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13 Jahre Liebe Borderlinerin trennt sich Plötzlich

MetalGoth

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Hi,
Ich war mir erst unsicher ob ich hier etwas schreiben soll.
Aber da ich mitlerweile mit starken Selbstmordgedanken und Selbstverletzungen kämpfe, muss ich einfach mal meiner Trauer und meinem Schmerz Luft machen.

Mein Leben ist ein Trümmerhaufen und nun habe ich den letzten Sinn, die Liebe meines Lebens... verloren.

Es ist in den letzten 13 Jahren so viel passiert, dass ich ein Buch schreiben könnte und niemand würde mir glauben, dass dieses Schicksal wirklich der Realität entspricht. Mein ganzes Leben entspricht einem Horrorfilm.

Es würde den Rahmen sprengen von meiner Kindheit und meinen persönlichen Schicksalsschlägen zu berichten, da es hier ja primär um Trennungsschmerz geht und mich vor allem auch dieser Trennungsschmerz am meisten belastet. Ich versuche mich kurz zu halten, damit es noch jemand lesen kann.

Vor 13 Jahren habe ich mich in eine Borderlinerin verliebt. Damals war ich noch 16 Jahre alt. Es war Liebe auf ersten Blick.
Nachdem ich sie dann kennen gelernt habe, war es komplett um mich geschehen. Ich hatte mich noch nie vorher verliebt und dann gleich so Hals über Kopf.
Leider war ich zu schüchtern und bin erst 2 Jahre ein guter Freund von ihr gewesen, bis wir zusammen gekommen sind.
In dieser Zeit hatte sie einen anderen Partner und ich konnte keine andere Frau an mich ranlassen, da ich nur sie im Kopf hatte, obwohl sie ja vergeben war. Ich war quasi 2 Jahre lang in einer wartenden Position, ständiger Hoffnung.

Nach 2 Jahren war es dann endlich soweit. Ich war immernoch unendlich in sie verliebt und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als sie mich plötzlich geküsst hat.

Ich war 18, als unsere Beziehung begann. Zu dieser Zeit wusste ich noch nichts davon, dass sie Borderline hat und auch nicht, was das ist. Ich war im 7ten Himmel und unsere Beziehung war unbeschreiblich. Dafür finde ich keine Worte.
Verbunden, verschmolzen, Seelenverwandt, extrem nah und vertraut.
Sie ist auch sofort mit bei meinen Eltern in mein Kinderzimmer eingezogen sozusagen. Bzw. hatte ich bei meinen Eltern im Haus eine eigene Etage für mich und somit wie eine kleine Wohnung. Eigenes Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer.
Seitdem, lebte sie bei mir.
Körperlich und seelisch hätte ich nie für möglich gehalten, dass ich mich je zu jemanden so verbunden fühlen kann.
Es war wirklich unbeschreiblich tief.
Der S. war für mich so in Gefühle getränkt, dass ich schon fast süchtig danach wurde.
Sie war die Frau in die ich schon 2 Jahre zuvor verliebt war und dazu war ich noch Jungfrau und hatte keine Erfahrungen.
Die Erfahrungen mit ihr haben alles übertrumpft was ich für möglich gehalten habe.
Wir waren das Traumpaar in der Schule und überall. Wir waren so extrem glücklich, beide.
So unfassbar glücklich, dass ich vor Freude oft geweint habe.

Nach ca. 2 Jahren ist unsere Beziehung zum ersten mal gekippt. Die hat plötzlich angefangen mich zu belügen, betrügen, manipulieren. Sie hatte 2-3 Wochen einen anderen und ist dann zu mir zurück gekommen. Sie sagte, dass es ein Fehler war uns sie mich liebt. Dann begann ihre Selbstverletzung.

Außerdem hat der S. extrem nachgelassen nach ihrer Affäre. Ich dachte es würde an mir liegen und habe immer wieder versucht mit ihr darüber zu sprechen. Aber sie wurde dann meist plötzlich aggressiv und wollte nicht darüber reden. Sie sagte, sie brauch S. einfach nicht so und es würde nicht an mir liegen.

