firefly
Mitglied
- Beiträge:
- 5
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 1
- Mitglied seit:
ich bin neuer in dieser Community und habe mich auch schon fleißig in andere Threads eingelesen.
Ich möchte dieses Forum nutzten um mir einerseits mein Leid von der Seele zu schreiben und um andererseits Meinungen anderer Mitglieder zu hören und Erfahrungen auszutauschen.
Vor 1,5 Wochen hat meine Freundin mit mir mir Schluss gemacht. Wir waren fast sechs Monate zusammen. Schon am Anfang als wir uns gedatet haben und es klar wurde das wir beide etwas füreinander empfinden sagte sie, dass sie sich mit Bindungen schwer tut und nicht so recht wüsste ob eine Beziehung das richtige wäre.
Wir verbrachten weiterhin einige Tage und Nächte (im Bett) miteinander bis Sie mir gestand mit einem anderen Typen rumgemacht zu haben und das Sie keine Beziehung zu mir möchte. Daraufhin bin ich gegangen und habe mich anderweitig "umgesehen". Sie hat das mitbekommen, kam zu mir zurück und wir wurden schließlich ein Paar.
Wir verbrachten ca 4,5 sehr intensive und wunderschöne Monate miteinander. Wir dachten wirklich, dass wir perfekt zueinander passen und schmiedeten Pläne für die Zukunft. Eines Tages war sie schlecht drauf weil es letzter Tag in der Arbeit war und Sie sich von ihren Kollegen verabschieden musste. Ich habe ihr gesagt, dass wir am nächsten Tag einen Überraschungsausflug machen um sie wieder aufzuheitern. Sie war ganz begeistert und gespannt. Also an diesem Tag gingen wir in eine Ausstellung die Sie sehr mochte und alles war einfach wunderschön.
An diesem Tag sagte Sie mir, dass ich ihr Traummann sei und sie unbedingt mit mir zusammen ziehen möchte. Ich war total hin und weg von ihr. Ich sagte ihr zum ersten mal, dass ich sie liebe und sie erwiderte es sofort ohne zu zögern.
Von dem Tag an wurde alles einfach katastrophal. Alles was ich tat war nur noch falsch und Sie forderte mehr Zeit für sich und sagte, dass sie nicht wüsste was sie will und dass ihr grad einfach alles zu viel ist.
Ich habe die Welt nicht mehr verstanden und habe alles versucht um Sie wieder näher an mich ranzuholen. Aber wie ihr euch schon denken könnt ist sie mir immer mehr entglitten. Sie war so kalt und abweisend zu mir, das tat einfach so weh. Sie ging mir aus dem Weg und jede Aufforderung zu einem Treffen oder Gespräch wurde mit irgendeiner Ausrede abgelehnt. Ich konnte machen was ich wollte. Sie sagte sie sei so beschäftigt und hat so viel zu tun. Aber als ich dann erfahren habe, dass sie sich mit ihrem Ex zum Spazierengehen trifft ist mir das Messer in der Hose aufgegangen. Sie meinte sie seien nur befreundet. Trotzdem war es für mich schwer nachzuvollziehen warum sie sich mit ihrem Ex trifft und mir immer absagt.
Ich habe ein Gespräch verlangt und ihr klar gemacht, dass ich die Beziehung nicht einfach aufgeben will und das es so nicht weitergehen kann. Ich habe ihr gesagt Sie soll sich entscheiden was sie will.
Eine Woche später hat sie sich von mir getrennt.
Ich glaube an dem Tag an dem ich gesagt habe, dass ich sie liebe ist ihre Bindungsangst wieder zu Tage gekommen und sie wollte einfach wegrennen und weiter ohne Verpflichtungen leben.
Seit 9 Tagen hatten wir nun keinen Kontakt mehr. Ich schwanke im Moment zwischen Verachtung und Liebe für diese Frau.
Hat von euch jemand Erfahrung mit (Ex)Freundinnen / Freunden mit Bindungsstörungen/-phobien und weiß wie man mit solchen Menschen am besten umgeht und Sie vielleicht auch wieder für sich gewinnen kann?
Noch ne Frage: Ich hatte einen ganz guten Draht zu Ihrer Mutter. Meint ihr ich sollte mit Ihr mal über sie reden oder wirkt das dann wieder zu erbärmlich und ich verliere an Attraktivität? Ich würde mich zumindest gerne von der Mutter verabschieden und ihr alles Gute wünschen. Wäre das OK?
Freue mich auf Antworten.