×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

22

Zwischen Ich liebe dich im Oktober und neuem Partner

M

mibed
Mitglied

Beiträge:
6
Themen:
1
Danke erhalten:
3
Mitglied seit:
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und brauche mal eure Perspektive, weil ich mich gerade im Kreis drehe.

Ich kam mit 28 nach Potsdam und lernte meine Traumfrau kennen. Wir wurden nach knapp 6 Monaten schwanger. Damals hatte ich keinen Filter und sagte Dinge, für die ich mich heute ohrfeigen könnte – Drohungen wegen des Sorgerechts aufgrund ihrer Vergangenheit und dumme Machtspiele. Das hat tiefe Wunden gerissen.

Als unsere Tochter 2 Monate alt war, haben wir geheiratet. Dann kam meine Krise, ich vernachlässigte die Familie. Sie forderte mich auf, mir Hilfe zu suchen. Ich zog das voll durch: Therapie, Diagnose ADHS, Medikamente. Ich änderte mein Verhalten schlagartig, wurde zu einem reflektierten Ehemann und liebenden Vater. Doch je mehr ich auf sie zuging, desto weiter rückte sie weg.

Im Juni letzten Jahres trennten wir uns offiziell, wohnten aber noch bis Februar diesen Jahres zusammen. Im Oktober saßen wir auf einer Parkbank. Ich fragte sie nach ihren Gefühlen. Sie antwortete unter Tränen: „Natürlich liebe ich dich noch, aber ich muss mich selbst finden.“ Auf dieser Parkbank dankte sie mir sogar dafür, dass ich der erste Mensch in ihrem Leben sei, der ihre Bitte ernst genommen hat, sich Hilfe zu suchen, um gemeinsam eine Stütze füreinander zu sein. Kurz darauf erhielt sie die Diagnose PTBS. Sie sagte sogar, sie sei sauer, weil ich jetzt genau ihr „Traummann“ sei, sie aber nicht mehr könne.

Im Dezember zog ich kurzzeitig zu meinem Cousin nach Spandau. Doch auf ihren Wunsch hin suchte ich mir im Januar eine Ferienwohnung zurück in Potsdam, um näher bei der Familie zu sein. Dann hatte sie einen Fahrradunfall mit unserer Tochter im Anhänger. Ich bin sofort von der Berufsschule los, um für sie da zu sein. Ich zog für zwei Wochen zurück in unsere Wohnung, um sie zu unterstützen und sie zu pflegen, da sie Prellungen und Stauchungen hatte.

Der absolute Schlag ins Gesicht: Letzten Mittwoch gestand sie mir, dass sie in einer glücklichen neuen Beziehung ist. Seit Januar!
Das heißt: Während wir im Januar noch offiziell zusammen wohnten, ich auf ihren Wunsch zurück nach Potsdam kam und sie nach ihrem Unfall zwei Wochen lang intensiv pflegte, war sie längst mit einem anderen Mann zusammen, den sie in einem Forum kennengelernt hat. Sogar als ich im Februar endgültig auszog und sie unter Tränen klagte, dass es jetzt „offiziell“ sei, war der Neue schon da.

Unsere Abmachung war: Neue Partner erst nach 6 Monaten der Tochter vorstellen. Das ist ihr egal. Sie bringt jetzt schon die Kinder zusammen. Ihre Begründung: Er achte ihre Grenzen und sie entscheide jetzt mit „Verstand“.
Das Schlimmste für mich ist aber ihre aktuelle Haltung: Sie behauptet jetzt, ich sei der alleinige Grund, warum sie „so kaputt“ ist. Sie schiebt mir die volle Schuld für ihren psychischen Zustand zu und nutzt meine alten Fehler als Rechtfertigung für alles. Es fühlt sich an, als würde sie die Geschichte umschreiben, um ihren Warmwechsel vor sich selbst zu legitimieren. Dass ich derjenige war, der sie nach ihrem Unfall pflegte und den sie im Oktober noch als ihren „Traummann“ bezeichnete, wird komplett ausgeblendet.
Ich fühle mich absolut benutzt. Ich war ihr Entwicklungshelfer, habe an mir gearbeitet, und der Nächste kriegt die „Früchte“, während ich der Böse sein soll.