In den folgenden 2 Jahren (also im 3ten und 4ten Jahr der Beziehung), wurde körperliche Nähe wie S. oder Kuschseln immer seltener und sie hat angefangen mich für Zärtlichkeiten zu erpressen. Es war ein schleichender Prozess, weshalb ich das garnicht gemerkt habe. Angefangen hat es mit einer Kleinigkeit, dass ich ihr mitten in der Nacht an der Tankstelle B. holen solle und zur Belohnung S. bekomme. Später dann wurden die Wünsche größer, die Abstände größer und oft blieb auch die Belohnung komplett aus.

Im vierten Beziehungsjahr, hörte der S. komplett auf. Wir hatten einfach keinen S. mehr, worunter ich wirklich sehr gelitten habe. Aber aus Liebe zu ihr, konnte ich darauf verzichten und ihr trotzdem treu bleiben. Ich wollte nur sie und dachte, dass es irgendwann wieder wird.

Es folgten viele viele Männerfreundschaften... Irrsinnige Eifersucht. Verlustangst. Sehnsucht. bei mir...

Nach 6 Jahren trennte sie sich von mir, weil ich zu eifersüchtig war. Diese Eifersucht war jedoch begründet, da sie oft einfach verschwunden war und fast täglich auf irgendwelchen Partys mit irgendwelchen Typen unterwegs war.

Ich schrieb ihr einen Brief und wollte sie zurück. Ich habe gelitten wie ein Tier ohne sie. Nach 3 Wochen Trennung, hatten wir dann ein Gespräch und sind wieder zusammen gekommen.

Diese 3 Wochen Trennung, ist nun ca. 5 Jahre her. Wir haben dann beide an uns gearbeitet und viele Beziehungsprobleme behoben.
Abgesehen davon, dass wir immernoch keinen S. hatten, liebte ich sie und war glücklich mit ihr. Durch und durch.

Alles lief super, abgesehen vom fehlenden S..
2 weitere Jahre später, also nach 7 Jahren Beziehung wollte für eine Woche zu ihren Eltern nachhause. Was ich etwas komisch fand aber natürlich akzeptiert habe. Als ich sie Abends erreichen wollte ging sie nicht an ihr Handy und als ich ihre Eltern angerufen habe sagten sie mir, dass sie nicht da ist und dachten sie wäre bei mir.
Ich habe sie wie alle die Jahre davor auch gedeckt und dann gesagt, dass sie dann wahrscheinlich bei einer Freundin ist.

Nach 4 Tagen ohne Kontakt, schrieb sie mir eine SMS, dass sie in der geschlossenen Station der Psychatrie ist. Ich dachte mich trifft der Schlag. Natürlich bin ich sofort hin und habe sie jeden Tag besucht. 4 Monate war sie in der Psychatrie, sie wurde zwangseingewiesen. In dieser Zeit musste ich sie ständig decken und vor ihren Eltern ein Schauspiel machen, da sie nicht wollte das jemand davon erfährt.

Nach sehr viel weiterem Drama, weiteren Männerfreundschaften in der Klinik usw. konnte sie mir unter Dro. nach den 4 Monaten Psychatrie sagen, warum sie all die Jahre nicht mit mir schlafen konnte.

Sie wurde als Kind über Monate oder Jahre s.uell missbraucht. Ich dachte ich sterbe 1000 tode und habe mich nach dieser Nachricht erstmal Stunden übergeben. Ich habe geweint und unglaublichen Schmerz und Hass verspürt. Aber plötzlich hat alles einen Sinn gemacht. Natürlich liebte ich sie und habe dieses Geheimnis für mich behalten und stand ihr zur Seite.
Wir schaffen das, ich gebe dir alle Zeit die du brauchst. Ich kann warten. Irgendwann können wir wieder S. haben wie am Anfang unserer Beziehung.
Als ich dies sagte, merkte ich wie seltsam das doch ist und fragte sie: Aber wieso wolltest du am Anfang so viel mit mir schlafen? Es ging doch fast alles von dir aus und ich dachte es gefällt dir so wie mir...

Dann sagte sie mir, dass sie dachte es müsste so sein.
Ein weiterer Stoß in mein Herz.
Also hat sie mir die ersten 2 Jahre nur was vorgemacht? Das kann nicht sein. Diese Gefühle habe ich gespürt. Ich habe gespürt wie sehr sie mich wollte. Das habe ich mir nicht eingebildet.
Ich dachte, dass wird schon wieder...

