Meine innere Zerrissenheit
Der Kampf findet ständig und unaufhaltsam in all meinen Lebenslagen statt:
Einerseits gibt es die liebende, sensible Seite in mir, die sich nach Geborgenheit, Liebe und einem ruhigen geregelten Leben sehnt.
Andererseits gibt es eine Seite in mir, die nichts als Hass, Verzweiflung, Leid, Misstrauen und Selbstzweifel empfindet
Eine Seite will stark lieben.
Die andere Seite will vielleicht nur harten, schnellen Sex.
Eine Seite sieht noch eine positive Zukunft.
Die andere Seite sieht die Hölle und weiss, jeder Mensch schafft sich seine eigene Hölle.
Eine Seite will aufbauen und Schönheit hervorheben.
Die andere Seite will vernichten und über alles schöne spotten.
Eine Seite liebt alle Männer sehr.
Die andere Seite hasst und verabscheut sie und traut ihnen nicht über den Weg.
2 Seiten von mir die sich in einem ständigen Konflikt befinden, man könnte sagen der uralte Kampf zwischen Gut und Böse, obwohl er selten derart stark in einem einzigen Verstand statt findet.
Beide Seiten sind ein wichtiger Teil von mir und jeder Mensch hat wohl seine Dämonen die ihn quälen und ihn prüfen. das richtige Gleichgewicht zwischen beiden Seiten ist wohl das einzig wichtige.
Beide Seiten sind wohl die Wahrheit unserer Existenz.
Zerrissenheit werden wir ein Leben lang mit uns tragen.
Aber den Strahlemann kann man nicht immer spielen
Die Vergangenheit holt mich doch immer ein
Vergessen ist das einzige was ich nur noch möchte!
Ich bin auf der ewigen suche nach meinem sicheren Hafen.
Möchte meinen inneren Frieden finden
Aber meine Kraft reicht nicht aus.
Ich habe sogar Angst mich fest zu binden.

Nähe brauche auch ich ab und an, und Wärme
Aber wenn ich sie habe möchte ich am liebsten weglaufen!
Mein Inneres ist ein einziger Trümmerhaufen!
Möchte alleine sein, möchte mich verkriechen!
Weil die Dunkelheit mich sehr zufrieden macht
Aber wenn’s dann dunkel ist um mich herum
Schrecke ich auf, bekomm Panik ohne Ende!
Aber gleichzeitig suche ich nach allem dunkeln
Weil es mich beschütz vor der ganzen Menge!
Ach, ich will doch nichts anderes als Ruhe finden
Möchte mich auch mal ohne Vorbehalt fallen lassen!
100 Gedanken rasen im Eiltempo durch meinen Kopf,
ich kann nicht einen Gedanken richtig fassen.
Ich fühle mich wie ferngesteuert,
seltsam getrieben.
Ein inneres Gefühl der Zerissenheit macht sich breit.
Was tue ich denn jetzt?
Ich habe den Drang mich in meinen gefühlen zu verlieren.
Doch ich möchte stark sein!
Will aus dem Zustand herauskommen!
Manchmal weiß ich nicht, wer ich denn nun wirklich bin. Ersehne mir den inneren Frieden.Aber die zwei Seiten meines ICHs gehören zu mir!
Ich muss endlich mal Verantwortung über mich selbst übernehmen!
Doch Verantwortung für alles zu übernehmen bedeutet auch, die Verantwortung für unsere eigenen Gedanken und Gefühle zu übernehmen, sagt mir die Vernunft.... Gefühle entstehen nicht aus dem nichts, sondern aus unseren Gedanken und eigenen(positiven/negativen) Bewertungen.
Es ist einer der größten menschlichen Freiheiten, dass wir selbst entscheiden können, wie wir auf äußere Umstände reagieren, sagt mir die Theorie!
Es ist aber gar nicht so einfach flüstert die Angst und die Gewohnheit mir ins Ohr.
Doch ich finde sie im Moment nicht, die innere Ruhe.
Fühle mich allein, klein und von allen verlassen...
Wie damals als kleines Kind/Jugendliche, wo ich das hin und her kannte....
Das hin und her von Schuld und Last....
Heute fühle ich mich nicht weniger zerrissen als damals, obwohl ich für mein eigenes Glück anscheinend selbst verantwortlich bin....