Wie geht man mit so einem menschlichen Verrat um? Wie schaffe ich die Trennung zwischen der Elternebene für meine fast 3-jährige Tochter und diesem Schmerz?

x 1 #1


Usambara
Ich glaube das ist ein Thema für @Scheol

Erinnert mich ganz stark an dieses Thema hier:

voellig-unerwartete-trennung-nach-11-jahren-borderline-t77163.html?hilit=Borderline

x 3 #2


A


Zwischen Ich liebe dich im Oktober und neuem Partner

x 3


M
@Usambara hey Lachendes Gesicht darf ich fragen warum es ausgerechnet sein Thema sein könnte? Ist er dafür der richtige Ansprechpartner? Ich wäre so glücklich darüber denn ich verstehe das ganze nicht. Es gibt ja noch paar Einzelheiten die zu erwähnen wichtig gewesen wären aber ich wollte den Post nicht zu sehr in die länge ziehen 😅 .. aber stimmt... Zwischen dem Post und meinen sind viele Gemeinsamkeiten

x 1 #3


Usambara
Er kennt sich richtig gut in diesen ganzen Themen um Trauma, PTBS und deren Auswirkungen auf einen Menschen aus.

x 3 #4


GreenTara
Hi @mibed, die Umstände der Trennung sind eine sehr belastende Situation, und die Beziehung selbst war es auch.
Zitat von mibed:
Drohungen wegen des Sorgerechts aufgrund ihrer Vergangenheit und dumme Machtspiele. Das hat tiefe Wunden gerissen.

Du selbst warst ja auch keine Unterstützung
Zitat von mibed:
Kurz darauf erhielt sie die Diagnose PTBS.

Vor allem, wenn man ihre psychische Situation mitbetrachtet. Auch, wenn du es nicht wußtest, bluten die Wunden genau so. Du selbst hast an dir gearbeitet, und einiges in den Griff bekommen.
Es war ja offensichtlich, dass deine Partnerin ebenfalls ein Päckchen zu tragen hat: Warum hat sie für sich selbst keine Hilfe gesucht? Hatte sie Angst, dass man ihre Erziehungsfähigkeit in Frage stellt? Nun ist sie den einfacheren Weg gegangen, und hat dich als Vater in der Verantwortung gesehen, du fühltest dich aber als Partner gerufen
Zitat von mibed:
Wie geht man mit so einem menschlichen Verrat um?

Deine Gefühle sind nachvollziehbar, und ihre PTBS sind sicher keine Ausrede. Allerdings handeln Menschen, die darunter leiden, nicht unbedingt nach moralischen Prinzipien. Weil ihre Empathie eingeschränkt ist durch diese Verstörung.
@Usambara, ein guter Gedanke, Scheol dazu zu rufen.

x 2 #5


Sonnenschein85
Ich glaube dir dass das eine sehr belastende Situation ist, wenn du nun der alleinige Sündenbock für sie bist.

Vielleicht ist das wirklich eine Art Schutzmechanismus von ihr, denn wenn du für sie verantwortlich bist für das scheitern der Beziehung, dann braucht sie sich nicht mehr damit auseinander zu setzen.

Wichtig ist das du die Arbeit an dir und deiner mentalen Gesundheit zwar damals für sie und euer Kind gemacht hast, letztendlich nun aber auch du davon provitierst dass du dir hast helfen lassen. Auch wenn das nun ein schwacher Trost ist oder sich zumindest so liest, wirs es dir langfristig helfen.

Vielleicht hilft es dir dich auf die Elternebene zu konzentrieren und nicht mehr über die Vergangenheit, Schuld, nicht Schuld, nachzugrübeln. Ich weiß das sagt sich leicht.

Nur ist es wichtig das deine Energie bei dir und dem Kind bleibt und du dich auf dich fokussierst um auch weiterhin gesundheitlich stabil zu bleiben. Du hast deine Baustellen erkannt und daran gearbeitet. Und es wäre schade wenn dies wieder hinfällig wird dadurch dass du dir die komplette Schuld allein aufladen lässt. Mit sicherheit hatte sich bei ihr durch die anfängliche Belastung viel angestaut. Nur die Krankheit die ihr diagnostiziert wurde ist gewiss nicht deine Schuld.