Um ihr auf die Beine zu helfen und um ihr eine Freude zu machen, kam dann die erste gemeinsame Wohnung, kurz nach dieser Horrornachricht. Außerdem haben wir uns einen kleinen gemeinsamen Hund geholt.

Zu allem übel wurde ich dann plötzlich schwer krank, nachdem wir ein halbes Jahr in der Wohnung gelebt haben. Diese Krankheit hat mich unfruchtbar gemacht, was mich in ein tieferes Loch geworfen hat.
Ich wollte mein ganzes Leben schon eine Familie. Eine Familie mit ihr... Vermutlich keine Kinder mehr kriegen zu können, hat in mir etwas getötet. Ich starb ein kleines Stück. Wurde selbst Depressiv.
Weitere Schicksalsschläge wie Tode meiner Großeltern kam zusätzlich dazu.
Ich konnte nicht mehr arbeiten, habe meinen Job aufgegeben. Mein Studium abgebrochen. Mir wurde das alles zu viel.
Die große Liebe als Kind missbraucht, seit X Jahren keinen S. gehabt, chronisch krank sein, unfruchtbar geworden, tod, schmerz, mir ging es garnicht gut. Aber ich konnte mit ihr kaum darüber reden, weil ich sie nicht belasten wollte.
Ich habe den Schmerz so gut ich konnte verdrängt und mich am PC abgelenkt.

Mein ganzes Leben bestand die letzten 3 Jahre nur aus PC und ihr. Miete und Lebensmittel konnte ich nur zahlen, weil mir meine Eltern geholfen haben. Ich habe von Taschengeld gelebt wie ein Kleinkind.

Ich habe ALLES für sie getan und mich im Laufe der 11 Jahre komplett verloren. Erst jetzt ist mir bewusst, dass ich nach und nach zu einem Skla. geworden bin, der verzweifelt versucht hat, ihr alles Recht zu machen.
Der verzweifelt versucht hat, sie glücklich zu machen. In ständiger Verlustangst und Sehnsucht nach Nähe und Zärtlichkeit von ihr.

Mit dem Horror im Nacken, hatten wir dann jedoch die Wohnung, den Hund und eine schöne Zeit miteinander. Streit hatten wir fast nie, weil wir ansich perfekt zusammen gepasst haben. Abgesehen davon, dass ich aufgrund meiner Krankheit und meiner Depression nicht mehr arbeiten konnte und wir keinen S. hatten, lief unsere Beziehung dann ca. 3 Jahre super.
Ohne Streit, ohne Stress.

Sie hat ein großes Problem mit Einsamkeit und Langeweile, weshalb sie sich nie wirklich lang allein beschäftigen konnte.
Ich begann durch eine Kinderwunsch-Klinik eine Hormonbehandlung mit Tamoxifen. Hoffnung stirbt zuletzt.
Da ich nicht arbeiten konnte und Depressiv war, habe ich mich pro Tag ca. 6 Stunden am PC beschäftigt. Ich musste mich auch allein mit etwas beschäftigen um auf andere Gedanken zu kommen.

Darüber hat sie sich sehr aufgeregt und ihr wäre es am liebsten gewesen, wenn ich 24 Stunden mit ihr verbracht hätte.

Dezember/Januar kam dann ein gemeinsamer Freund regelmäßig zu besuch und wollte mit meiner Freundin allein über seine Beziehungsprobleme sprechen. Auch wenn es mir komisch war, hab ich die beiden viel allein unternehmen lassen.
Er war ein guter Freund und ich habe ihr nach über 10 Jahren blind vertraut.

Ich wollte sie heiraten und hatte geplant mir wieder einen Job zu suchen. Aus der Depression ausbrechen. Unser Leben wieder in die Hand nehmen. Hatte viele Zukunftspläne mit ihr und war motiviert.

Ich habe NICHTS gemerkt.

Von heute auf morgen, hat sie mich in einer Nacht- und Nebelaktion verlassen.
Gestern kuschelte sie noch mit mir im Bett (was für sie als Borderlinerin schon viel Nähe war) und sagte mir wie sehr sie mich liebt.
ca. 20 Stunden später sagte sie mir, dass sie mich nicht mehr liebt. Wir keine Beziehung führen und sie sich in unseren, MEINEN Kumpel verliebt hat. Er weiss es auch schon seit ein paar Tagen. Die beiden sind zusammen.

