Ladina
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ich habe einen Freund, sozusagen mein bester… Wie kennen uns seit ca. 5 Jahren und ich würde schon sagen, dass wir sehr eng sind. Kurz nach meiner Trennung, genauer gesagt an Heiligabend kam wie es kommen musste, wir haben rumgemacht. Erst konnte er sich nicht mehr genau erinnern was passiert ist, dann plötzlich doch und er fragte, ob ich auf ein Date mit ihm möchte. Ich sagte zögerlich ja, zum Einen hatte ich Angst um die Freundschaft, zum Anderen war ich noch total im Trennungsschmerz.
Darauf kam nichts mehr von ihm, auf Nachfrage war entweder der Job stressig oder Ärger mit der Band. Irgendwann war es mir zu viel und ich hörte auf nachzufragen - back to Freundschaft.
Vor ein paar Wochen änderte es sich jedoch, wir hatten wesentlich mehr Kontakt und ich spürte, dass da doch irgendwie mehr zwischen uns ist. Einen Abend war ich leicht angeschwipst und sehr direkt und wir landeten bei ihm. Long Story short - er will mich daten, kommt aber nicht aus dem Strumpf. Ist überfordert wenn ich sage, ich möchte keine Verabredung in unserer Stammkneipe, sondern dass er sich vorher mal Gedanken macht, was wir machen können. Das überfordert ihn, ich will zu viel und ich fühle mich schlecht, weil ich denke - genau wie immer, ich will zu viel. Dabei bin ich eigentlich der Ansicht, dass ich ja noch nicht einmal das bare Minimum bekomme. Bisher wurde jeder einzelne Schritt von mir initiiert und wäre er kein Freund, hätte ich schon längst die Biege gemacht. Aber ich mag ihn und ich fühle mich bei ihm wohl und sicher… Will ich zu viel?