Versuch dich von dem Gedanken und auch von dem Frust über ihren Warm wechsel frei zu machen. Konzentrierer dich stattdessen auf eure Tochter und dich selbst. Hast du Menschen um dich, die für dich da sind?

x 4 #6


S
Zitat von mibed:
Es gibt ja noch paar Einzelheiten die zu erwähnen wichtig gewesen wären aber ich wollte den Post nicht zu sehr in die länge ...

Schreib mal auf , habe da schon ein Gedankengang.

wo hat sie den die ptbs her ?

Oder meinte sie eine k ptbs , eine komplexe ptbs ?

x 1 #7


S
Zitat von Usambara:
Er kennt sich richtig gut in diesen ganzen Themen um Trauma, PTBS und deren Auswirkungen auf einen Menschen aus.

@GreenTara

Dankeschön an euch beide

x 1 #8


GreenTara
Danke an dich, @Scheol 🪷. Du bist immer zur Stelle, wrnn du gebraucht wirst

x 3 #9


M
@GreenTara natürlich war ich anfänglich keine Unterstützung. Leider sind wir zwei Menschen die ebenfalls aus zwei sehr komplizierten Familienverhältnissen entstammen. Sie wurde als Kind immer emotional unterdrückt. Egal was war, egal welche Träume... Sie wurde immer klein geredet und musste letztlich auch die Verantwortung für ihre Mutter und Großmutter tragen. All ihre Träume wurden schlecht geredet und darauf Rum gehackt. Auch weil sie ein Mensch war der gerne für sich war dürfte sie sich von der Familie anhören das sie komisch sei und auch mal Alk. trinken soll....

Bei mir war es die narzisstische Mutter und beinahe tägliche Gewalt meines Stiefvaters.

Es ist klar das diese beiden Welten sich gegenseitig anfänglich zwar angezogen haben aber auch nicht gut getan haben. Ich hatte was was sie immer wollte und auch umgekehrt.

Doch, sie hat auch Therapeutische Hilfe in Anspruch genommen. Nach der Diagnose haben wir gedacht das man darauf hin arbeiten kann. Doch mit jeder einzelnen Stunde wurde es immer mehr und mehr zu einer Wunsch Vorstellung.

Ich weiss das ich mich definitiv nicht richtig verhalten habe! Ich weiss aber auch das ich immer an ihrer Seite stand. Wir hatten zwei Tage vor der Geburt unserer Tochter das letzte Mal Sex.

Ich sag das nur weil es eventuell auch relevant sein könnte.

x 1 #10


S
@mibed

Zitat:
Ich kam mit 28 nach Potsdam und lernte meine Traumfrau kennen. Wir wurden nach knapp 6 Monaten schwanger.

Etwas viel Tempo.


Zitat:
Damals hatte ich keinen Filter und sagte Dinge, für die ich mich heute ohrfeigen könnte Drohungen wegen des Sorgerechts aufgrund ihrer Vergangenheit und dumme Machtspiele.

Das hat tiefe Wunden gerissen.



Zitat:
Als unsere Tochter 2 Monate alt war, haben wir geheiratet.

Also nach 20 Monaten. ( ca. 2024 )

Zitat:
Dann kam meine Krise, ich vernachlässigte die Familie.

Also wieder eine Krise wie am Anfang durch dich.

Zitat:
Sie forderte mich auf, mir Hilfe zu suchen. Ich zog das voll durch: Therapie, Diagnose ADHS, Medikamente. Ich änderte mein Verhalten schlagartig, wurde zu einem reflektierten Ehemann und liebenden Vater. Doch je mehr ich auf sie zuging, desto weiter rückte sie weg.

Ich denke mal das hier ein paar Monate ins Land gezogen sind.

Welches Monat Jahr war das ?



Zitat:
Im Juni letzten Jahres trennten wir uns offiziell, wohnten aber noch bis Februar diesen Jahres zusammen.

Da war drei Jahre, nach dem Anfang Streit / Drohung ?



