Ehemaliger User
Gast
vielen versuche ich stets zu helfen, nur brauche ich selbst Hilfe, bzw. Rat! ich bin in einer für mich momentan aussichtlosen Situation und kann mich nicht aus Ihr befreien. Seit Wochen quälen mich Gedanken und Lösungen, die ich dann selbst durch gewonnene Erfahrungen wieder ausheble.
Zu meiner Situation. Ich war bis vor 3 Monaten mit meiner Freundin zusammen. Die 2,5 Jahre in denen wir zusammmen waren, waren nicht immer leicht für mich. Ich habe viel gelitten und wir haben uns bereits 2 mal getrennt. Mehr oder weniger aus Gründen, die ich zwar nachvollziehen konnte, aber mich trotzdem sehr mitgenommen haben. Sie wollte Freiheit. Ich war ihr erster langer Freund etc. ! Untreue Ihrerseits und von meiner Seite aus, war auch im Spiel. Trotzallem hatte ich nicht an meiner liebe zu Ihr gezweifelt. Vielmehr war es ein Verlangen, bzw. die Angst, falls sie mich verlässt alleine dazustehen...also alles kranke Beweggründe! ich weiss es ..sie auch! Wir haben uns im August nach einem wunderbaren schönen Jahr getrennt. Unsere Lebensansichten sind teilweise sehr verfahren. Ich mehr der Denker sie die aktive. Wobei sie sagt, sie wäre auch eher der Denker, da aber ich diesen Teil übernehme fordere ich somit die Gegenrolle naja. Fakt ist, wir können nicht mit und nicht ohne einander. Es wurde viele Tränen vergossen. Wir hatten beschlossen uns zu trennen, da alles ausweglos schien und total verfahren war. In unserer Trennungsphase hatten wir trotzdem weiterhin Kontakt. Sie mailte mir und wir telephonierten. Mal mit Streit mal ohne. Trennung mit Emotionen..dann Telefon...das alles hatte mich mürbe gemacht. Trotzdem habe ich mich ständig wieder zu hinreissen lassen mich zu treffen. Schöne Umarmungen genossen und den Zärtlichkeitsbedarf weiter gedeckt. Ich fühlte mich dann irgendwann nicht mehr wohl und habe auch eine Kontaktsperre verhängt. Diese hat sie nicht eingehalten, ich war zwar nicht froh darüber, aber auch nicht verärgert. Ich muss dazu sagen, die Trennung ging mehr oder weniger von ihr aus, da ich schon oft mit dem Gedanken spielte, habe ich versucht, mir dann nicht einzubilden jetzt willst du wieder mehr, sondern hab versucht in die Rolle zu schlüpfen des Objetivsehenden. Ich hab an Situationen gedacht bei denen ich gelitten habe und somit war dann klar , das ich zustimme.
Vor 3 Wochen kamen dann wieder von ihr leise Andeutungen, das sie wieder eine Beziehung mit mir möchte. sie hätte festgestellt das ich ihr sehr fehle sie mich vermisst und fühlt, ich wäre der Richtige. Ich habe aber zuviel Angst all das nochmal fühlen zu müssen. Trotzdem sehen wir uns weiter und keiner von uns beiden kann ohne den anderen. Oft denke ich, wie auch sie, daran anzurufen. Aber was sollten wir sagen? Mir fehlt der Mut, ihr auch. Trotzdem wäre es für uns beide das schlimmste wenn der andere eine neue Beziehung hätte.
Letzte Woche haben wir uns dann obwohl wir ja nicht zusammen sind, gestritten. Ich habe ihr bei ner Sache nicht vertraut und fühlte mich auch sehr schlecht. Der Abstand bzw. die Trennung hatte uns also nicht weitergebracht! Sie verstand natürlich mein Misstrauen, weil sie wohl selbst in einer ähnlichen Situation das Gleiche getan hätte. Naja, auf jeden Fall, haben wir dann wieder beschlossen Abstand einzuhalten. Aber was wird sich ändern? ich befürchte nichts.Ich kann mich auch nicht von Ihr lösen. Sie kann es auch nicht. Unsere letzte Hoffnung ist wohl Zeit, aber die hat im letzten Versuch auch nichts geändert. Wir haben schon viel zu viel geredet, alles zerkleinert und versucht zu kämpfen. Wir sind wie wir sind, auf der einen Seite wohl verschieden, auf der anderen Seite das perfekt Gegenstück.
Ach wie soll ich mich nur verhalten. Ich kann einfach nicht sagen "ja" wir sind wieder zusammen. Zu sehr würde ich mich nach 10 sek. unwohl fühlen und meine Entscheidung anzweifeln. Es liegt ein so grosser Unterschied zwischen dem was wir wollen und zwischen dem was auch gut für uns ist! Ich weiss nicht wie lange das so weiter gehen wird? Ich werde mich nie 100 % für sie entscheiden können, weil ich grosse Bedenken habe, das ich mich mit der Liebe die ich ihr gebe , auch wohlfühle. Wenn man jemanden sehr liebt, ist für mich immer so ein bitterer Untergeschmack dabei...ich weiss nicht ob sie es jemals schaffen würde mir Ruhe und Harmonie zu geben. Dafür kann sie wahrscheinlich nichts. Es liegt dann an mir..wie ich sie sehe...
was soll ich nur tun? ich bin zu befangen um klar zu sehen.Ich könnte noch eine Weile so weitermachen, aber zu welchem Preis? Ich würde in dieser Zeit durchhängen, wie jetzt auch, ich habe mich aber daran gewöhnt. Es würde mir zwar leichterfallen, wenn sie auf mich zukommt, aber entscheiden muss ich dann trotzdem. Ich könnte zwar dann vielleicht eher ja sagen, aber wohlfühlen?
Ich habe das Gefühl, der Abstand bringt uns nichts....
Help!?