich auch völlig verständlich, wobei er nicht weiß "ob dieses Gefühl nicht irgendwann wieder kommt das alles zu wollen" und dass er eben ehrlich sein möchte und nicht möchte, dass ich in einem halben Jahr dann sage, warum er mir nicht vorher davon erzählt hat.
Nach diesem Gespräch war am Tag darauf auch alles super, viel Kontakt wie immer. Es war allerdings der erste Tag, an dem ich angefangen hab mich zu öffnen. Ich habe ihm zum ersten Mal geschrieben, dass ich ihn gerne sehen würde und gerne mit ihm kuscheln würde. Auch er wurde noch etwas offener in dieser Hinsicht. Das Treffen konnte aufgrund seines Jobs jedoch leider nicht stattfinden. Am nächsten Tag hatte ich aber so ein Bauchgefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Auf meine Nachfrage reagierte er so, dass er mir mitteilte, er hätte das Gefühl mir nicht das geben zu können, was ich will/erwarte. Er hatte das Gefühl, ich will das sofort. Natürlich habe ich es klar gestellt und gefragt, ob wir uns noch sehen, aber er hatte sich bereits mit einem Freund verabredet.
Am nächsten Tag kam die Nachricht, dass er gerade Zeit für sich braucht und ich es bitte nicht falsch verstehen soll, dass es nichts mit mir zu tun hat und ich das bitte verstehen soll.
Ich bin verwirrt und verletzt, da er in mir wirklich Gefühle ausgelöst hat und ich nicht weiß, was ich tun soll.
Ich muss natürlich auch dazu sagen, dass es zwischen uns sehr schnell vertraut wurde, ich sehr schnell bei ihm übernachtet habe etc. War er damit evtl. überfordert? Heißt das nun, dass alles beendet ist? Hat es mit seiner (noch) Frau zu tun, dass er sich zurück zieht oder mache ich mir umsonst Hoffnungen, dass es vorübergehend ist?