Zitat:
Im Oktober saßen wir auf einer Parkbank. Ich fragte sie nach ihren Gefühlen. Sie antwortete unter Tränen: „Natürlich liebe ich dich noch, aber ich muss mich selbst finden.“ Auf dieser Parkbank dankte sie mir sogar dafür, dass ich der erste Mensch in ihrem Leben sei, der ihre Bitte ernst genommen hat, sich Hilfe zu suchen, um gemeinsam eine Stütze füreinander zu sein.

Also hatte sie vorher schon toxische Partner gehabt ?


Zitat:
Kurz darauf erhielt sie die Diagnose PTBS. Sie sagte sogar, sie sei sauer, weil ich jetzt genau ihr „Traummann“ sei, sie aber nicht mehr könne.

Also sie fing ein Therapie an , aus welchen Gründen und wo kam dieses Ereignis her der ptbs?

x 1 #11


S
@mibed

Zitat:
natürlich war ich anfänglich keine Unterstützung. Leider sind wir zwei Menschen die ebenfalls aus zwei sehr komplizierten Familienverhältnissen entstammen. Sie wurde als Kind immer emotional unterdrückt. Egal was war, egal welche Träume... Sie wurde immer klein geredet

Also kann es sein das sie hier ein sogenanntes Entwicklungstrauma entwickelt hat.

Zitat:
und musste letztlich auch die Verantwortung für ihre Mutter und Großmutter tragen.

Eine Parentifizierung, wenn Kinder in die Erwachsenenrolle gehen müssen um ihr Umfeld zu stabilisieren. Eine sogenannte Überlebensstrategie.

Zitat:
All ihre Träume wurden schlecht geredet und darauf Rum gehackt. Auch weil sie ein Mensch war der gerne für sich war

Sie suchte die Einsamkeit weil das Ruhe für ihr (Nerven)System bedeutet hat. Keine negativen Schwingungen.

Zitat:
dürfte sie sich von der Familie anhören das sie komisch sei und auch mal Alk. trinken soll....



Zitat:
Bei mir war es die narzisstische Mutter und beinahe tägliche Gewalt meines Stiefvaters.

Auch hier scheint viel Gewalt im Spiel gewesen zu sein und auch hier kann eine Kind ein Entwicklungstrauma entwickeln.

Zitat:
Es ist klar das diese beiden Welten sich gegenseitig anfänglich zwar angezogen haben

Traumatisierte ziehen sich gegenseitig an , weil sie die Wunden der anderen Person besser wahrnehmen. Es fühlt sich deswegen an wie eine „seelenverwandtschaft“.

Zitat:
aber auch nicht gut getan haben.

Weile eine Partei meist etwas weiter ist und dann Zuviel fordert oder eben eskaliert.

> traumatisierte , traumatisieren andere <

Weil keine Partei sich Selbstregulieren kann in dem Moment, und in den fight oder Fluchtmodus rutschen und dadurch den anderen verletzen.

Zitat:
Ich hatte was was sie immer wollte und auch umgekehrt.

Der Anfang der Beziehung und die Krise sind sicherlich nicht normal Wünschenswert.

Zitat:
Doch, sie hat auch Therapeutische Hilfe in Anspruch genommen. Nach der Diagnose haben wir gedacht das man darauf hin arbeiten kann. Doch mit jeder einzelnen Stunde wurde es immer mehr und mehr zu einer Wunsch Vorstellung.

Die Diagnose ist denke ich keine PTBS das wäre in Unfall, Trauma Typ I.

Bei einem mehrfach Ereignis , wäre es eine komplexe PTBS , ein man Made Desaster, ein Trauma Typ II.

Zitat:
Ich weiss das ich mich definitiv nicht richtig verhalten habe!

Sie hat in ihrer Kindheit gesehen wie vertraute Menschen mit ihr umgehen.

Jetzt lernt ihr euch kenne , du bedrohst sie usw. also kommst aus deiner Mitte , und verhältst dich ähnlich der Personen wie damals aus der Kindheit.

Das könnte der Bauklotz gewesen sein der das hoch kommen lassen hat was damals in der Kindheit war.

