BrokenHeart2015
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meine Geschichte begann vor 1 1/2 Jahren.
Mein Arbeitskollege hat sich in mich verschaut. Anfangs habe ich es gar nicht bemerkt bis er mich dann eines Tages wie aus heiterem Himmel in den Arm genommen hat und mich küsste. Anfangs war ich echt irritiert, habe mich (obwohl ich wusste das er verheiratet war) auf ihn eingelassen. Kurz um, ich habe mich unsterblich verliebt. Unsere Affäre ging ca. 4 Monate. Ich habe ihn immer wieder gefragt, wie ernst er es mit mir meinte und sagte, dass er es sehr ernst mit mir meint. Seine Ehe läge in Scherben, bla bla bla. Dann Anfang März wurde mein drängen so massiv - anscheinend zu massiv - dass er per Whats App mit mir Schluss machte. Ich wäre zwar die Liebe seines Lebens, aber ihm fehle die Kraft zu mir zu stehen. Es hat mich getroffen, wie ein Schlag. Ich war betäubt vor lauter Schmerz. Ich konnte nicht mehr Essen, schlafen, mein Leben hatte praktisch von heute auf morgen geendet. Mein Problem war, dass mein Kollege trotzdem täglich mehrmals vorbei kam (er arbeitet im gleichen Betrieb, jedoch in einem anderen Gebäude). Ja, er muss vorbeikommen um die Post zu holen aber alle anderen Besuche sind völlig unnötig. Nach ein paar Tagen habe ich ihn gebeten, den Aufenthalt bei mir im Gebäude auf das nötigste zu beschränken. Er hielt sich weites gehend daran, musste aber trotzdem mehrmals pro Woche schauen, ob ich noch lebe. Eine einzige Quälerei. Ich bin seit ca. 1 Jahr in psychotherapeutischer Behandlung. Was leider nur bedingt hilft. Seit Anfang diesen Jahres kommt er wieder täglich mehrmals. Er sitzt dann bei meiner Kollegin im Nachbarzimmer und hat anscheinend viel Spaß, beide haben viel Spaß. Meine Kollegin weiß Bescheid, aber so wirklich interessieren tut sie es nicht. Ich weiß, dass schon jede Menge Zeit verstrichen ist, seit dem er Schluss gemacht hat aber es geht mir immer noch sehr schlecht. Ich kann leider meinen Arbeitsplatz nicht wechseln. Durch das, das ich ihn jeden Tag sehen und hören muss, wird die Wunde immer wieder aufs Neue aufgerissen. Ich weiß, dass ich einen sehr großen Fehler gemacht habe mich auf einen verheirateten Arbeitskollegen einzulassen und ich könnte mich dafür täglich Ohrfeigen. Ich denke ihm wäre es das liebste, wenn ich die alte, nette Kollegin von früher wäre, bei der man mal auf nen Kaffee vorbeikommen kann. Aber ich kann das nicht. Ich habe solche Schwierigkeiten loszulassen. Manchmal schaut er mich an, als ob er doch noch Gefühle für mich hätte. Was ich mir aber wahrscheinlich nur einbilde. Und selbst wenn es so wäre, er würde sich nie trennen! Was soll ich nur machen. Auf meine Kollegin habe ich inzwischen auch nen richtigen Groll. Wenn ich ihn sehe oder höre fährt mir ein Blitz durch den ganzen Körper. Bitte sagt mir, dass das eines Tages vorbei sein wird. Ich verliebe mich unglaublich schwer. Ich bin auch nicht der Typ für One-Night-Stands. Ich komme mir inzwischen so vor, als wäre ich für meine Umwelt eine große Last, durch meine Traurigkeit. Wieso muss Liebe so weh tun?