Es hat mich getroffen wie eine Kugel ins Herz. Mein Herz krampfte auch organisch zusammen. Ich brach zusammen, weinte und sagte ihr Dinge wie:
Das kann doch nicht dein Ernst sein?
Der Typ? Das ist doch ein Scherz?!
Ich habe für dich 7 Jahre wie ein Mönch gelebt!
Bitte geh nicht, ich tuh alles was du willst....

Dann musste ich ihr versprechen, dass ich mich nicht umbringe.... und dann is sie mit Hund mitten in der Nacht gegangen. Einfach so. Eiskalt....

Die Trennung ist nun 4 Wochen her.

Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen solchen Schmerz verspürt. Ich habe geweint. Stunden, Tage, Wochen.
Ich habe komplett den überblick über Zeit und Raum verloren. Ich weiss nicht welcher Tag ist oder wieviel Uhr. Ich kann mich mit nichts beschäftigen. Garnichts. Ich starre seit 4 Wochen an die Decke und heule.
Ich kann immernoch kaum essen, gerade so viel das ich überlebe. Alle 6-7 Tage mal eine Kleinigkeit.
Ich kann kaum schlafen. Habe die erste Woche komplett durch gemacht und schlafe aktuell pro Nacht vielleicht 1-2 Stunden.
Ich übergebe mich jeden Tag. Manchmal auch mehrmals, bei dem Gedanken, dass ihr neuer all das bekommt was ich mir 8 Jahre lang von ihr gewünscht habe.
Ich habe starke Herzstiche und Herzrhythmusstörungen.
Selbstmordgedanken trotz Anti-Depressiva die ich nun seit 4 Wochen zusätzlich zum Tamoxifen und weiteren Medikamenten nehme. Ich habe wieder angefangen zu rauchen. Ich trinke Alk., trotz der Harten Medikamente.
Ansich möchte ich nur noch sterben.

Ich habe ALLES verloren.
An Familie habe ich nur noch meine Eltern, Freunde habe ich fast keine mehr.
Einer meiner Freunde ist ja mit meiner verlobten durchgebrannt. Ansonsten habe ich einen einzigen Freund der ab und an für mich da ist.
Ich habe meine Gesundheit verloren.
Meine Fruchtbarkeit.
Meinen Job, Mein Studium.
Ich hatte 7 Jahre keinen S. mehr.
Ich habe keinen Cent Geld und lebe von Taschengeld wie ein Kind.
Ich habe jemanden verloren wo ich dachte, er wäre ein guter Freund.
Ich habe meinen Hund verloren, der fast wie ein Baby für mich war.
Ich habe die Liebe meines Lebens verloren, mit der ich 13 Jahre verbracht habe.
Ich habe mich selbst verloren. Ich weiss nicht mehr wer ich bin.

Ich könnte so viel mehr schreiben.... Aber ich bin einfach nur müde von allem. Ausgebrannt. Fertig mit der Welt.

Ich habe mich natürlich mit der Story kurz gehalten und vor allem die schlechten Dinge erwähnt. Aber in unseren 11 Jahren Beziehung, war auch extrem viel gutes. Ich liebe sie. Ich hätte mein Leben für sie gegeben.

Obwohl ich mir oft Nähe, Zuneigung und S. gewünscht habe die letzten Jahre, war meine Liebe zu ihr bedingungslos.
Ich habe es in kauf genommen und gehofft, dass wir das irgendwann hin bekommen. Ich habe sie nie bedrängt und war ihr trotzdem treu. Ich hätte ihr niemals weh getan und hätte sie nie verlassen.

Sie ist die Liebe meines Lebens.

Jetzt sitze ich hier und konnte mich nach 4 Wochen aufraffen diesen Text hier zu schreiben.
Ein wechselbad aus Hoffnung und totaler Verzweiflung.
Ich sehe keinen Sinn mehr im Leben, wenn sie nicht zu mir zurück kommt. Ich werde niemals mehr eine Frau so lieben können wie sie, mal abgesehen davon, dass ich nie eine andere hatte oder wollte.

Ich weiss nicht mehr weiter... Habe das Gefühl zu sterben und es wird eher schlimmer als besser. Mit jedem weiteren Tag schwindet die Hoffnung und der Lebenswille.