Ein Trauma kommt nicht unmittelbar hoch sondern meist zeitversetzt. Meist in einem Zeitraum von 1-3 Jahren ploppt es hoch.

Zitat:
Ich weiss aber auch das ich immer an ihrer Seite stand.

Das ist auch sehr lobenswert , nur hast du in deiner Verletzung ihr auch gezeugt das du sie bedrohen kannst.

Deshalb wäre immer wichtig das sich solch Personen erst therapieren und dann in Beziehungen gehen.
Nur die meisten wissen mitnichten von ihrem Problem.

x 1 #12


M
@Scheol ich brechs mal kurz runter... Aber vorab. ich bin gerade richtig dankbar das diese Art der Hilfe kommt. Das rührt mich gerade.

Also Kind kam im August 23 und Eheschließung war Oktober 23

Die Kreise setzte schon nach der Geburt unserer Tochter ein da ich mich löste von meiner Narzisstischen Mutter, nach der Eheschließung wurde es schlimmer da ich das gefühl hatte ich müsse mehr für meine Familie machen als das was ich war.

Hilfe nahm ich Mai 2024 und Diagnose ADHS ende 24 und auch das einstellen meiner Medikamente.

Sie hatte vorher sehr extreme toxische Partner die ihr Gewalt angetan haben. Sie sah sich immer immer das gute der Männer. Bei mir behielt sie allerdings Recht.

Meine Drohungen waren Recht am Anfang der Schwangerschaft. Also Anfang 2023

Sie fing mit der Therapie an weil sie neurologische Schmerzen aufwies. Wir gingen zu Ärzten und es wurden viele Test gemacht. Denn später kam raus das es psychosomatische Gründe sind. Das kam in etwa Juli 2025 raus also nach der eigendlichen Trennung.


Ich möchte aber nochmal was ergänzen.
Sie hat viele Jahre nicht gearbeitet und war Zuhause um für unsere Tochter zu sorgen. Auch sie war an dem Punkt wo sie mehr aus sich machen wollte. Sie hatte auch eine Schulung angefangen aber konnte diese bis zum Schluss nicht durchziehen. Als sie denn einen komplett neuen Job anfing war sie die Assistentin der Geschäftsleitung. Sie merkte in dem Mann was sie gerne hätte aber in unserer Beziehung nicht fand. Dabei hätte sie die Augen öffnen müssen. Sie konnte es aber nicht. Das war Mai/ Juni 2025. Da war auch erst so richtig der Knackpunkt drin und sie wusste nicht ob sie die Beziehung beenden soll oder ob wir aus dem Loch rauskommen. Das waren sehr harte Wochen. Irgendwann nach einem Streit ist sie mit unser Kind ins Bett für ein Mittagsschlaf. Dort fragte ich "wollen wir uns jetzt trennen ?" Mit der Hoffnung das sie es verneint. Naja ....


Ist es auch wichtig zu sagen das die Geburt unserer Tochter ein Wehensturm mit sturzgeburt war ?

#13


M
Zitat von Scheol:
Deshalb wäre immer wichtig das sich solch Personen erst therapieren und dann in Beziehungen gehen.
Nur die meisten wissen mitnichten von ihrem Problem.

Du hast absolut Recht. Ich war Felsenfest davon überzeugt das ich "normal" bin. Ich sah sehr lange andere als die Menschen die Fehler machen, und somit auch bei ihr. Aus heutiger Sicht weiss ich das ich dumm war und sie dafür verantwortlich gemacht hab das die Kommunikation nicht optimal ist. Sie war sehr lange der Meinung das sie die jene sein muss die an sich arbeiten muss und ich stimmte zu. Ich bin aber froh das ich doch auf sie gehört habe und mir Hilfe gesucht habe.

Traurig aber wahr.... Hätte ich nie den Schritt gemacht und wäre in Behandlung gegangen denn wären wir wahrscheinlich heute noch zusammen oder unser Kind wäre ohne Mutter aufgewachsen da Selbstmord begangen hätte.


