Zulah
Gast
Wir wohnten nie zusammen, aber 200m Luftlinie, war für ihn immer bequem. Dummerweise warben wir bei der gleichen Firma an und sind zusammen im gleichen Verein. Wir sehen uns also wirklich jeden Tag und auch am Wochenende. Anfangs war das toll, aber es ist seit der Trennung ein graus
Schlussendlich trennte er sich von mir, was sich zuerst wie ein Befreiungsschlag anfühlte. Das ganze ist nun bereits 1,5 Jahre her.
Er hat die Messlatte verdammt hoch gelegt. Er war ein toller Liebhaber, auch ein Beziehungsmensch, aber es passte irgendwie zu dieser Zeit nicht mit uns, es gab viele gründe.
Klar lernte ich in der Zeit Männer kennen, aber es gab keinen Tag, an dem ich nicht an ihn dachte oder ihn sah. Er war wie eingebrannt in meinem Kopf.
Er hat zwischendurch 2 feste Freundinnen gehabt, eine davon war auch noch Kollegin. Irgendwie hab ich Respekt - er hat also zwei Ex im Büro und kommt damit bestens zurecht. Bewundernswert!
Ich hingegen habe keinem echt eine Chance gelassen, mich kennen zu lernen. Und ich habe echte Angst, dass das ewig so weiter geht und ich bin mittlerweile 36 Jahre alt, er ist 31.
Ich kann weder weg ziehen, meinen Job auch nicht einfach an den Nagel hängen und der Verein gibt mir Halt. Also ich komme so ohne weiteres aus dieser Mühle nicht raus.
Gibt es Erfahrungen, wenn man jahrelang nicht weg kommen kann, weil man immer und immer konfrontiert wird mit dem Ex? Wir haben uns im März 2013 getrennt.
Anfangs war es befreiend, dann latent schmerzhaft, da er doch schnell eine Neue hatte und der Gipfel war noch, dass er von mir Rat haben wollte, wie er am besten das Mädel verführen könnte. Dann war ich mal zeitweise richtig sauer und Eifersüchtig. Dann wieder schadenfroh, als er wieder getrennt war. Ich beschäftige mich mehr mit seinem Liebesleben als dass ich ein eigenes habe, das ist mein Problem, aber ich kann es leider nicht verändern - vielleicht hat jemand hier Tipps