Heffalump
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Zitat von MacMamq:wenn es die Kinder unbedingt wollen dann wird das auch angeordnet
dazu muss man aber auch erwähnen, wenn dieses schon im Vorfeld (vor Scheidung) klappt, sind die Kinder da schon erfahren drin, können sich dahin gehend äußern, wenn Richter fragen sollte.
Und das Wechselmodel heißt auch, das er/du die Kinder im Wochenwechsel betreuen, inkl. kochen und waschen usw.
Was bei seiner derzeitigen Wohnlage komplett unmöglich ist, vermute ich.
Der Hund ist nicht Bestandteil des Modells.
Und wenn er jetzt schon dieses Modell leben will, fang am besten sofort an, wo er noch in seiner kleinen Wohnung lebt. Damit er mal Ahnung hat, wie das läuft. Er ne Woche, du ne Woche. Keine Ausnahmen. Kein "Ich bin krank, ich kann gerade nicht.."
Deswegen kann es durchaus sein, er überlegt mit der NB zusammen zu ziehen, dann müssten die Kinder nicht auf eigene Zimmer verzichten und könnten jederzeit zu dir abgeschoben werden, weil keine 6m Fußweg.
Zitat von MacMamq:Zum Wohle meiner Kinder bin ich bereit einiges in Kauf zunehmen.
Er auch?
Siehe oben. Er macht das bestimmt zum Wohle seiner Haut und den Kindern. All das ist Auslegungssache. Und er wird dir dann antworten, er kann nichts dafür, das du allergisch reagierst, wenn er in die Nähe seiner Kinder zieht, auch wenn dies bedeutet, das er und NB direkt vor deiner Nase wohnen.
Du beim Wäsche aufhängen im Garten, die beiden durch die Hecke hören kannst, wie er Süßholz raspelt und wie ein Tauberich gurrt.
Auch wenn du dich grün und blau ärgerst, aber so kann man es auch durchaus auslegen. Und selbst der cleverste Anwalt oder Richter kann ihn nicht zwingen, nicht direkt neben dir zu wohnen, auch wenn er dadurch ständig vor dir herum tanzt.
Ist eben die Frage, ob Du das aushalten kannst, wie sehr es dich verletzt und ob dies das Wechselmodell wert ist.