Ich wünschte echt wir hätten es als Team und Familie geschafft.
Was ich dennoch nicht ganz zusammen bekomme ist, warum sagt sie mir im Oktober noch das sie mich lieben würde, heult im Februar weil ich ausziehe aber geht im Januar eine Beziehung mit jemanden ein der das exakte Gegenteil wiederspiegelt von dem was ich einst war? Warum hat sie es so eilig die Familien zusammen zu bringen (unser Kind + seine Kinder) ?

Ich bin mir auch fast sicher das sie noch was für mich empfindet und gerade ein weg sucht mich hinter sich zu lassen.

Sie sagte sehr oft ich sei ihr natürlicher Trigger. Ich weiss das es nichts gutes ist aber ich bin es nicht nur durch die negativen Emotionen, sondern auch wegen der gemeinsamen Geschichte und der Bindung.
Oder gedachte Bindung.

#14


S
@mibed
Zitat:
Die Kreise setzte schon nach der Geburt unserer Tochter ein da ich mich löste von meiner Narzisstischen Mutter, nach der Eheschließung wurde es schlimmer da ich das gefühl hatte ich müsse mehr für meine Familie machen als das was ich war.

Also kamen deine Wunden hoch und die Krise hat sie abbekommen,


Zitat:

Also das was sie aus der Kindheit kannte. Und auch das kann massive Spuren hinterlassen.

Zitat:
Sie sah sich immer immer das gute der Männer. Bei mir behielt sie allerdings Recht.

Sorry aber du hast sie bedroht in deiner Krise! Und nochmals später.

Zitat:
Meine Drohungen waren Recht am Anfang der Schwangerschaft. Also Anfang 2023

Deine Eltern brechen dir den Arm . Andere Personen ebenfalls.also deine urwunden. Den Arm wirst du wohl keinem mehr hinhalten.

Wir lernen uns kennen , du vertraust mir.

Hälst mir den Arm hin , weil ich ja gut mir dir umgehe .

Ich breche dir den Arm ,… also missbraucht dein Vertrauen so wie es andere taten in den letzen Jahren………und sage drei Monate später zu dir , „ey nun hab dich mal nicht so war ja nur am Anfang wie wir uns kennen gelernt haben…… dann nochmals eine Krise breche dir nochmals den Arm.

Und sage nun , ey das war nur zwei mal Arm brechen.

Zitat:
Sie fing mit der Therapie an weil sie neurologische Schmerzen aufwies. Wir gingen zu Ärzten und es wurden viele Test gemacht. Denn später kam raus das es psychosomatische Gründe sind. Das kam in etwa Juli 2025 raus also nach der eigendlichen Trennung.

Der Mensch hält körperliche Schmerzen besser aus als wie psychische.

Wer auf die Seele nicht hört dann spricht diese über den Körper.

Welche Symptome hatte sie ?


Zitat:
Ist es auch wichtig zu sagen das die Geburt unserer Tochter ein Wehensturm mit sturzgeburt war ?..

Professor Dr. Ruppert sieht Geburten meistens als traumatisierend an.

Institutionelles Trauma könnte es sein. Wie gesagt das muss die Person selbst definieren wie sie eine Situation empfindet.

Einer bekommt eine teilnarkose und schaut bei der einen op zu , der andere bekommt eine Vollnarkose und völlig neben der Spur.

Zitat:
Aus heutiger Sicht weiss ich das ich dumm war

Du warst unwissend. Woher sollte man das auch wissen.

Zitat:
doch auf sie gehört habe und mir Hilfe gesucht habe.

Bist ja auf dem richtigen Weg.


Zitat:
Was ich dennoch nicht ganz zusammen bekomme ist, warum sagt sie mir im Oktober noch das sie mich lieben würde, heult im Februar weil ich ausziehe aber geht im Januar eine Beziehung mit jemanden ein der das exakte Gegenteil wiederspiegelt von dem was ich einst war? Warum hat sie es so eilig die Familien zusammen zu bringen (unser Kind + seine Kinder) ?

Alleine sein kann sie Anscheint nicht weil die Stile zu still wäre und Dinge hoch kommen.

Eventuell auch die Angst es allein nicht zu schaffen und soll eine Art von Sicherheit erzeugt werden.

Zitat:
Sie sagte sehr oft ich sei ihr natürlicher Trigger.

Dann bleib mal da auf Distanz.

#15


A


x 4