Zitat von Niegedacht5: Das stimmt, ich bin halt erfolgreich in dem was ich mache
Und das hat Dir sicher - neben dem finanziellen Erfolg - auch Anerkennung gebracht. Die bekommt man als Hausfrau und Mutter eher selten.
Zitat von Niegedacht5: aber in den letzten zwei jahren bin ich etwas runtergefahren bzw. habe auf remote umgestellt, da ich gemerkt habe, dass ich kaum die kinder groß werden sehe.
Hmm. Wenn es jetzt 100 Stunden sind, wieviel waren es denn vor dem Runterfahren?
Zitat von Niegedacht5: Da gab es aber noch mehr streit. Wenn ich dann gesagt habe, dass wir überlegen sollten, statt 4 wochen sommerurlaub nur 2… puh, was konnte ich mir anhören.
Und das hast Du nicht nachvollziehen können? Klar muss das auch in die betrieblichen Abläufe passen, aber zwischen 4 und 2 liegt ne 3. Wäre ja vielleicht ne Variante gewesen, nicht gleich um die Hälfte zu reduzieren.
Hand aufs Herz: Gehörst Du zu den Menschen, die auch im Urlaub/in der Familienzeit immer das Handy dabei haben und erreichbar sind, weil sie unentbehrlich sind oder sich zumindest so fühlen? Sowas kenne ich nämlich auch von einem Ex - es ist anstrengend und einfach nicht schön oder entspannend.
Zitat von Niegedacht5: Ich würde jetzt liebend gerne sachen machen, die ich früher nicht so gerne gemacht habe. Das ist doch sch.
Ja, das ist Shaize. Aber leider auch vergossene Milch…
Zitat von CanisaWuff: Ich glaube nämlich nicht, dass Du auf Dauer Lust auf diese horente Stundenzahl an Arbeitszeit hast, wenn die Familie nicht mehr der Nutznießer ist, sondern nur noch Deine Frau.
Der TE ist selbstständig. Entweder sehr erfolgreich und damit eine selbstgewählte horrende Stundenzahl. Oder am Limit, dass der Laden überhaupt läuft - dann kein exorbitantes Einkommen

Zitat von CanisaWuff: Eventuell musst Du nun schon zurückfahren und notfalls auch schon Atteste ausstellen lassen, dass Du gar nicht mehr so viel arbeiten kannst.
Ein Attest für Selbstständige? Und dann?
Zitat von CanisaWuff: dann es ist für Dich also ok, dass seine Frau ihn auf dem Rücken der Kinder erpressen möchte und ihn noch vor Weihnachten raus werfen möchte?
Und dafür soll er dann weiterackern, weil ihr später dann Unterhalt in der Höhe zusteht, dass sie ihren Lebensstandard halten kann?
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Hier findet es doch - oder ich habe es überlesen? - niemand okay, dass die Frau ihn erpresst und die Kinder als Druckmittel nutzt. Dass er sich das nicht gefallen lassen soll, habe u. a. auch ich geschrieben. Hier ist der Rat mit Anwalt und Jugendamt natürlich richtig.
Aber dass er so geackert hat, war mutmaßlich seine Entscheidung. Der TE liest sich schon ein wenig nach Workaholic

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Ich finde es misogyn, der Frau zu unterstellen, dass sie das alles toll fand und nur ihren Lebensstandard genossen hat und weiter genießen will.
Davon ab haben Selbstständige super Möglichkeiten, sich arm zu rechnen. Ich will @Niegedacht5 nicht unterstellen, dass er das tun möchte. Damit würde er ja auch seine Kinder bestrafen.