L
Laurin
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Liebes Forum,
ich (37) bin seit gut einem Jahr von meiner Frau (31) getrennt. Nachdem ich im Sommer noch eine Phase hatte, in der es mi schlecht ging, habe ich völlig zu mir selbst gefunden. Bin umgezogen, habe den Job gewechselt, fahre ein neues Auto. Was ich in meinem Leben ändern konnte, habe ich getan. Das mit meiner Frau ist schade, aber in vielen anderen Bereichen hat sich mein Leben zum besseren gewendet. Mit meiner Frau habe ich ein normales, emotionsfreies Verhältnis.
Über die Arbeit habe ich eine Kollegin kennengelernt. Etwas älter als ich (39), zweifache Mama (8 und 15), getrennt lebend, Scheidungsverfahren anhängig. Relativ schnell trafen wir uns auch außerhalb der Arbeit und ich denke, ich kann sagen, dass zwischen uns zumindest eine Affäre vorliegt. Wir verbringen viel Zeit miteinander, haben auch Weihnachten zeitweise zusammen gefeiert, planen zusammen Urlaub, der Sex ist richtig gut und mit den Kids verstehe ich mich auch wunderbar.
Nun kommt das Problem: Während ich dies schreibe, merke ich erneut, dass das, was zwischen uns ist, eigentlich in keinem Punkt einen großen Unterschied zu einer Beziehung aufweist. Ich wüsste wirklich nicht, was objektiv gesehen, sich noch ändern sollte, würden wir zu dem Ergebnis kommen, dass wir ein Paar sind. Dies ist jedoch jetzt der Punkt: Sie vermeidet krampfhaft, auszusprechen, was aus meiner Sicht eigentlich nur eine bloße Formalie wäre, nämlich, dass wir zusammen sind.
Sie meint stets - obwohl sie die treibende Kraft in unserer "Beziehung" ist - , dass sie mir nicht mehr geben könne als derzeit, sie sei schwer verletzt worden und sei sehr vorsichtig. Tatsächlich ist es so, dass sie über mehrere Jahre von ihrem (Noch-) Ehemann betrogen wurde. Er hat mittlerweile auch ein Kind mit einer seiner ehemaligen Affären. Meine Kollegin hatte nach ihrem Mann, von dem sie rund drei Jahre getrennt lebt, noch eine weitere Beziehung, die aber auch scheiterte - das erst im Sommer. Daher spricht sie in diesem Zusammenhang auch davon, dass sie einfach noch Zeit benötige. Ich frage mich aber: Ja, für was denn? Wir machen schon alles, was Paare machen.
Es lässt mich stets ratlos zurück, zumal meine Frau beziehungsgestört war bzw. ist und mich das viel Kraft gekostet hat. Mir ist jetzt wirklich nicht danach, in diese nächste komplizierte Sache zu rennen. Zu Spannungen, Diskussionen o.ä. hat dies jetzt noch nicht geführt, aber ich bin einfach sehr alarmiert ob des Ganzen. Wie würdet ihr an meiner Stelle weitermachen? Das mit ihr und mir geht jetzt noch nicht so lange, ca. zweieinhalb Monate. Es ist also jetzt nicht so, dass wir zeitlich bereits eine Phase erreicht hätten, in der es komisch wäre, noch nicht zusammen sein. Jedoch fange ich gerade an, die Sorgen aus meiner alten Beziehung auf meine Kollegin zu projizieren. Ich fühle mich derzeit alleine (nicht: einsam) sehr gut, gehe das Ganze also sehr locker an. Ich möchte aber auch nicht als Toy-Boy missbraucht werden. Was meint ihr?
ich (37) bin seit gut einem Jahr von meiner Frau (31) getrennt. Nachdem ich im Sommer noch eine Phase hatte, in der es mi schlecht ging, habe ich völlig zu mir selbst gefunden. Bin umgezogen, habe den Job gewechselt, fahre ein neues Auto. Was ich in meinem Leben ändern konnte, habe ich getan. Das mit meiner Frau ist schade, aber in vielen anderen Bereichen hat sich mein Leben zum besseren gewendet. Mit meiner Frau habe ich ein normales, emotionsfreies Verhältnis.
Über die Arbeit habe ich eine Kollegin kennengelernt. Etwas älter als ich (39), zweifache Mama (8 und 15), getrennt lebend, Scheidungsverfahren anhängig. Relativ schnell trafen wir uns auch außerhalb der Arbeit und ich denke, ich kann sagen, dass zwischen uns zumindest eine Affäre vorliegt. Wir verbringen viel Zeit miteinander, haben auch Weihnachten zeitweise zusammen gefeiert, planen zusammen Urlaub, der Sex ist richtig gut und mit den Kids verstehe ich mich auch wunderbar.
Nun kommt das Problem: Während ich dies schreibe, merke ich erneut, dass das, was zwischen uns ist, eigentlich in keinem Punkt einen großen Unterschied zu einer Beziehung aufweist. Ich wüsste wirklich nicht, was objektiv gesehen, sich noch ändern sollte, würden wir zu dem Ergebnis kommen, dass wir ein Paar sind. Dies ist jedoch jetzt der Punkt: Sie vermeidet krampfhaft, auszusprechen, was aus meiner Sicht eigentlich nur eine bloße Formalie wäre, nämlich, dass wir zusammen sind.
Sie meint stets - obwohl sie die treibende Kraft in unserer "Beziehung" ist - , dass sie mir nicht mehr geben könne als derzeit, sie sei schwer verletzt worden und sei sehr vorsichtig. Tatsächlich ist es so, dass sie über mehrere Jahre von ihrem (Noch-) Ehemann betrogen wurde. Er hat mittlerweile auch ein Kind mit einer seiner ehemaligen Affären. Meine Kollegin hatte nach ihrem Mann, von dem sie rund drei Jahre getrennt lebt, noch eine weitere Beziehung, die aber auch scheiterte - das erst im Sommer. Daher spricht sie in diesem Zusammenhang auch davon, dass sie einfach noch Zeit benötige. Ich frage mich aber: Ja, für was denn? Wir machen schon alles, was Paare machen.
Es lässt mich stets ratlos zurück, zumal meine Frau beziehungsgestört war bzw. ist und mich das viel Kraft gekostet hat. Mir ist jetzt wirklich nicht danach, in diese nächste komplizierte Sache zu rennen. Zu Spannungen, Diskussionen o.ä. hat dies jetzt noch nicht geführt, aber ich bin einfach sehr alarmiert ob des Ganzen. Wie würdet ihr an meiner Stelle weitermachen? Das mit ihr und mir geht jetzt noch nicht so lange, ca. zweieinhalb Monate. Es ist also jetzt nicht so, dass wir zeitlich bereits eine Phase erreicht hätten, in der es komisch wäre, noch nicht zusammen sein. Jedoch fange ich gerade an, die Sorgen aus meiner alten Beziehung auf meine Kollegin zu projizieren. Ich fühle mich derzeit alleine (nicht: einsam) sehr gut, gehe das Ganze also sehr locker an. Ich möchte aber auch nicht als Toy-Boy missbraucht werden. Was meint ihr?