28.01.2017 01:10 • #1


Kontra

Kontra


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Zitat von MetalGoth:
Es würde den Rahmen sprengen von meiner Kindheit und meinen persönlichen Schicksalsschlägen zu berichten, da es hier ja primär um Trennungsschmerz geht und mich vor allem auch dieser Trennungsschmerz am meisten belastet.

Aus Allem, was du geschrieben hast, ziehe ich dies hervor - warum?
Weil da meiner Meinung nach eine mögliche Ursache liegt für die Bereitschaft, für "Liebe" (was es nicht war) so einen immensen Preis zu bezahlen.

28.01.2017 01:26 • x 1 #2




LadyLune


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Bitte hol dir ganz dringend Hilfe!
Dein Text ist sehr beängstigend und ich finde du solltest dir selbst die Frage stellen, ob ein stationärer Aufenthalt für dich nicht aktuell das Beste wäre. Ich kenne mich mit der Thematik,,Borderline,, gut aus und du bist absolut abhängig, bitte hol dir richtige Hilfe.

Ich wünsche dir viel Kraft

28.01.2017 01:36 • x 1 #3


MetalGoth


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Zitat von Kontra:
Zitat von MetalGoth:
Es würde den Rahmen sprengen von meiner Kindheit und meinen persönlichen Schicksalsschlägen zu berichten, da es hier ja primär um Trennungsschmerz geht und mich vor allem auch dieser Trennungsschmerz am meisten belastet.

Aus Allem, was du geschrieben hast, ziehe ich dies hervor - warum?
Weil da meiner Meinung nach eine mögliche Ursache liegt für die Bereitschaft, für "Liebe" (was es nicht war) so einen immensen Preis zu bezahlen.


Ursache liegt für eine Bereitschaft, für Liebe (was es nicht war) ?
Also nach allem was ich über Borderline nun gelesen und erfahren habe weiss ich nun, dass sie mich im laufe der 13 Jahre auch manipuliert hat und ich zusätzlich stark abhängig geworden bin von ihr. Aber wenn das was ich 13 Jahre lang gespürt habe und immernoch spüre keine Liebe sein soll, frage ich mich, was deine Vorstellung von Liebe ist.

Sein ganzes Leben mit einem Menschen verbringen zu wollen und bedingungslos für den Partner alles zu tun? Für den Partner zu verzichten? An die große wahre Liebe zu glauben? Deine Antwort, dass es keine Liebe ist oder war, finde ich nicht nur herablassend, sondern auch verletzend.

Zitat von LadyLune:
Bitte hol dir ganz dringend Hilfe!
Dein Text ist sehr beängstigend und ich finde du solltest dir selbst die Frage stellen, ob ein stationärer Aufenthalt für dich nicht aktuell das Beste wäre. Ich kenne mich mit der Thematik,,Borderline,, gut aus und du bist absolut abhängig, bitte hol dir richtige Hilfe.

Ich wünsche dir viel Kraft


Ich habe vor ein paar Tagen mit einer Psychologin gesprochen, die es ähnlich ausgedrückt hat. Ein stationärer Aufenthalt ist wohl unausweichlich. Ich stehe auf der Warteliste für die Psychatrie und wenn ich bis dahin noch leben sollte, werde ich auch rein gehen.
Du kennst Dich mit Borderline aus?
Sie ist von heut auf morgen Eiskalt und ich erkenne sie kaum wieder. Ich habe 11 Jahre lang jeden Tag mit ihr verbracht und plötzlich frage ich mich ob sie nur ein Schauspiel gespielt hat bis sie einen anderen "Wirt" für ihr Verführungs-Spiel gefunden hat. Wie kann sie mit mir über Heirat und Kinder sprechen und 2 Wochen später einen anderen Lieben?
Wie kann sie überhaupt von Bett zu Bett springen nach allem was ich für sie in 11 Jahren getan habe?
Wie kann sie 11 Jahre und mich innerhalb von einem Tag vergessen?
Wieso will sie mich nicht sehen? Reagiert auf nichts? Geht mir aus dem Weg? Redet nicht mit mir?
Ich fühle mich wie ein missbrauchtes, ausgenutztes, betrogenes stück Schei**... und gebe mir zu allem übel auch noch die Schuld dafür.
Können Borderliner überhaupt Lieben? Ich weiss nicht mehr wer oder was ich bin und was mein Leben war.
und trotz allem, möchte ich sie zurück...

28.01.2017 02:50 • #4




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